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Die Winterpause hat für die Talente schon ein Ende: Die Eintracht mit Omoruyi Felix Irorere (rechts) spielt in der Bundesliga wieder um Punkte. Der FSV mit David Rodrigo Tiago müssen sich hingegen noch eine Woche gedulden.

Jugendfußball

Nach einer "interessanten Hinrunde" geht es für die U19 der Eintracht wieder um Punkte

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Die A-Jugendlichen der Eintracht sind schon wieder am Ball – und nach Einschätzung ihres Trainers gut vorbereitet.

Mit sechs Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz gehen die A-Jugendfußballer von Eintracht Frankfurt am heutigen Samstag (12.30 Uhr) in den zweiten Saisonabschnitt der U19-Bundesliga Süd/Südwest. Das passt zwar nicht ganz zum Boom rund um die Profimannschaft, ist aber eine Ausgangsposition, von der aus sich noch ohne Panik arbeiten lässt. Allerdings dürften drei Punkte gegen den um einen Platz besser dastehenden 1. FC Kaiserslautern nötig sein, um das auch weiterhin behaupten zu können.

Mit dem 3:1 gegen den FSV Frankfurt am letzten Spieltag vor der Winterpause konnte die Eintracht Schlimmeres abwenden, denn damals holte auch der Tabellendrittletzte Nürnberg drei Punkte und hätte mächtig Druck auf die Riederwälder gemacht, wäre denen im Nachbarschaftsduell gegen das Schlusslicht kein Sieg geglückt. Auch für Moral war der Erfolg wichtig, wie Trainer Tomislav Stipic betont: „Wir konnten die gute Stimmung nach dem Derbysieg in die Vorbereitung auf die Rückrunde mitnehmen.“ Dort sei sein Team weitestgehend von Verletzungen verschont geblieben und habe in den Testspielen „insgesamt überzeugt.“

In den ersten 14 Partien hatte der zur laufenden Saison neu angetretene Trainer mit seinem Team bei vier Siegen, vier Unentschieden und sechs Niederlagen eine negative Bilanz erspielt. Er nennt das „eine interessante Hinrunde“ und verweist auf „Spieler mit speziellen Fähigkeiten, aber auch speziellen Persönlichkeiten“. Wo es um eine Zukunft im Profifußball und damit letztlich auch um persönlichen Wohlstand geht, entwickelt eben nicht jeder die nötige Teamfähigkeit. „Dennoch haben wir aus allen Charakteren in der Hinrunde ein weitgehend stabiles Gebilde formen können“, sagt Tomic. Ein Beleg dafür sei, dass es keine Niederlagen mit mehr als zwei Toren Unterschied gegeben habe.

Mut für die Zukunft mache, dass die Eintracht zu den jüngsten Mannschaften in der Liga gehöre. „Einige haben die Hinrunde benötigt, um sich an die A-Jugend und an die Bundesliga zu gewöhnen“, erklärt Stipic. Die Konter-Anfälligkeit, die mit einer arg offensiven Spielweise und mangelhaftem Umschaltverhalten zusammenhing, glaubt der Trainer während der Vorbereitung nun besser in den Griff bekommen zu haben. Dazu kommt eine personelle Entlastung. Aktuell befinden sich fast alle Spieler im Mannschaftstraining oder sind auf dem Weg dorthin. David Siebert sei nach seinem Zehenbruch laut Stipic auf einem genauso guten Weg wie Patrice Kabuya nach seiner Knieverletzung. Und Nils Stendera war in einigen Testspielen wie Furkan Türksoy schon wieder dabei. Nur Max Bell Bell hat sich beim letzten Test gegen den MSV Duisburg schwerer verletzt.

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