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Münster und Breckenheim Wallau haben es in der Hand

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Von: Volker Hofbur

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Von ihm wird auch in Petterweil viel abhängen: Münsters Neuzugang Patrick Weber. FOTO: marcel lorenz
Von ihm wird auch in Petterweil viel abhängen: Münsters Neuzugang Patrick Weber. © Marcel Lorenz

Beide Mannschaften brauchen mindestens sechs Siege, um sicher drin zu bleiben

Main-Taunus -Schaut man auf die Tabelle der Abstiegsrunde in der Handball-Oberliga, sieht alles nach einer recht klaren Sache aus. Der TV Petterweil führt vermeintlich sicher mit 13:3 Punkten (Quotient 161) vor der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim (10:4/141), der TSG Münster (9:5/128), der MSG Umstadt/Habitzheim (8:6/114), der HSG Wettenberg (8:8/100) und der SG Bruchköbel (7:9/87,5). Nur drei dieser fünf Mannschaften werden voraussichtlich die Klasse halten. Sollten zwei hessische Drittligisten absteigen, wird die Liga wieder auf 16 Vereine aufgestockt, da nur fünf Oberliga-Absteiger erlaubt sind. Dann würden nur vier Oberligisten absteigen.

An diesem Spieltag treffen vier der sechs Mannschaften, die sich Hoffnungen auf den Klassenverbleib machen, aufeinander. So muss die TSG Münster am Sonntag (18 Uhr, Sporthalle) beim Spitzenreiter TV Petterweil antreten, die HSG Breckenheim Wallau/Massenheim fast zeitgleich (17.30 Uhr) bei der HSG Wettenberg.

Für die TSG Münster ist es nach den beiden Siegen zum Auftakt der Abstiegsrunde in Petterweil ein besonderes Spiel. "Für uns ist es die Frage, wie wir mental in das erste Spiel ohne Harz gehen. Wir müssen bewusst in die Nahwurf-Zone gehen, wo wir mit Patrick Weber und Klaudio Hranjec zwei körperlich starke Akteure haben, und für die Abwehr brauchst du kein Harz", erklärt Spielertrainer Daniel Wernig, "wir können in den kommenden Spielen einen ganz großen Schritt machen, denn danach folgen unsere Heimspiele gegen die HSG Wettenberg und die SG Bruchköbel. Dazu ist die Tabelle verzerrt, denn Petterweil hat ein Spiel mehr als wir". Für Wernig ist das Thema Harz präsent, aber auch die klare Erkenntnis, dass seine Mannschaft es in der eigenen Hand hat. "Wenn wir alles gewinnen, können die anderen machen, was sie wollen. Ich denke, dass uns in den verbleibenden sechs Spielen vier Siege reichen werden". Seine Mannschaft trifft auf ein Team mit einem starken Rückraum und einer defensiven Abwehr. "Das wird eine Herausforderung", sagt Wernig.

Ernüchterung herrscht bei der HSG Breckenheim Wallau/Massenheim, denn Torhüter Vincent Robinson hat sich das Kreuzband gerissen. "Ich kann nicht erwarten, dass Dennis Quandt fünf Spiele eine Top-Leistung bringt. Wir sind dran, Ersatz zu finden. Am Sonntag wird Nick Lotz aus der Zweiten mitfahren", erklärt der Sportliche Leiter Mathias Beer. Dafür wird Marc Teuner in Wettenberg sein erstes Spiel nach dem Wechsel aus Dotzheim machen. Für sein Team wird es das zweite Auswärtsspiel ohne Harz sein. "Bei uns haben die meisten lange Jahre ohne Harz gespielt", so Beer. Vor dem Gegner zeigt er nach dem glatten Sieg gegen Groß-Umstadt Respekt, macht aber deutlich: "Gewinnen wir noch fünf Spiele, sollte es reichen." vho

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