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TSG-Trainer Jens Illner hofft auf eine sorgenfreie Runde..

Handball

TSG Münster: Schuss vor den Bug

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Derzeit kämpfen die Verantwortlichen des Handball-Oberligisten TSG Münster darum, einen schlagkräftigen Kader für die kommende Spielzeit zusammenzustellen. Denn keiner möchte noch einmal so eine Saison erleben wie zuletzt.

Die Voraussetzungen sind allerdings nicht unbedingt günstig. Es gibt zwar keinen Absteiger aus der 3. Liga, aber die Aufsteiger TuS Dotzheim, MT Melsungen II und TSV Pfungstadt werden sicher alles dafür tun, nicht gegen den Abstieg spielen zu müssen. Dazu kommt, dass der Meister der Oberliga noch Aufstiegsspiele gegen den Vertreter aus Rheinland-Pfalz/Saar bestreiten muss, um in die 3. Liga zu kommen. Auch dies verändert die Situation in der unteren Region.

Wirft man einen Blick zurück, so erscheint es deutlich, dass es für die TSG Münster in der abgelaufenen Saison nur um den Klassenverbleib ging. Verschärft hat sich dies durch den späten Abgang von Jonas Ulshöfer, der vor der zweiten Vorbereitungsphase zum Drittligisten SG Bruchköbel wechselte. „Seinen Abgang konnten wir nicht kompensieren und mussten einkalkulieren, dass es für uns schwierig werden würde“, erklärte Trainer Jens Illner.

Dennoch war dies dem TSG-Trainer als Erklärung zu billig, warum es erst spät zum Klassenverbleib reichte: „Wir haben teilweise in der Rückrunde wie ein Abstiegskandidat agiert. Einige Spieler hatten da häufig ihre Nerven nicht im Griff. Da gab es einige Ausfälle, die wir so nicht eingeplant hatten.“ So gewann seine Mannschaft nach dem Rückrunden-Auftakt gegen Vellmar nur noch die letzten beiden Spiele, dazu kamen zwei Remis gegen Hüttenberg II und Bürgel. „Damit waren wir praktisch abgestiegen, da wir ja davon ausgehen mussten, dass auch der TV Gelnhausen in der 3. Liga abgestiegen war“, berichtete Illner, „erst durch den Rückzug des TV Neuhausen und den folgenden Sieg des TV Gelnhausen an Pfingsten gegen Hamburg/Barmbek haben wir es dann doch noch geschafft“.

Dennoch schien dieser Fast-Abstieg ein Schuss vor dem Bug zu sein. Illner spürt die Unterstützung durch einige Kräfte im Verein. So holte Münster den Torhüter Markus Ahlborn vom Landesligisten HSG Plesse/Hardenberg. Tim Kunz kehrte wieder zur TSG Münster zurück und hilft dem Team im zentralen Rückraum. Dazu kommt Marc Zelser fest aus der Zweiten Mannschaft dazu.

Auch die

Jugend wird eingebunden

. Tobias Bröscher, Mario Gonzales-Borja, Tim Albat, Lars Becker und Leon Klickow kommen aus der A-Jugend in den Aktivenbereich und werden mit dem Oberliga-Team die erste Vorbereitung bestreiten. Dazu kommen noch Jonas Katzer, Linus Marxer, David Hablovec und Moritz Rausch aus der derzeitigen A-Jugend, die in der Oberliga aktiv sind.

Bis 20. Juli dauert noch die erste Vorbereitungsphase, in der Trainer Jens Illner viel spielerische Teile einbaut, um seine Mannschaft besser einzuspielen. Nach einer zweiwöchigen Pause geht es am 6. August in die zweite sechswöchige Pause. Dennoch suchen die Verantwortlichen noch weitere Verstärkungen, um etwas besser für die höchste hessische Spielklasse aufgestellt zu sein.

(vho)

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