Die Eddersheimer Rückraumspielerin Alexandra Flebbe nutzt die Sperre von Kreisläuferin Lena Thoß und kommt gegen abwehrstarke Haunstettener Damen zum Abschluss. FOTO: maik Reus
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Die Eddersheimer Rückraumspielerin Alexandra Flebbe nutzt die Sperre von Kreisläuferin Lena Thoß und kommt gegen abwehrstarke Haunstettener Damen zum Abschluss.

Handball-Haus&Wohnen-Cup der TSG Eddersheim

Mit Platz drei zufrieden

  • Volker Hofbur
    VonVolker Hofbur
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Eddersheim trifft im eigenen Turnier auf starke Gegner

Eddersheim -Tobias Fischer war zufrieden. Der Eddersheimer Trainer freute sich über den gelungenen Ablauf des eigenen Turniers - das letzte Spiel begann gerade einmal drei Minuten nach Plan. Aber auch mit dem dritten Platz seiner Drittliga-Handballerinnen in einem starken Feld konnte er gut leben.

Der dritte Turnierplan

funktioniert dann

Nachdem die HSG Wittlich bereits am Mittwoch wegen Coronafällen und weiteren kurzfristigen Ausfällen abgesagt hatte, folgte am Freitagabend Germania Fritzlar. Dort gab es einen Corona-Fall sowie drei noch nicht fest stehende Ergebnisse von Kontaktpersonen. Daher sagte Trainer Lucar Cojocar lieber ab. So musste Trainer Tobias Fischer den dritten Spielplan, den er vorsorglich erstellt hatte, herausholen. "Jede Mannschaft hat zwei Stunden Handball gespielt. Alle Teilnehmer haben das Turnier gelobt und sich bedankt. Es gab nur eine Fußverletzung - wahrscheinlich ein Bänderriss. Und immerhin 100 Zuschauer fanden über den Tag verteilt den Weg in die Sporthalle am Karl-Eckel-Weg", freute er sich, "es war eine gelungene Veranstaltung. Wir wollten Handball spielen und haben es gemacht. Um 17 Uhr waren wir fertig".

Die Eddersheimerinnen eröffneten das Turnier mit einem sicheren 22:13-Erfolg gegen den Liga-Konkurrenten HSG Gedern/Nidda. "Wir haben fast das gesamte Turnier die offensive Abwehr getestet. Es war gar nicht so schlimm, wir hatten es schon viel schlimmer, obwohl uns mit Lilly König und Anna Gempp zwei Spielerinnen im Innenblock gefehlt hatten", war Fischer nicht unzufrieden. Dem Liga-Konkurrenten ließen die Eddersheimerinnen keine Chance, mit 13 Gegentoren konnte der Trainer gut leben.

Anschließend trennten sich der TSV Haunstetten und die SG Kappelwindeck/Steinbach in einem körperbetonten Spiel mit 15:15. Danach hatte die SG Kappelwindeck/Steinbach mit einer sehr jungen Mannschaft die HSG Gedern/Nidda mit 27:25 bezwungen.

Anschließend stand das zweite Spiel für die TSG Eddersheim gegen den TSV Haunstetten an. Gegen eine sehr offensive und aggressive Abwehr der Augsburgerinnen fanden die Gastgeberinnen keine Mittel und überhaupt nicht ins Spiel. "Die Schiedsrichter haben meine Spielerinnen zu wenig geschützt und haben viel laufen gelassen", berichtete Fischer nach dem 14:25, "da konnten wir nicht gut aussehen und waren gar nicht auf der Platte". Anschließend sicherte sich Haunstetten mit dem 27:17-Erfolg gegen die HSG Gedern/Nidda den Turniersieg.

Mit dem selben

Kader gegen Köln

Um den zweiten Platz spielten dann die Eddersheimerinnen gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach. Die Gäste setzten sich dort mit 24:19 durch. "Das war wirklich in Ordnung angesichts der Ausfälle", resümierte Fischer, der auf die operierte Lilly König und die beruflich verhinderten Anna Gempp und Melissa Kirchner verzichten musste, "das waren zwei richtig gute Gegner. Wir haben eineinhalb gute und eineinhalb weniger gute Spiele gemacht, nachdem wir am Samstag vier Stunden trainiert hatten. Dazu habe ich viel gewechselt". Mit dem vorhandenen Kader hat die Mannschaft für den Eddersheimer Trainer das Optimale herausgeholt. Und mit dieser Besetzung wird sie auch in knapp zwei Wochen gegen den 1. FC Köln antreten. Volker Hofbur

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