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Matheo Raab (rechts) kurz vor seinem ersten Einsatz im Drittliga-Team des 1. FC Kaiserslautern.

Fußball

Matheo Raabs Drittliga-Debüt für Kaiserslautern

So schnell kann’s gehen. Der gebürtige Wolfenhausener Matheo Raab hat sein Debüt im Tor des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern gegeben.

Es lief die 69. Spielminute in der Partie bei Tabellenführer 1. FC Saarbrücken, als FCK-Keeper Avdo Spahic in höchster Not gegen FCS-Offensivmann Tobias Jänicke an der Strafraumgrenze klären musste. Der Lauterer Schlussmann nutzte bei seiner Klärungsaktion in höchster Not allerdings seinen Oberarm und verhinderte damit eine klare Torchance – Rote Karte. Doch Spahics Leid war das Glück für den ehemaligen Eisbachtaler Matheo Raab, der im August 2015 als 16-Jähriger sein Debüt in der 1. Mannschaft der Eisbachtaler in der Rheinlandliga gefeiert hatte. Der Wolfenhausener hatte vor der Saison einen Profivertrag beim 1. FC Kaiserslautern erhalten und durfte sein Drittliga-Debüt feiern. Der 21-Jährige mit der Rückennummer 40 wurde für Feldspieler Marlon Ritter eingewechselt und zeigte fortan mehrmals sein Können. „Das war ein sehr geiles Gefühl, gerade im Derby“, stand Matheo Raab am Montagvormittag immer noch unter dem Einfluss etlicher Glückshormone. Letztlich war er dann allerdings kurz vor Schluss machtlos gewesen, als der Ex-FCKler Maurice Deville (88.) die Führung der „Roten Teufel“ durch Kenny Prince Redondo (59.) noch ausglich. Der FCK-Torschütze hatte nach dem Schlusspfiff für Torwart-Debütant Matheo Raab ausnahmslos lobende Worte übrig: „Es war mir klar, als er reingekommen ist, dass er kein Unsicherheitsfaktor ist, sondern das ganz gut meistern wird. Ich sehe das ja auch im Training, was er drauf hat“, lobte Kenny Prince Redondo Keeper Matheo Raab. Bisher hatte der 21-Jährige lediglich zweimal im Verbandspokal für den Traditionsverein in Pflichtspielen im Tor gestanden. Nun dürfte am kommenden Samstag im Fritz-Walter-Stadion gegen den MSV Duisburg auch die Drittliga-Heimpremiere für Matheo Raab folgen.  sfe/mor

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