Leichtathletik

Von McQueen bis Wagemans: Diese Athleten überzeugten den HLV

  • schließen

In Bensheim präsentierte der Hessische Leichtathletik Verband (HLV) seine Zugänge für die Landeskader. Nach überzeugenden Leistungen bei hessischen oder höherklassigen Meisterschaften wurden 47 Nachwuchsathleten – darunter sieben Youngster aus Taunus-Vereinen, für die Saison 2019 in die Kader der Bereiche Wurf, Sprint/Hürden, Mehrkampf/Sprung oder Lauf berufen. Wir stellen die Taunus-Athleten vor.

Hochtaunus.In Bensheim präsentierte der Hessische Leichtathletik Verband (HLV) seine Zugänge für die Landeskader. Nach überzeugenden Leistungen bei hessischen oder höherklassigen Meisterschaften wurden 47 Nachwuchsathleten – darunter sieben Youngster aus Taunus-Vereinen, für die Saison 2019 in die Kader der Bereiche Wurf, Sprint/Hürden, Mehrkampf/Sprung oder Lauf berufen. Wir stellen die Taunus-Athleten vor.

Jeremy McQueen (TSGW/Jahrgang 2001): Der Mehrkämpfer wurde in den Kader von Philipp Schlesinger aufgenommen und überzeugte in dieser Saison als Hessenmeister im Zehnkampf. Mit 6468 Punkten stellte er einen neuen Kreisrekord auf. Hinzu kam ein neuer Kreisrekord im Fünfkampf. In der aktuellen hessischen Bestenliste taucht Jeremy in gleich neun Disziplinen unter den Top-Ten auf. Verletzungsbedingt fehlte er bei der der Zehnkampf-DM.

Nick Lehl (TSGW/2004): Der Youngster ist ein vielseitiges Talent mit Stärken im Stabhochsprung. Hier wird er nun von Kadertrainerin Anastasija Steinbeck gefördert. Lehl holte sich den Hessentitel in der Halle und wurde bei den Titelkämpfen im Freien Dritter. Als Bestleistung stehen für ihn 3,30 m zu Buche, womit er in der hessischen Bestenliste Dritter ist.

Fynn Lenzner(TSGW/2004): Er hatte ein tolles Jahr, besonders im Mehrkampf. Deshalb wurde er in den Kader von Philipp Schlesinger berufen. Lenzner holte den Hessentitel im Neunkampf und stellte bei den deutschen Meisterschaften in Wesel als Achter mit 4874 Punkten einen neuen Kreisrekord auf. Zudem ist Lenzner ein hervorragender Speerwerfer (56,90 m) und in dieser Disziplin Hessenmeister. Seine Vielseitigkeit zeigt sich mit neun Platzierungen unter den Top-Ten der hessischen Jahresbestenliste.

Ruslan Ulancenko (TSGW/2001): Der Techniker hatte in Speerwurf-Kadertrainer Francis Gross einen Fürsprecher. Ulancenko war 2016 der „Shooting Star“ und warf den 700 Gramm schweren Speer auf die Kreisrekordweite von 57,19 m, kam an diese Marke in diesem Jahr mit 51,65 m aber nicht annähernd ran. Auch bei den süddeutschen Titelkämpfen und der Winterwurf-DM lief es nicht. 2019 muss Ulancenko nun „liefern“.

Kira Wagemans (KLV/2000): Die A-Jugendliche empfahl sich mit einem starken 400-Meter-Rennen bei einem Sportfest in Flieden für den Langsprint-Kader von Robert Schieferer. Sie lief die Stadionrunde in flotten 57,63 Sekunden und ist damit die Nummer drei in Hessen. In der älteren Frauen-Klasse wurde Wagemans hessische Vizemeisterin. Die KLV-Athletin schaffte zudem in ihrem ersten Jahr bei der U20 auf Anhieb die Qualifikation für die deutschen Jugend-Meisterschaften.

Markus Wagenleitner (KLV/2004): Er überzeugte HLV-Coach Philipp Schlesinger durch konstant gute Mehrkampfleistungen und starke Einzelresultate. Wagenleitner (M14) wurde hessischer Vizemeister im Vier- und im Neunkampf und holte sich den Titel über 80 Meter Hürden. Hier hält er mit 11,32 Sekunden den Kreisrekord. Eine weitere Kreisrekordmarke lieferte er mit starken 3,60 m im Stabhochsprung ab, was auch Rang eins in der hessischen Bestenliste bedeutete.

Lukas Rindt (TSGF/2002): Der Hochspringer (U18) überquerte in dieser Saison 1,88 Meter, ist damit in der Hessen-Liste Dritter. Kadertrainerin Sophia Sagonas will bei dem Talent nun weiter an der Technik feilen. Rindt wurde bei den hessischen Titelkämpfen in der Halle und im Freien jeweils Dritter. Größtes Ziel in der kommenden Saison ist es, in den Bereich des Kreisrekords (1,94 m) zu kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare