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Meisterfeier drei Spieltage vor Saisonende

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Von: Alexander Wolf

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In der Halle begann die lange Meister-Party der HSG Hochheim/Wicker. FOTO: Michael Witte
In der Halle begann die lange Meister-Party der HSG Hochheim/Wicker. © Michael Witte

Die HSG Hochheim/Wicker steigt in die Landesliga auf

Main-Taunus -Zwölf Siege in der Hauptrunde und noch vier hinterher in den Play-offs - dann war es für die Handballer der HSG Hochheim/Wicker in der Bezirksoberliga soweit: Mit einer weißen Weste feierten Trainer Martin Reuter und sein Team schon drei Spieltage vor Schluss die Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesliga.

"Wir sind froh, erleichtert und stolz, dass wir den Deckel draufmachen konnten", sagte der scheidende Coach, der in der Saison 2022/23 von Hans-Josef Embs ersetzt wird.

Morgen Rückspiel bei TSG Münster II

Nach dem 42:32 gegen Neuenhain/Altenhain wurde in Wicker bis tief in die Nacht gefeiert. Bei aller Überlegenheit der Reuter-Sieben war die Meisterparty eigentlich nur eine Frage der Zeit. Wie sich Tage nach der Sause herausstellte, war das Timing für den letzten Schritt aber perfekt.

"Wir konnten die Meisterschaft mit einem Heimspiel klarmachen. Das war schön", stellte der Noch-Hochheim/Wicker und baldige Rhein Nahe-II-Coach klar, "zudem war es wegen möglicher Krankheits- und Verletzungsprobleme auch wichtig, in den letzten beiden Spielen jetzt nicht mehr so den Druck zu haben." Im Rückspiel bei der TSG Münster II am Samstag (19 Uhr; Eichendorffschule) fällt Reuter fast eine komplette Mannschaft aus.

Zahlreiche Spieler der HSG fallen aus

So werden Daniel Blej, Sebastian Fuchs, Marcel Karwath, Florian Heinzer, Dennis Assmann und Lucas Cecco fehlen. Das Duell möchte Reuter trotzdem seriös angehen und sich nicht nur erfolgreich, sondern auch anständig und standesgemäß aus der Liga verabschieden. "Ich denke, dass wir den Aufstieg schon verdient haben, auch wenn nicht alles Gold war was glänzte", spricht der Trainer vor allem über den durchwachsenen Saisonstart. "Da waren wir eine Mannschaft mit vielen neuen Spielern und Abläufen. Bis sich das gefunden hat, musste es eine Weile dauern." Reuter selbst verlangte viel von seinen Spielern und bekam am Ende alles, was sich ein Trainer wünschen kann. "Dass die Mannschaft auch in der Phase, als mein Abschied nach der Saison bekannt gegeben wurde, nicht nachgelassen, sondern das konsequent durchgezogen hat, ist ihr hoch anzurechnen." awo

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