War zweifacher Torschütze beim Geinsheimer Sieg in Dieburg: Patrick Lange (rechts).
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War zweifacher Torschütze beim Geinsheimer Sieg in Dieburg: Patrick Lange (rechts).

Fußball

Nächster Akt im Kampf um den Klassenerhalt

Am Montag überzeugte der SV Geinsheim in Dieburg, morgen muss er schon wieder ran: Es geht nach Sandbach in den Odenwald.

Nach dem jüngsten 6:1-Erfolg bei Hassia Dieburg sind die Fußballer des SV Geinsheim in der Gruppenliga Darmstadt bereits am morgigen Donnerstag bei der SG Sandbach wieder im Einsatz (20 Uhr).

Geinsheims Abteilungsleiter Uwe Ginkel erwartet diesmal eine umkämpfte Begegnung im Ringen um den Klassenerhalt: „Es geht für beide Mannschaften um sehr viel.“ Die Odenwälder haben bei ebenfalls 21 ausgetragenen Spielern bereits sieben Punkte Rückstand auf ihren Gast aus Trebur, so dass für den gastgebenden Aufsteiger der größere Druck besteht.

Die SG Sandbach, Heimatverein des früheren Frankfurter Profis Oka Nikolov, musste fünf Niederlagen in Folge hinnehmen und war zuletzt am 12. November mit dem 5:2 gegen Olympia Biebesheim erfolgreich. Ähnlich wie Geinsheim setzen die Gastgeber in erster Linie auf Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sowie aus der Umgebung von Breuberg. Mit den A- und D-Junioren hat die SG zwei Jugendteams in der Gruppenligen spielen, während beim SV Geinsheim lediglich die A-Junioren außerhalb der Kreisgrenzen zu Hause sind.

„Mit der gleichen Einstellung wie gegen Dieburg werden wir auch in Sandbach gewinnen“, ist Ginkel überzeugt. Verzichten muss Interimstrainer Florian Auer auf Stuart Martinez, der privat verhindert ist. Bei der Einstellung der Mannschaft auf den morgigen Gegner dürften Auer seine guten Kontakte zu Trainerkollegen aus der Liga entgegenkommen. Mit einem weiteren Dreier wäre zumindest wohl gewährleistet, dass Geinsheim neben Dieburg (erst elf Punkte) auch Sandbach (17) abgehängt hätte.

Ginkel sieht am Donnerstag allerdings Sandbach im Vorteil, da die Geinsheimer eine relativ weite Fahrt in den Breuberger Stadtteil vor sich haben: „Nach einem intensiven Arbeitstag noch zu einem weitem Auswärtsspiel fahren, ist nicht einfach.“ Er erwartet, dass dann in Sandbach die Zweikämpfe im Vordergrund stehen werden.

Nach dem 1:1 im Hinspiel strebt der SV Geinsheim nun einen „Dreier“ an, um zudem den direkten Vergleich für sich zu entscheiden. Zumal in der folgenden Partie am Sonntag beim Aufstiegsanwärter Rot-Weiß Walldorf nicht zwingend mit Punkten zu rechnen ist.

Wie angekündigt nimmt Ginkel noch einmal zur Trennung vom bisherigen Trainer Thorsten Lamers vor Ostern (wir berichteten) Stellung, die überraschend kam, zumal seit der Winterpause ein Aufwärtstrend unverkennbar ist. Und noch in der Winterpause war ja der Vertrag mit Lamers verlängert worden, da man von seinen Qualitäten überzeugt war.

„Wir hatten unterschiedliche Auffassungen über die Zusammensetzung des Kaders“, erklärt der Vereinsverantwortliche. Laut Ginkel habe es sonst keine anderen Gründen gegeben. „Ich war überrascht und habe mir nichts vorzuwerfen“, meint Lamers dazu.

Und so wird zunächst einmal Florian Auer die Verantwortung tragen, im übrigen auch weiterhin für die Zweite Mannschaft. Da ein neuer Trainer ohnehin erst zur neuen Spielzeit kommen soll, könnte sich Auers Engagement auch bis zum Saisonende verlängern. Punkt sind hierfür jedenfalls ein gutes Argument. step

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