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Marvin Rademacher im Trikot des TuS Dietkirchen.

Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg

Rademacher beerbt Schuth bei der SG Nord

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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In der Fußball-Kreisliga A Limburg-Weilburg grüßt die SG Nord derzeit von der Tabellenspitze. Ob es letztlich zum Aufstieg reichen wird oder die Corona-Pandemie den Grün-Weißen erneut einen Strich durch die Rechnung machen wird, kann derzeit noch keiner sagen. Klar ist dagegen aber bereits: Die Kombinierten aus Langendernbach, Dorchheim und Elbgrund werden zur Saison 2021/2022 einen neuen Trainer begrüßen dürfen: Marvin Rademacher, derzeit Kapitän in Diensten des Hessenligisten TuS Dietkirchen.

VON ANDREAS EGENOLF

Marvin Rademacher beerbt als Spielertrainer den bisherigen spielenden Coach Tobias Schuth. „Ich muss aus privaten Gründen kürzertreten und kann das Traineramt daher nicht mehr in dem Umfang ausüben, wie es nötig wäre“, sagt der 34-jährige Molsberger zu seiner Entscheidung, bei der SG Nord ab Sommer in die zweite Reihe zu treten. Schuth, der seit Sommer 2019 an der Seitenlinie beim A-Ligisten stand, bleibt der Spielgemeinschaft allerdings als Co.-Trainer und Spieler erhalten. „Das war auch der ausdrückliche Wunsch von mir und allen Kollegen des Vorstandes, da Tobi sowohl menschlich als auch sportlich perfekt zu uns passt“, erklärt der SG-Abteilungsleiter Fußball, Uwe Hannappel.

Mit Marvin Rademacher als neuem Spielertrainer habe man nunmehr eine Lösung gefunden, die den Verein zum einen sportlich weiterbringe, zum anderen es aber auch Tobias Schuth ermögliche, weiter bei der SG Nord zu bleiben, so Hannappel. Für den neuen Spielertrainer ist es unterdessen ab Sommer 2021 eine Rückkehr zu seinen Wurzeln: Der 27 Jahre alte gebürtige Elbgrunder ist in der Jugend des Vereins groß geworden, ehe es ihn über den SV Wehen Wiesbaden zum SV Rot-Weiß Hadamar und die vergangenen vier Jahre zum TuS Dietkirchen zog.

„Ich hatte wirklich vier wunderbare Jahre in Dietkirchen, welche ich mit dem Aufstieg in die Hessenliga und im darauffolgenden Jahr mit dem Klassenerhalt als sehr erfolgreich bezeichnen würde. Persönlich hatte ich aber das Bestreben nach etwas Neuem, einer neuen Herausforderung“, erklärt Marvin Rademacher seinen Schritt zur SG Nord.

Den Einstieg ins Trainergeschäft hatte der Defensivmann, der bereits erste Erfahrungen als Co.-Trainer von Thorsten Wörsdörfer in Dietkirchen gesammelt hatte, ohnehin schon länger ins Auge gefasst. „Durch die Anfrage der SG Nord hat es sich dann eher kurzfristig ergeben“, so Rademacher, dem die Bemühung des A-Ligisten um seine Person imponiert haben. „Der Verein hat sich über einen längeren Zeitraum sehr, sehr intensiv um meine Person bemüht und konnte mich in gewissen Vorstellungen vollends überzeugen“, erzählt Marvin Rademacher, der unter anderem 140 Spiele in der Hessenliga absolviert hat. So habe die SG Nord unter anderem eine klare Vorstellung davon, wo sie sich innerhalb der nächsten Jahre sehe. Und auch die Vision, eigene Jugendspieler zu integrieren sowie ehemalige aus den SG-Ortschaften stammende Spieler zurückzuholen, bezeichnet der neue SG-Trainer als „genial“.

Aber auch auf die Zusammenarbeit mit seinem Vorgänger Tobias Schuth freut sich der groß gewachsene gebürtige Elbgrunder: „Mit Tobi Schuth werde ich einen Co.-Trainer haben, der die Mannschaft bereits bestens kennt und der eine Person ist, auf die ich mich zu 100 Prozent verlassen kann.“

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