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Auf Kollisionskurs: Die Neu-Isenburgerin Michelle Weinreich und Lollars Torfrau Nika Zethner.

Frauenfußball

TSG Neu-Isenburg ist bereit für das Topspiel

Der FFC III und die SG Bornheim stecken weiter im Abstiegskampf, der FFC konnte aber wenigstens ein Erfolgserlebnis feiern. Die TSG Neu-Isenburg führt weiter die Tabelle an.

Die Spielerinnen des 1. FFC Frankfurt III fassen in der Hessenliga so langsam Fuß: Gegen Gläserzell gelang ihren der zweite Saisonsieg. Bereits am Mittwoch wollen sie im Heimspiel gegen Eintracht Lollar nachlegen (19.30 Uhr). Ebenfalls morgen, nur eine halbe Stunde später, muss die SG Bornheim/Grün-Weiß bei SF BG Marburg ran und will es dann besser als gegen Großenenglis.

Keine englische Woche hat die TSG Neu-Isenburg, die ihre Spitzenposition verteidigte und sich nun auf das Topspiel am nächsten Samstag (18 Uhr) gegen Verfolger Opel Rüsselsheim freut.

TSG Neu-Isenburg – Eintracht Lollar 4:1 (4:0). – Neu-Isenburg ging schon früh durch den Doppelschlag von Damla Bulut (3.) und Katharina Droszcz (4.) in Führung, den die Gäste mit zwei individuellen Fehlern begünstigt hatten. Nachdem Lollar seinerseits die beste Chance auf den Anschlusstreffer vergeben hatte, schlugen die Gastgeberinnen erneut zu und erhöhten durch Rania Müller (35.) und Sanne Martens (41.) auf 4:0. In der zweiten Halbzeit waren die Gäste vor allem darauf aus, die Niederlage in Grenzen zu halten, kamen durch Johanna Straube aber noch zum 4:1 (84.). „Wir haben einen perfekten Start erwischt, waren das gesamte Spiel über dominant und haben Lollar kaum Chancen gelassen“, zeigte sich Neu-Isenburgs Co-Trainer Ronny Hartmann-Meinecke zufrieden.

SG Bornheim/Grün-Weiß – TuS Großenenglis 3:4 (1:3). – Die Gastgeberinnen begannen gut und gingen durch den schön herausgespielten Treffer von Christina Depta in Führung (13.). Nach dem Ausgleich durch Jana Schwaab (24.) verlor Bornheim jedoch den Faden, was zugleich die beste Phase der Gäste einleitete. Per Abstauber traf Laura Festor auf 1:2 (34.), Julia Faupel erhöhte (42.). Danach übernahm Bornheim wieder die Initiative und glich durch Depta aus (69./79.). Nun waren die Gastgeberinnen dem Siegtor näher, leisteten sich aber einen folgenschweren Fehlpass im Mittelfeld und kassierten noch das 3:4 durch Schwaab in der Nachspielzeit (90.+2). „Wir haben uns mal wieder selbst geschlagen. Ein Unentschieden wäre drin gewesen, vielleicht sogar ein Sieg. Jetzt haben wir den Befreiungsschlag verpasst und die Stimmung ist ziemlich am Boden“, berichtete Bornheims Abteilungsleiter Christoph Schaaff.

1. FFC Frankfurt III – SV Gläserzell 3:1 (3:1). – Die Gastgeberinnen präsentierten sich diesmal von Beginn an hellwach und gingen sofort durch Chantal May in Führung, die eine Hereingabe von Pia Berthel verwertete (2.). Bis zur Pause erhöhten Nina Gebhardt nach Zuspiel von May (26.) sowie May nach Pass von Berthel (37.). Maren Kress gelang im Gegenzug noch der Ehrentreffer (38.), ehe die Frankfurterinnen die Partie im zweiten Durchgang runterspielten. „Das war unser bestes Spiel bislang. Wir haben uns endlich mal für unsere Leistung belohnt. Wir sind sehr zufrieden, so kanntes weitergehen“, sagte Frankfurts Trainerin Stefanie Engel.

(sus)

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