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MFFC zu stark für Hadamarer Frauen

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Von: Marion Morello

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Im Pokalfinale war Schluss: Die Fußballfrauen des SV RW Hadamar scheiterten auf Regionalebene beim Verbandsligisten MFFC Wiesbaden mit 0:7.

Im Pokalfinale war Schluss: Die Fußballfrauen des SV RW Hadamar scheiterten auf Regionalebene beim Verbandsligisten MFFC Wiesbaden mit 0:7.

FRAUEN-REGIONALPOKAL

FINALE: MFFC Wiesbaden – SV RW Hadamar 7:0 (4:0). Der SV Hadamar beendete seinen Höhenflug mit einer deutlichen Niederlage auf dem Kunstrasenplatz in Hofheim. Dem Pressing des MFFC hatten die Hadamarerinnen wenig entgegenzusetzen, so dass das erste Tor bereits nach 15 Minuten fiel. Das Spiel fand 90 Minuten lang in der Hälfte des Kreisoberligisten statt und endete auch in dieser Höhe verdient. Trotz der Niederlage genossen die Rot-Weiß-Spielerinnen die gesammelte Erfahrung und freuen sich darauf, im Hessenpokal-Wettbewerb auf weitere starke Gegner zu treffen. „Wir haben 26 Mannschaft in diesem Wettbewerb hinter uns gelassen, eine Kreisliga-, drei Gruppenliga- und eine Verbandsliga-Mannschaft rausgeworfen. Ich bin mächtig stolz und freue mich darauf, was wir gemeinsam noch alles erreichen können“, so Trainerin Emma Schulz.

FRAUEN-VERBANDSLIGA

1. FFC Runkel – Germania Pfungstadt 1:3 (0:1). Der 1. FFC geriet bereits in der 9. Minute in Rückstand, als die Pfungstädter Stürmerin nach einem langen Ball frei vor Torhüterin Eva Kauß aufgetaucht war und per Heber zum 1:0 traf. Runkel ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und bestimmte fortan das Spielgeschehen. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab Sabrina Brühl (20.). Runkel hatte mehr Ballbesitz und war die spielerisch bessere Mannschaft, doch zwingende Torchancen vermochte sie sich zunächst nicht herauszuspielen. In der zweiten Halbzeit erhöhten die Gastgeberinnen noch einmal das Tempo und drängten Pfungstadt in die eigene Hälfte. Doch wie bereits in der ersten Halbzeit, fiel auch diesmal das Tor auf der Gegenseite, und Pfungstadt erhöhte mitten in der Runkeler Drangphase auf 2:0 (72.). Der FFC hatte anschließend Pech, als Andrea Schuster nach einem Eckball per Kopf nur den Pfosten traf (75.). Die Germania dagegen machte nach einem Konter mit dem 3:0 (79.) den Sack zu. Das 1:3 durch ein Eigentor der Pfungstädterinnen war nur noch Ergebniskosmetik (88.).

FRAUEN-KREISOBERLIGA

SC Dombach – MFFC Wiesbaden 2 0:0. Dank einer enormen Energieleistung gelang der Truppe des Trainerduos Jens Munsch/Oliver Paunescu der erste Saisonpunkt auf dem heimischen Rasen. Der haushohe Favorit, als Tabellenzweiter angereist, biss sich an der taktisch gut eingestellten Platzmannschaft die Zähne aus. SC-Torfrau Anna Menegazzi und die überragende Defensive um Carolin Conin, Paula Nowotny, Nele Hannappel und Lena Michel war einfach nicht zu überwinden. Zweimal landete das Spielgerät am Aluminium, oder die stärkste MFFC-Stürmerin, Selina Fuhrmann, hatte wiederholt Pech im Abschluss. Vor der SC-Abwehr sorgten vor allem Karina Scheu und Sabine Heimbürger mit dafür, Kontervorstöße einzuleiten. Angreiferin Ina-Sophie Gangl – krankheitsbedingt geschwächt – musste zwischendurch eine längere Auszeit nehmen. Dafür gab Nikolina Dedic (früher SV Bad Camberg) ihr Debüt im Trikot der Heimelf. Mit Laura Schneider (JFV Hünstetten/Würges), Marina Mezedjri und Theresa Clason (beide bisher ohne Verein) kann der SC Dombach weitere Neuzugänge vermelden.

FRAUEN-KREISLIGA B

FCA Niederbrechen – MFFC Wiesbaden 3 1:0 (0:0). Der Sieg war zwar etwas glücklich, aber aufgrund der Spielanteile vor allem in der ersten Halbzeit und der größeren Chancen doch verdient. In Halbzeit eins musste die stellvertretende FCA-Torfrau Christina Best nur einen gefährlichen Schuss, der fast im Winkel einschlug, entschärfen. Kurz nach der Halbzeit gelang die Führung. Danach erhöhte Wiesbaden den Druck, der FCA beschränkte sich aufs Verteidigen und rettete den Sieg über die Ziellinie.

(mor)

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