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Bei der ersten Auflage des „Hermann-Klaus-Gedächtnispreises“ trafen sich (hinten, von links): Markus Stillger, Martin Rumpf, Simon Schneider, Günter Habel, Thomas Weikert; sowie die Sieger (vorne, von links): die Dreier-Abordnung der Rot-Weissen Funken, Thea Klämt und Mark Hinrichs.

Sportförderung

Max-Stillger-Stiftung schüttet ihr Füllhorn aus

  • Marion Morello
    vonMarion Morello
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Im letzten Jahr – als die Welt noch in Ordnung war – war es eine wundervolle Premiere. Im Jahr der Corona-Pandemie legt die Max-Stillger-Stiftung nach und schüttet erneut ihr Füllhorn zur Förderung junger Sportler aus dem NNP-Land aus.

Zum zweiten Mal wird zum Jahresende der „Hermann-Klaus-Gedächtnispreis“ an Nachwuchssportler mit Perspektive überreicht. Die Stiftung hatte den Preis zu Ehren des im vergangenen Jahr verstorbenen Sportkreisvorsitzenden und dessen Hingabe für das Ehrenamt und die Förderung des Sports im Kreis Limburg-Weilburg ins Leben gerufen. Eine finanzielle Förderung sollen die beste Juniorsportlerin, der beste Juniorensportler und die beste Junioren-Mannschaft erfahren. Ab sofort startet der Bewerbungs-Countdown.
Hermann Klaus war 2016/17 neben Gründer Markus „Max“ Stillger der maßgebliche Ideengeber in der Entstehungsphase der Max-Stillger-Stiftung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kunst, Kultur, Erziehung, Katastrophen- und Zivilschutz, bürgerliches Engagement und natürlich auch den Sport zu fördern. Mit dem „Hermann-Klaus-Gedächtnispreis“ will die Stiftung vor allem jungen, vielversprechenden Sportlern helfen, sich weiterzuentwickeln.
Mitmachen lohnt sich. Der Preis ist mit jeweils 500 Euro für den besten Juniorsportler und die beste Juniorsportlerin sowie mit 1000 Euro für die beste Juniorenmannschaft dotiert. Die Anerkennungsprämien werden zum Jahresende überreicht.
Die Jury. Wer in den Genuss der Fördergelder kommen wird, darüber entscheidet eine unabhängige Fachjury, die sich aus dem Vorstand und dem Kuratorium der Stiftung sowie ausgewählten Fachleuten zusammensetzt: Markus „Max“ Stillger und Simon Schneider (Stiftungsvorstände), Martin Richard (Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung), Thomas Weikert (Präsident des Tischtennis-Weltverbandes ITTF), Sven Medenbach (Kreisjugendwart im Sportkreis), Thorsten Wörsdörfer (Trainer in der Fußball-Hessenliga und Sportfachmann) und Marion Morello (ehemalige Leistungssportlerin und Sportredakteurin dieser Zeitung).
Wer kann sich bewerben? Teilnahmeberechtigt sind Sportler, die nach dem 31. Dezember 2001 geboren wurden, zum Jahresende als noch nicht 19 Jahre alt sind (das gilt bei den Mannschaften für alle Teammitglieder). Da die Max-Stillger-Stiftung vornehmlich in der Region Limburg-Weilburg aktiv ist, sollten auch die Bewerber möglichst aus der Region kommen, hier leben und/oder für einen Verein aus dem NNP-Land (Limburg-Weilburg, südlicher Teil des Westerwaldkreises und angrenzende Region des Rhein-Lahn-Kreises) starten. Für eine Nominierung gelten keine besonderen Bedingungen. Die Stiftung behält sich jedoch vor, die Bewerbungen zu filtern, sollte die Zahl der Bewerber zu groß sein. Dieses Mal nicht teilnehmen dürfen im Übrigen die Sieger des Vorjahres: Mark Hinrichs (Limburger Club für Wassersport), Thea Klämt (TV Elz) und die Nachwuchsgarde der Rot-Weissen Funken Frickhofen.
Wie kann man sich bewerben? Kandidaten in den drei Kategorien – Juniorsportler, Juniorsportlerin, Jugendmannschaft – können die Bewerbungsunterlagen auf der Homepage der Max-Stillger-Stiftung (https://www.max-stillger-stiftung.de/)downloaden. Die ausgefüllten Anmeldeformulare werden anschließend an info@max-stillger-stiftung.de gemailt. Der Bewerbungszyklus startet am heutigen Montag, 23. November, Teilnahmeschluss ist der 6. Dezember. In der Bewerbung sollten die Erfolge und Leistungen des/der Nominierten kurz skizziert werden. Das können zum Beispiel eine Teilnahme an Deutschen oder gar internationalen Meisterschaften, erzielte Rekorde, Zugehörigkeit zu Auswahlkadern oder speziellen Fördergruppen sein. Aber auch der wöchentliche Trainingsaufwand und die Erfolge, gemessen am Alter, können von Bedeutung sein.
Wer prüft die Nominierungen? Die erwähnte unabhängige Fachjury überprüft den Eingang der Bewerbungen und reduziert das Teilnehmerfeld auf fünf Kandidaten je Kategorie. Diese werden anschließend auf der Website und der Facebookseite der Stiftung sowie in der Nassauischen Neuen Presse präsentiert und vorgestellt.
Abstimmung und Auswertung. Es kann je Kategorie eine Stimme abgeben werden. Die Abstimmung erfolgt ausschließlich über die Facebookseite der Stiftung, startet nach Bekanntgabe der Kandidaten am Mittwoch, 9. Dezember und endet am Dienstag, 22. Dezember.
Siegerehrung und Preisübergabe. Aufgrund der Corona-Situation wird es keine Abschlussveranstaltung geben. Die Gewinner werden am Donnerstag, 24. Dezember, in der Nassauischen Neuen Presse bekannt gegeben. Die offizielle Preisübergabe erfolgt im nächsten Jahr, wenn sich die Pandemie-Lage hoffentlich entspannt haben wird.

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