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Sie halten fest zusammen: die Spieler des Limburger Meister-Teams.

2. Regionalliga Südwest/Nord

Meisterhaft: Chapeau, Baskets Limburg!

Jetzt ist es offiziell: Die Baskets Limburg sind Meister der 2. Basketball-Regionalliga Südwest/Nord und steigen in die 1. Regionalliga auf.

Die Leitung der Basketball-Regionalliga Südwest/Nord hat alle Vereine über das durch die Corona-Krise bedingte Vorgehen informiert: "Der Spielbetrieb wird für beendet erklärt. Alle Spiele sind abgesagt und abgesetzt. Die Tabellen werden mit Stand 13. März eingefroren. Regelungen über die Zusammensetzung der Ligen für die Saison 2020/21 werden zu einem späteren Zeitpunkt in den entsprechenden Gremien diskutiert und festgelegt."

Die Baskets Limburg haben es also geschafft und dürfen sich jetzt gratulieren lassen. Sie schließen die aktuelle Saison mit zwei Punkten Vorsprung vor Bensheim und Lich als Meister ab. Herzlichen Glückwunsch! Die Gratulation geht an das Team und seine Coaches Danny Stallbohm und Juan Carlos Acuna Concha, die alles in allem eine überzeugende Saison gespielt haben und dabei aus 19 Partien nur vier Niederlagen hinnehmen mussten - davon nur eine in der Rückrunde.

Wenn auch der Erfolg von der gesamten Mannschaft errungen wurde und es dabei auf jeden einzelnen angekommen ist, sind doch eine Reihe von Spielern hervorzuheben, die "den Unterschied" gemacht haben. Das wäre zunächst einmal Matt Ross, dessen zu spät eintreffende Spielberechtigung mit für den Fehlstart am Saisonauftakt verantwortlich war. Mit durchschnittlich 32,5 Punkten pro Spiel nimmt er die Spitzenposition in der Scorerliste der 2. Regionalliga Südwest-Nord ein. Allerdings musste er aus privaten Gründen zum Jahreswechsel in die USA zurückkehren. Doch sein "Ersatz" Kellon Thomas, der schon in der Vorsaison für die Baskets aufgelaufen war, entpuppte sich als wahrer Glücksgriff. Obwohl Danny Stallbohm wegen der unterschiedlichen Stärken der beiden Player die komplette Spielweise umstellen musste, wurde Kellon sofort in die Mannschaft integriert und verknüpfte hervorragend die Aufgaben des Aufbauspielers und des Distanzschützen: Mit 25,7 Punkten pro Spiel schaffte er es auf den 4. Platz der besten Werfer.

Weitere Spitzenpositionen in der Treffer-Rangliste belegen Justin Stallbohm in der Drei-Punkte-Wertung: Mit im Schnitt 3,4 Drei-Punkte-Treffern pro Spiel belegte er hinter dem Licher Jermale Jones Rang zwei.

Auch Julius Zurna kam als Siebter mit 2,8 Treffern pro Spiel noch unter die Top-Ten. In der Verteidigung ragte - nicht nur wegen seiner Größe - Mantas Bernatavicius heraus, der insbesondere nach dem Ausfall von Dragan Sekelja die Hauptlast auf der Center-Position tragen musste, und das, obwohl er selbst durch eine Verletzung gehandicapt war.

Dragan Sekelja war schließlich der Pechvogel der Saison. Gerade in dem so wichtigen Spiel in Bensheim, in dem er seine beste Saisonleistung gezeigt hatte, zog er sich einen Achillessehnen-Riss zu, an dem er aktuell noch laboriert. Aber auch da zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt: Trotz des großen Schocks schaffte sie es noch, die Begegnung beim damaligen Spitzenreiter für sich zu entscheiden.

Wann es weitergeht, ist jetzt die große Frage: Immerhin vermochte Kellon Thomas noch ohne Probleme in die USA zurückzukehren, und es gibt Hoffnungen, dass er in der nächsten Saison wiederkommen wird. An eine richtige Vorbereitung ist allerdings momentan nicht zu denken: Die Hallen sind gesperrt, und es ist nicht klar, wann wieder ein richtiges Training beginnen kann. Aber so schön der Basketball-Sport ist, es gibt aktuell leider wichtigere Themen. Folgende Spieler haben den Saisonerfolg mit dem Titelgewinn und die Rückkehr in die 1. Regionalliga möglich gemacht: Deividas Baika, Mantas Bernatavicius, Berkant Campinar, João Batista da Silva Eduardo, Thomas Gleibs, Jan Greff, Daniel Hahn, Yuma Janeck, Kaan Kus, Maximilian Mattil, Anton Reusch, Matthew William Ross, Dragan Sekelja, Justin Philip Stallbohm, Eddy Claudel Takongmo, Kellon Phillip Thomas und Julius Zurna.  kö

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