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So freut sich ein deutscher Meister: Die Masters-Schwimmer des SCW Eschborn durften in Gelsenkirchen ihren Titel bejubeln.

Schwimmsport

Die Masters des SCW Eschborn wurden in Gelsenkirchen deutscher Meister

Die Masters-Schwimmer des SCW Eschborn haben sich zum zweiten Mal in Gelsenkirchen den Titel bei den deutschen Mannschafts-Meisterschaften gesichert.

Bei der 23. Auflage hatten sich die Eschborner als drittbestes Team für das Bundesfinale qualifiziert. Allerdings zeigte die Erfahrung der vergangenen Jahre, dass viele im Finale noch eine Schippe drauflegen können. Die Eschborner freuten sich, dass Schwimmer, die im Vorkampf noch verhindert waren, die Mannschaft nun verstärkten. Somit konnte man die Besetzung der 24 zu schwimmenden Rennen anders verteilen, in der Hoffnung, hier und da noch ein paar Pünktchen mehr herauszuholen. Die Rechnung ging auf. Als einziger hessischer Endkampfteilnehmer standen die Schwimmer zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wieder ganz oben und holten mit 22 189 Punkten den Titel vor der SG Neukölln Berlin (21 685) und der SG Dortmund (21 678).

Die Eschborner Schwimmer boten eine geschlossene Mannschaftsleistung. Einige Schwimmer verzichteten auf die Teilnahme an den Hessischen Meisterschaften der offenen Klasse, die parallel in Baunatal stattfand. Das Team ließ sich auch nicht aus der Ruhe bringen, als kurzfristig der zweite Schmetterlingsspezialist absagte. Bereits ab dem zweiten Rennen führte Eschborn und gab sie nicht mehr ab. Bei dem starken Teilnehmerfeld wussten die Eschborner bis zum Schluss nicht, ob es reichen würde. Der 648-Punkte-Vorsprung, den sie sich nach der Hälfte aller Rennen erkämpft hatten, war nur vier Rennen später auf 161 Punkte geschmolzen. So hieß es dranbleiben und kräftig anfeuern. Das Tableau verschob sich noch einige Male, und die Plätze zwei sowie drei wurden im letzten Rennen entschieden. Der Sieger stand bereits fest, nur, dass die Eschborner es erst glauben wollten, als es auch offiziell verkündet wurde.

Die Siegerehrung wurde wie immer sehr herzlich durch Aufruf aller Teams gestaltet. Man klatschte sich gegenseitig ab, bevor es Urkunden, Gastgeschenke und Pokale gab. So viele Hände zu schütteln, war ein Erlebnis. Für Marcel Wack, Sara Bacher, Haruka Matsushima, Andrea Smycek, Susan Przywara, Frank Gruner, Georg Bacher, Marc Vaupel und die im Vorkampf gestarteten Max Pohl sowie Oliver Scheel war es der erste Titel. Ursula Fröhlich und Monika Hirte waren bei beiden Titeln dabei.

Der fleißigste Punktesammler war Marc Vaupel, der über die Schmetterlingsstrecken Altersklassenrekorde holte. Frank Gruner über 200m Lagen und Sara Bacher über 50m Brust gelangen Altersklassensiege.

(vho)

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