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Im letzten KOL-Spiel des Jahres unterlag Sören Hofmann am Sonntag mit der FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach bei der SpVgg Bomber Bad Homburg mit 0:4.

Fußball Hochtaunus

Die neue FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod kommt

TuS Merzhausen steigt für TuS Steinfischbach in die Fußballspielgemeinschaft im Usinger Land ein. Die Spielklasse ist für 20/21 noch offen.

Dass die Fußballspielgemeinschaft mit Weilnau, Weilrod und Steinfischbach im kommenden Jahr enden wird, steht seit einigen Wochen fest. Da die Gemeinde Waldems (Rheingau-Taunus-Kreis) künftig nur noch einen Verein fördern möchte, strebte man bei der TuS Steinfischbach eine neue Kooperation mit dem TSV Niederems und dem SV Esch an. Alle drei Orte gehören zu Waldems. Außen vor bleiben nach fast 18 Jahren fruchtbarer Zusammenarbeit die TuS Weilnau sowie die SG Weilrod. Ein Großteil der Spieler aus der 1.Mannschaft, die sich seit Jahren achtbar in der Kreisoberliga Hochtaunus schlägt, gehören dem TuS Steinfischbach an. Es ist abzusehen, dass sich diese Spieler in Richtung ihres Stammclubs orientieren werden.

Dass man bei den beiden geschassten Vereinen nach anfänglicher Verstimmung optimistisch in die Zukunft blickt, liegt an der sich nun bietenden Alternative. Ab der kommenden Saison wird nämlich im Hochtaunuskreis eine neue Spielgemeinschaft an den Start gehen: die FSG Merzhausen/Weilnau/Weilrod. „Das Ganze ist jetzt nur noch ein formaler Akt“, bestätigt FSG-Vorsitzender Armin Klimmek der Taunus Zeitung, „alle drei Vereine haben ihr Wort gegeben und müssen den Vertrag nur noch unterzeichnen.“ In Gesprächen befanden sich die Vereinsvertreter schon länger, jetzt werden Nägel mit Köpfen gemacht. Mit Kreisfußballwart Andreas Bernhardt (Oberursel) hatte man sich vergangene Woche bereits beraten, einige entscheidende Details, so Klimmek, seien aber noch immer zu klären.

Geplant: "Dritte Kraft" im Usinger Land

So steht derzeit noch nicht fest, in welcher Spielklasse das neue Dreigestirn ab Sommer 2020 antreten wird. Ob es in der B-Liga, wo der TuS Merzhausen derzeit um den Klassenerhalt kämpft, losgeht, in der A-Klasse oder womöglich sogar in der KOL, das werde sich noch zeigen, so Klimmek. Wahrscheinlich hängt die Spielklasse auch von dem Kader ab, der gebildet werden kann. Wo die Reise beginnt, ist also noch offen, doch wo sie hingehen soll, weiß Klimmek genau. „Wir wollen langfristig hinter Usingen und Anspach die dritte Kraft jenseits der Saalburg werden“, betont er. Dies sei zwar ein „hehres Ziel“, jedoch angesichts des Potenzials durchaus erreichbar.

Als gutes Beispiel diene die gemeinsame Jugendspielgemeinschaft von Merzhausen und Weilnau, die seit rund zehn Jahren erfolgreich bestehe. „Dort werden wir im nächsten Jahr sowohl eine A- als auch eine B-Jugend haben, wie es momentan ausschaut“, erklärt Klimmek. Aktuell gibt es nur eine B-Jugend in der Kreisliga. Um weiterhin Fußball auf einem „gewissen Niveau“ zu spielen, sollen die Talente im Vereinsumfeld bleiben. Zur aktuellen 1. Mannschaft, derzeit Achter in der KOL, sagt Klimmek: „Wir werden die Runde ordentlich zu Ende spielen, dafür sorgt allein schon unser enorm ehrgeiziger Trainer Simon Mohr.“

ROBIN KUNZE

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