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RW Walldorfs goldener Torschütze Nico Struwe.

Fußball

Nico Struwes später Streich

Durch ein Tor in der Nachspielzeit gewann Rot-Weiß Walldorf gestern Abend bei der TS Ober-Roden mit 1:0.

„Eine Chance, ein Tor – das reicht im Fußball“: So brachte Erwin Mader, Pressesprecher des Fußball-Verbandsligisten RW alldorf, das gestrige Geschehen auf den Punkt. Bei der TS Ober-Roden gewann der Aufsteiger mit 1:0 (0:0).

RWW-Trainer Max Martin hatte die Mannschaft auf fünf Positionen verändert. Für den verletzten Daniel Beck, der sich einen doppelten Bänderriss zugezogen hat (wie berichtet), spielte Nico Struwe. Und der 21-Jährige schoss in der Nachspielzeit auch das Siegtor.

Das Publikum bekam ein flottes Spiel zu sehen, das in der ersten Hälfte aber kaum Torchancen bot. Ein harmloser Fallrückzieher von Tobias Werther (14.), ein Weitschuss von Christian Matheisen, den TSO-Torhüter Nikolaos Gkogkos mit etwas Mühe hielt (25.), und ein knapp das Ziel verfehlender Freistoß von Dominik Lewis (40.) – das waren schon die verheißungsvollsten Szenen.

Ober-Roden kam vier Minuten nach dem Wechsel zu einem Freistoß 20 Meter vor dem RW-Tor. Aber der von Tim Schöppner getretene Ball blieb in der Mauer hängen. Glück hatte Rot-Weiß, als ein Kopfball von Max Hesse denkbar knapp am Tor vorbei strich (72.). Aber auch in der Folge war Walldorf der Führung näher als die TSO. Es dauerte aber bis zur Nachspielzeit, als Struwe nach Vorarbeit von Christopher Nguyen und des eingewechselten Nils Herdt aus sieben Metern traf. Kurz zuvor hatte der ehemalige Walldorfer Mario Gotta Pech – Pfosten! dirk

RWW: Darmstädter – Werther (63. Borger), Ludwig, Struwe, Tayboga, Lewis (84. Herdt), Felter (47. Eichfelder), Scheurich, Matheisen, Walter, Nguyen.

Tor: 0:1 Struwe (90+1.).

SR: Euchler (Herolz). Zuschauer: 100.

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