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Vor einer großen Zukunft: Matheo Raab.

Fußball im NNP-Land

Matheo Raab: Auf den Spuren von Roman Weidenfeller

Es ist eine Auszeichnung für die jahrelangen Eisbachtaler Jugendarbeit: Der frühere „Eisbären“-Nachwuchskeeper Matheo Raab hat beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern seinen ersten Profivertrag unterschrieben. Der bestehende Kontrakt des 21-Jährigen wurde nach Angaben der „Roten Teufel“ in einen Profivertrag umgewandelt und zugleich bis 2022 verlängert.

VON ANDREAS EGENOLF
Der gebürtige Wolfenhausener Matheo Raab hatte insgesamt sechs Jahre in Diensten der Eisbachtaler gestanden und absolvierte als damals 16-Jähriger im August 2015 unter Trainer Norbert Reitz gegen die SG 99 Andernach und die TuS Rot-Weiß Koblenz sogar zwei Spiele als Torwart der Seniorenmannschaft in der Rheinlandliga. Im Sommer 2016 wechselte Matheo Raab als A-Jugend-Keeper der Sportfreunde schließlich im Alter von 17 Jahren in die Fußball-Regionalliga Südwest zu den Senioren von Eintracht Trier.
Nach Schienbeinbruch zurückgekämpft
Im Jahr drauf zog es den jungen Hessen in die Pfalz zum FCK, wo er für die U21 der „Roten Teufel“ in den vergangenen Jahren in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar im Tor stand. Nach einem Schienbeinbruch im Oktober 2017 und einer damit verbundenen rund einjährigen Leidenszeit kämpfte sich der ehemalige Sportfreunde-Keeper zurück und wurde zur festen Säule im Reserveteam des 1. FC Kaiserslautern.
Mit seinen starken Leistungen, die auch die Eisbachtaler Sportfreunde bei der 1:2-Heimspielniederlage in der Oberliga im August 2019 zu spüren bekommen haben, überzeugte der heute 21-Jährige auch die sportliche Leitung der Drittliga-Profis des FCK, so dass er bereits mit ins Wintertrainingslager 2020 nach Belek/Türkei reisen durfte. Zudem gehörte Matheo Raab in der abgeschlossenen Drittliga-Saison am 29. Spieltag auf dem Betzenberg gegen den TSV 1860 München sowie am 31. Spieltag auswärts beim Halleschen FC zum Kader der Profimannschaft, kam dort allerdings nicht zum Einsatz.
Auf der Homepage des Traditionsvereins ist FCK-Sportdirektor Boris Notzon anlässlich der Unterzeichnung des Profivertrages voll des Lobes für den früheren „Eisbär“: „Matheo hat nach seiner langen Verletzung wieder zurück auf den Platz gefunden und ist aktuell in einem sehr guten Zustand. Er hat sein großes Entwicklungspotenzial in den letzten Trainingswochen nochmals gezeigt, und daher freuen wir uns, den Vertrag mit Matheo verlängert zu haben.“
„Ich bin stolz und dankbar, meine Zukunft beim FCK fortführen zu dürfen“, kommentiert Matheo Raab seinen ersten Profivertrag. „Besonders in meiner ersten Saison im Trikot des FCK habe ich während meiner langen Verletzungspause das Vertrauen von allen im Verein gespürt und will dieses in Zukunft mit Leistung zurückzahlen.“
Die ganze „Eisbären“-Familie in Nentershausen gratuliert Matheo Raab zu diesem „Aufstieg“ und der damit verbundenen sportlichen Auszeichnung. Und wer weiß: Auf dem Betzenberg ist mit Weltmeister Roman Weidenfeller schon einmal eine große Torwartkarriere mit Eisbachtaler Vergangenheit gestartet...Zweites Standbein: Sportbusiness-Manager
Matheo Raabs Leben wird sich als Profi in der 3. Fußball-Bundesliga nicht grundlegend ändern. Das bestand auch bislang schon aus zwei Dingen: Fußball und Studium. Wie viele andere Jung-Profis will er sich ein zweites Standbein durch ein Fernstudium zum Sportbusiness-Manager schaffen. Am Mittwoch beginnt für den 21-Jährigen Torwart aus Wolfenhausen die Vorbereitung mit dem Team des 1. FC Kaiserslautern. Sein Trainer Boris Schommers setzt große Hoffnungen in ihn und hat auch in der abgelaufenen „verkorksten“ Saison an ihm festgehalten, nachdem sich Matheo Raab 2017 das Schienbein gebrochen hatte und sich mühsam zurückkämpfen musste. In der Endphase der letzten Saison, die der FCK als Tabellenzehnter beendete, hat Matheo Raab schon das ein oder andere Mal zum Kader gehört. Zu diesem zählen aktuell drei Torhüter. Ob Matheo Raab die Nummer zwei oder drei sein wird, ist für ihn vorerst Nebensache.Der 1,86 Meter große junge Mann hat bei seinen fußballerischen Anfängen im SV Wolfenhausen, später bei den Eisbachtaler Sportfreunden und nun im Nachwuchsbereich des 1. FC Kaiserslautern eine erstklassige Ausbildung erfahren. Sein ehemaliger U16-Co.-Trainer Metin Kilic, aktuell Coach des Kreisoberligisten TuS Frickhofen, hält große Stücke auf Matheo Raab: „Er ist ein toller Junge. Ich habe ihn immer darin bestärkt, seinen Weg zu gehen.“ Stolz sind natürlich auch Matheos Eltern Christiane und Manfred, seine Schwester Sophie „und meine beiden Omas Inge und Traudel“, sagt der Neu-Profi.  MARION MORELLO
Matheo Raabs Leben wird sich als Profi in der 3. Fußball-Bundesliga nicht grundlegend ändern. Das bestand auch bislang schon aus zwei Dingen: Fußball und Studium. Wie viele andere Jung-Profis will er sich ein zweites Standbein durch ein Fernstudium zum Sportbusiness-Manager schaffen. Am Mittwoch beginnt für den 21-Jährigen Torwart aus Wolfenhausen die Vorbereitung mit dem Team des 1. FC Kaiserslautern. Sein Trainer Boris Schommers setzt große Hoffnungen in ihn und hat auch in der abgelaufenen „verkorksten“ Saison an ihm festgehalten, nachdem sich Matheo Raab 2017 das Schienbein gebrochen hatte und sich mühsam zurückkämpfen musste. In der Endphase der letzten Saison, die der FCK als Tabellenzehnter beendete, hat Matheo Raab schon das ein oder andere Mal zum Kader gehört. Zu diesem zählen aktuell drei Torhüter. Ob Matheo Raab die Nummer zwei oder drei sein wird, ist für ihn vorerst Nebensache.
Der 1,86 Meter große junge Mann hat bei seinen fußballerischen Anfängen im SV Wolfenhausen, später bei den Eisbachtaler Sportfreunden und nun im Nachwuchsbereich des 1. FC Kaiserslautern eine erstklassige Ausbildung erfahren. Sein ehemaliger U16-Co.-Trainer Metin Kilic, aktuell Coach des Kreisoberligisten TuS Frickhofen, hält große Stücke auf Matheo Raab: „Er ist ein toller Junge. Ich habe ihn immer darin bestärkt, seinen Weg zu gehen.“ Stolz sind natürlich auch Matheos Eltern Christiane und Manfred, seine Schwester Sophie „und meine beiden Omas Inge und Traudel“, sagt der Neu-Profi.  MARION MORELLO

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