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Martin Rumpf im Angriffs-Modus

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Von: Marion Morello

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Martin Rumpf bewirbt sich um einen Platz im lsbh-Präsidium.
Martin Rumpf bewirbt sich um einen Platz im lsbh-Präsidium. © privat

Am Samstag, 25. Juni, wird eine hochkarätig besetzte Delegation aus dem Kreis Limburg-Weilburg zum „Sportbundtag“ nach Wiesbaden pilgern. Die Mission: Martin Rumpf, unter anderem stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Limburg-Weilburg, möchte gerne zum Vizepräsidenten Leistungssport gewählt werden. Im Mittelpunkt des Treffens aller hessischer Sportkreise wird unter anderem die Wahl des Nachfolgers von lsbh-Präsident Dr. Rolf Müller stehen. Der Gelnhäuser wird nicht mehr kandidieren.

„Hat der Mann denn nicht schon genug am Hals?“, werden sich einige mit Blick auf Martin Rumpf fragen. „,Genug’ ist eine Frage der Definition“, werden andere antworten. Klar, Martin Rumpf ist neben seiner verantwortungsvollen Position als Stellvertreter des Sportkreisvorsitzenden Thomas Weikert – seines Zeichens als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) der oberste „Funktionär“ in Sport-Deutschland – zudem Vizepräsident Leistungssport im Hessischen Leichtathletik-Verband (HLV) und Vorsitzender des Leichtathletikkreises Limburg-Weilburg. Den Vorsitz „seiner“ LSG Goldener Grund hat er kürzlich an Thomas Laux abgetreten.

Was Martin Rumpf anpackt, das macht er äußerst gewissenhaft. Niemals sieht er dabei sich selbst im Fokus, sondern immer die Sportler. Das ist ihm ein ganz besonderes Anliegen und auch der Grund für seine Bewerbung um ein Vorstandsamt im lsbh. „Ich will den jungen Sporttalenten den Weg frei machen, damit sie ihre Träume und Ziele verwirklichen können“, sagt Martin Rumpf. Und so wie er das sagt, so meint er es auch. In Wiesbaden möchte er die Nachfolge von Lutz Arndt antreten, der nicht mehr antritt. Allerdings hat Martin Rumpf ein Mitbewerberin; Annika Mehlhorn, ehemalige Schwimmerin, strebt dasselbe Präsidiumsamt an.

Seelisch-moralische Unterstützung erfährt Martin Rumpf natürlich von Thomas Weikert, der die Limburg-Weilburger Delegation in Wiesbaden anführen wird.

Wie es sich gehört, hat sich Martin Rumpf schriftlich um die Vizepräsidentschaft beworben. „Sport spielt in meinem Leben schon immer eine sehr wichtige Rolle“, schreibt er. Von der DLRG, über Fußball, Volleyball, Basketball und seine geliebte und gelebte Leichtathletik hat er alles auf der Agenda. In seiner aktiven Zeit ging er unter anderem als erstklassiger Stabhochspringer auf Höhenjagd. Dann entdeckte er seine Gabe, als Trainer seine Erfahrung weiterzugeben. Mit der DOSB-A-Lizenz machte er 2005 seine Vorzeige-Athletin und Schwägerin Sabine Rumpf zur U23-Europameisterin im Diskuswerfen. Fünf Jahre später wurde sie Siebte der Europameisterschaften der Frauen in Barcelona. „Das war eine einzigartig angenehme Erfahrung“, sagt Martin Rumpf heute. „Sabine wurde sogar noch Seniorenweltmeisterin, was mein Motto ,Sport ein Leben lang’ wunderbar unterstreicht.“

Im HLV ist er ehrenamtlich als Vizepräsident Leistungssport engagiert. „Dabei habe ich die Strukturen optimiert, den hessischen Weg umsetzen und vorantreiben dürfen. Ich konnte mit verschiedenen Kooperationspartnern durch die Nutzung von Synergien die Bandbreite des Sportes erleben und entwickeln“, zieht Martin Rumpf Zwischenbilanz. Keine Frage, ein Mann wie er, würde auch dem Landessportbund gut tun. MARION MORELLO

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