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Fußball-Kreispokal Limburg-Weilburg

Nach der Kür die Pflicht: Dreimal Kreispokal-Viertelfinale

Das lange Warten hat endlich ein Ende: Nach über fünf Monaten corona-bedingter Abstinenz rollt am Wochenende im Fußball-Kreispokal-Wettbewerb wieder die Kugel. In drei von vier Viertielfinalspielen, die am Samstag und Sonntag stattfinden, geht es um den Einzug ins Halbfinale, ehe der letzte Teilnehmer am kommenden Dienstag zwischen dem A-Ligisten FC Steinbach und dem turmhoch favorisierten Hessenliga-Team des TuS Dietkirchen ermittelt wird.

VON PATRICK JAHN

Auf Fußball-Hessenligist SV Rot-Weiß Hadamar wartet beim A-Liga-Vertreter SG Weilmünster/Laubuseschbach am Sonntag, 15 Uhr, nicht mehr als eine Pflichtaufgabe. Zwar hat besonders in diesem Jahr die Leistung in den Testspielen noch weniger Aussagekraft als vielleicht in den Jahren zuvor, dennoch brauchen die Hadamarer noch ein bisschen Eingewöhnungszeit, was die bisherigen Resultate auch zeigen. Gegen den letztjährigen Verbandsliga-Dritten SpVgg. Eltville (6:0; siehe Bericht auf dieser Seite) lief es unter der Woche aber schon deutlich besser als noch beim 0:1 in Weyer. "Underdog" SG Weilmünster/Laubuseschbach, der sich in Vorbereitungsspielen gegen zwei Kreisoberligisten teuer verkauft hat, wird die 90 Minuten zweifelsfrei genießen, dürfte sich aber keine großen Hoffnungen auf einen Einzug ins Halbfinale machen. Und dennoch sollte die Elf von Trainer Stefan Kühne gewarnt sein, denn der RSV Weyer verlor in diesem Wettbewerb sein Erstrunden-Spiel in Laubuseschbach mit 2:3. Bis die Fürstenstädter also in Führung gehen, könnte es zäh werden.

Bereits heute Nachmittag (17 Uhr) ist Verbandsligist FC Waldbrunn gefordert. Und das nicht nur im sprichwörtlichen Sinne, sondern auch faktisch. Gastgeber und Kreisoberliga-Spitzenteam TuS Frickhofen, im Sommer wieder mit zahlreichen Neuzugängen ausgestattet, schickt sich an, für eine Überraschung zu sorgen. Zwar läuft es bei der Truppe von Trainer Metin Kilic angesichts von vier Testspielpleiten in vier Spielen noch alles andere als rund, doch was heißt das schon? Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze, und chancenlos wird der TuS keineswegs sein. Findet der FC Waldbrunn, der letzte Woche dem TuS Dietkirchen ein 2:2 abgetrotzt hat, zu seiner gewohnten Form, sollte einem Einzug unter die letzten Vier wenig im Wege stehen. Dennoch birgt diese Paarung durchaus auch für Überraschungs-Potenzial. Ein Ausscheiden der Elf von Christian Mehr und Steffen Moritz wäre sicherlich als Rückschlag für die weitere Vorbereitungsphase zu werten.

Die vom Papier her engste Partie steigt am Sonntag, 15 Uhr, beim FC Dorndorf, der die SG Niedershausen/Obershausen zu Gast hat. Eng deshalb, weil beide Vereine letztes Jahr noch in der Gruppenliga aktiv waren. Aufgrund dieser Tatsache genießt der mittlerweile ranghöhere FCD auch das Heimrecht. Die Dorndorfer, die in der anstehenden Gruppenliga-Saison durchaus ein Geheimfavorit sein könnten, gehen sicher als Favorit in die 90 Minuten. Auch wenn sich Kreisoberligist SG Niedershausen/Obershausen mit allen Mitteln wehren wird, müsste die Klasse der Elf von Spielertrainer Florian Hammel ausreichen, um sich für die Vorschlussrunde zu qualifizieren. Ganz davon abgesehen, zeigen die bisherigen Testspielresultate, dass sich die Schwarz-Weißen in prächtiger Form befinden. Ob die Kallenbachtaler in der Lage sind, über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten, ist fraglich. 

Hygiene-Regeln

Für die Besucher aller Fußballspiele in Hessen gilt: Mindestens 1,50 Meter Abstand halten, Hände des öfteren desinfizieren, Maske beim Einlass und beim Gang in Innenräume tragen sowie die Kontaktdaten an der Kasse hinterlegen. Dann steht dem Fußball-Vergnügen nichts mehr im Weg. Aber: Die Kasse schließt, sobald sich 250 Menschen auf dem Sportgelände befinden.

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