Nied findet einfach nicht ins Spiel

  • schließen

„Wir sind selbst schuld an dieser Niederlage“, sagte Jens Schulz nach dem 28:29 der SG Nied bei der TSG Oberursel II. „Wir haben Sandra Adamcevic in der 19.

„Wir sind selbst schuld an dieser Niederlage“, sagte Jens Schulz nach dem 28:29 der SG Nied bei der TSG Oberursel II.

„Wir haben Sandra Adamcevic in der 19. Minute mit einer Roten Karte verloren“, erklärte Schulz. Die Rückraumspielerin hatte bei einem gegnerischen Tempogegenstoß gefoult. Zudem hatten die Gäste Probleme in der Abwehr und bekamen die Kreisläuferinnen des Gegners nicht in den Griff. Acht Tore und sechs Siebenmeter resultierten daraus. Dank zweier Treffer verkürzte Nied vor der Pause zum 13:15. Nach dem Seitenwechsel traf Oberursel vier Mal in Folge. Zu viele verworfene Bälle sorgten für leichte Treffer der Gastgeberinnen. „Hinzu kamen merkwürdige Entscheidungen der Unparteiischen“, berichtete Schulz. Des Öfteren hätten die Zeitnehmer die Uhr nicht gestoppt, obwohl die Schiedsrichter länger das Zeichen gegeben hatten. Eine andere empörende Szene ereignete sich kurz vor Schluss. Nachdem Nied in den letzten fünf Minuten aus einem 23:27 noch ein 28:29 gemacht hatte, war Oberursel vier Sekunden vor Schluss in Ballbesitz. Dabei beging Doerte Krykorka ein Offensivfoul, ließ den Ball aber nicht liegen, sondern trug ihn laut Schulz „drei Meter weiter“: „Das hätte Siebenmeter geben müssen. Stattdessen hatten wir keine Zeit mehr, zum Ausgleich zu kommen.“

Tore: Eberhardt 7, Walter 6/2, Glück 4, Welcher, Adamcevic, Parrillas, Tamas je 2, Hesse, Otto, Mötschlmayer.

(awo)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare