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Starkes Comeback: Der Neu-Isenburger Volkan Sabirsuyu (in blau) den Elgershäuser Vlasidslav Vogelmann in einem abwechslungsreichen Kampf nach Punkten.

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KSV Neu-Isenburg ist bereit für den nächsten Heimsieg

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In Nordhessen wurde die Pflicht erfüllt, nun soll am Samstag im Spitzenduell gegen Haibach der zehnte Sieg folgen.

Auf den Weg in Hessens Norden machten sich die Ringer des KSV Neu-Isenburg für ihren zehnten Hessenligakampf. Beim RSV Elgershausen vor den Toren Kassels wurden sie erwartungsgemäß nur bedingt gefordert. Auch wenn der sieg- und punktlose Tabellenletzte, der nur neun Athleten aufbot, von denen einer auch noch zu schwer für seine Gewichtsklasse war, immerhin zwei Duelle um Punkte und eines „in Freundschaft“ für sich entschied. Am Ende hieß es nach gerade einmal 31 Minuten Gesamtkampfzeit 29:8 für die Neu-Isenburger Staffel von Trainer Najib Hamayan.Die Nordhessen werden den Abstieg bei mittlerweile sechs Punkten Rückstand zum Vorletzten FSV Münster nicht mehr verhindern können.

Der KSV wiederum blickt nach oben und hat die Oberliga fest im Visier. Dem Aufstieg wieder einen Schritt näherkommen will der Tabellenzweite am Samstag im nächsten Heimkampf. Hamayans Garde erwartet den RV Haibach, der allerdings wie Münster und Schaafheim II auch erst drei Vergleiche für sich entschieden hat. Die Gastgeber sind also zwangsläufig in der Favoritenrolle. Los geht es in der Halle der Brüder-Grimm-Schule (Waldstraße 101) um 20 Uhr, Einlass ist eine Stunde früher.

In Elgershausen kamen Dimitrios Filippidis (Klasse bis 75 Kilo griechisch-römisch) wegen Übergewicht des Gegners Abuzar Maliki, der dann aber den Freundschaftskampf gewann, und Nikolay Babogolo (98 Kilo) wegen der sofortigen Aufgabe des Gegners Denny Heine zu den vollen vier Mannschaftspunkten. Gar keinen Gegner hatte Noorullah Haidary in der untersten Gewichtsklasse.

Eilig hatten es Petr Chavdari (75 Kilo Freistil) und Rafi Nasiri (86 Kilo): Sie schulterten recht schnell ihre überforderten Kontrahenten Berkay Hoscan beziehungsweise Jawad Ahmadi.

Bahir Jamalzai (66 Kilo) zeigte gegen Fabian Hügues einen Kampf auf hohem Niveau, den Jamalzai schließlich durch Technische Überlegenheit nach fünfeinhalb Minuten gewann. Teamkollege Thomas Zahos musste diesmal eine Gewichtsklasse höher ran und bekam es im Schwergewicht mit dem fast 30 Kilogramm schwereren Manuel Titze zu tun. Zahos meisterte diese Aufgabe mit Bravour und ließ seinem Gegner keine Chance. Am Ende stand ein 3:0-Punktsieg.

Im Kampf des Abends trafen Volkan Sabirsuyu bei seinem Comeback auf Vladislav Vogelmann (80 Kilo). Im griechisch-römischen Stil schenkten sich beide nichts und versuchten mit waghalsigen Griffen das Duell für sich zu entscheiden. Am Ende setzte sich Sabirsuyu mit 17:12 Wertungspunkten durch, was zwei weitere Punkte brachte.

Jeweils auf den Schultern verloren Ghizal Amiri (61 Kilo) gegen Hasibullah Nazary und Pamir Jamalzai (71 Kilo), der sich knapp fünf Minuten wehrte, gegen Toni Simoneit.

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