Handball

Für Münster war mehr drin

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Nach vier Siegen in Folge mussten die Handballer der TSG Münster in der Oberliga wieder eine Niederlage einstecken.

Bei der HSG Pohlheim gab es für die Mannschaft von Trainer Jens Illner eine 31:33 (14:15)-Niederlage, die die Münsterer aber sicher nicht umwerfen wird.

„Da war mehr drin“, erklärte Illner, „wir waren aber in der Abwehr nicht so stabil wie zuletzt bei unseren Spielen“. Der Rückraum mit Rühl, Träger, Drommershausen und Schleenbecker machte viel Druck und es den Gästen schwer, richtigen Zugriff auf den Gegner zu bekommen. Dabei war die erste Halbzeit sehr ausgeglichen mit wechselnden Führungen. Beim Stand von 7:5 hatte Münster die Chance, sich weiter abzusetzen. „Da haben wir die Chance verpasst“, berichtete Illner, obwohl die Körpersprache bei seiner Mannschaft stimmte. Die Gastgeber konterten aber mit drei Toren in Folge, doch Münster hatte beim 11:9 erneut eine Führung von zwei Toren. „Als Pohlheim erneut ausgeglichen hatte, wusste ich, dass es bis zum Schluss ein enges Spiel werden würde“, beschrieb der Münsterer Trainer seine Gefühlslage. Beim 14:15-Pausenrückstand war für seine Mannschaft jedenfalls noch alles drin.

Da die 6:0-Abwehr in der ersten Hälfte nicht funktioniert hatte, versuchte es Illner nun mit einer offensiveren Formation. Nur in den ersten Minuten machte sich das bezahlt, dann hatte sich Pohlheim darauf eingestellt. Dennoch gelang es Münster, zum 18:18 nach 39 Minuten auszugleichen. „Dann hatten wir das Pech, dass Marc Zelser wieder wegen seiner Ellenbogenverletzung ausgeschieden ist“, berichtete Jens Illner, „das hat in der Mannschaft für Verunsicherung gesorgt“. Anschließend setzten sich die Gastgeber über 23:20 auf 26:22 (51.) ab, aber Münster gab nicht auf und kam durch einen Doppelschlag von Benjamin Dautermann auf 29:30 (57.) heran. Die Gastgeber, die Schleenbecker nach einem Foul an Hranjec mit einer Roten Karte verloren (43.), ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen.

Münster: Spiranec (1. bis 45., ab 53.), Rausch (45. bis 53.); Hranjec, Dautermann je 7, Ikenmeyer, Schuster je 4, Schreiber 3/3, Zelser, Frieman, Kunz je 2, Pöcz-Nagy, Katzer, Jacobi.

(vho)

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