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Münster büßt einen Punkt ein

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Von: Volker Hofbur

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Daniel Wernig (links, gegen Leon Eck) fand mit seinem Münsterer Team gegen gut eingestellte Bruchköbeler nicht ins Spiel. FOTO: lorenz
Daniel Wernig (links, gegen Leon Eck) fand mit seinem Münsterer Team gegen gut eingestellte Bruchköbeler nicht ins Spiel. FOTO: lorenz © Marcel Lorenz

Breckenheim/Wallau deklassiert Großenlüder

Main-Taunus -Da der Vorstand des Hessischen Handball-Verbands sich trotz der zwei Drittliga-Absteiger Gensungen/Felsberg und Groß-Bieberau auf fünf Absteiger festgelegt hat, wird es für die TSG Münster nach dem 24:24 gegen die SG Bruchköbel als Vierte mit zwei Punkten Rückstand schwer, drinzubleiben. Dagegen steht die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim nach dem 38:22 gegen die HSG Großenlüder/Hainzell auf einem Nichtabstiegsplatz.

TSG Münster - SG Bruchköbel 24:24 (12:10). Die Gäste kämpften um ihre letzte Chance, das merkte man ihnen deutlich an. "Die haben sich gut auf unsere Spielweise eingestellt", erklärte Abteilungsleiter Stefan Dobhan, "sie haben Patrick Weber mit einer offensiven Deckung aus dem Spiel genommen. Uns ist es nicht gelungen, ihn ins Spiel zu integrieren". Die Gastgeber mussten auf Julian Schuster (privat verhindert) und Felix Ikenmeyer (Schulterprobleme) verzichten und starteten laut Dobhan holprig in die Partie. Gleich zu Beginn verwarfen die Gastgeber zwei von insgesamt fünf Siebenmetern. "Wir mussten uns ins Spiel kämpfen, was uns angesichts einer guten Torhüterleistung auch gelang", berichtete Dobhan. In der Schlussphase gelang es den Gastgebern, sich beim 12:10 erstmals mit zwei Treffern abzusetzen. Richtig gut sah es aus, als Klaudio Hranjec nach der Pause einen Tempogegenstoß zum 13:10 verwandelte (31.). "Dann haben wir angefangen, zu früh den Kreisläufer zu suchen und haben viele Chancen auf den Außenpositionen vergeben. Dafür sind wir durch Tempogegenstöße bestraft worden", erklärte Dobhan den 14:18-Rückstand (41.). In der 50. Minute lagen die Gäste immer noch mit 22:19 vorne, ehe sich die Münsterer mit einer kämpferisch starken Leistung und dank der Unterstützung des Publikums ausglich. 23 Sekunden vor Schluss glich Hranjec aus, danach hatte Münster noch einmal den Ball, doch Weber verfehlte bei einem Freiwurf zwei Sekunden vor Schluss nur knapp. "Wir müssen sagen, dass es noch gut war, den Punkt geholt zu haben", resümierte Dobhan.

Münster: Thomas Bolling, Sven Müller; Daniel Wernig 8, Klaudio Hranjec, Sebastian Frieman je 4, Sebastian Jacobi, Tim Klotz je 2, Tim Kunz, Tom Gerntke, Patrick Weber, Björn Heller je 1, Mario Gonzales Borja, Dominik Winzer Manso, Jan Fegert.

HSG Breckenheim Wallau/Massenheim - HSG Großenlüder/Hainzell 38:22 (17:12). Anfangs sah es nicht nach so einem deutlichen Resultat aus. "Wir wollten sie erst mal kommen lassen und sehen, wie sie mit Harz zurechtkommen", erklärte der Sportliche Leiter Mathias Beer, "aber sie haben das super gemacht und aus dem Rückraum alles getroffen". Beim Stand von 9:10 brachte Trainer Gilles Lorenz nach einer Auszeit Torhüter Niklas Eul und stellte die Abwehr aggressiver. "Die Mannschaft ist sehr konzentriert aufgetreten und war auch im Abschluss sehr konsequent", berichtete Beer von der Wende in der Partie mit einem 8:0-Lauf zum 17:11. Dabei mussten die Gastgeber kurzfristig auf Timo Mrowietz und Kenneth Fuhrig verzichten, dazu war Philip Botzenhardt angeschlagen, hätte aber im Notfall spielen können. Zudem schied Yannick Mrowietz nach wenigen Minuten mit einer Leistenverletzung aus. "Dennoch sind wir weitermarschiert. Niklas Eul hat einige gute Bälle gehalten, dazu hatten wir einen gut geordneten Positionsangriff mit einem immer besser werdenden Marc Teuner, der zeigt, dass er uns mit seiner Qualität weiterhelfen kann", erklärte Beer. Der Gegner kam nicht mehr zur Geltung. "Sie haben aber bis zur letzten Minute weiter gekämpft. Das war beeindruckend", hatte Mathias Beer auch ein Lob für den Gegner parat.

Breckenheim Wallau: Dennis Quandt, Niklas Eul; Marc Teuner 14/3, Eric Schaeffter, Timo Treber, Timo Heuss, Arne Walter je 4, Henri Gottron 3, David Buckel 2, Paul Kaufmann, Luca Crecelius, André Avemann je 1, Yannick Mrowietz, Philip Botzenhardt. vho

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