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SV Nieder-Weisel will heute die ersten Auswärtspunkte holen

In Ober-Rosbach und Rodheim geht heute Abend das Flutlicht an. Zu Gast sind zwei Nord-Vertreter der Friedberger KOL.

Mit zwei Flutlichtduellen wird der 14. Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga Friedberg am heutigen Abend eröffnet. Dabei hat der TSV Ostheim in Ober-Rosbach gegen Aufstiegsaspirant Türk Gücü Friedberg II ab 20.15 Uhr eine echte Herkulesaufgabe vor der Brust, während der SV Nieder-Weisel zeitgleich bei seiner Partie in Rodheim die ersten Saisonzähler vor fremdem Publikum anstrebt.

Am Sonntag stehen fünf weitere Begegnungen auf dem Programm, wobei in den Verfolgerduellen SV Gronau – FC Ober-Rosbach und SV Bruchenbrücken – SV Steinfurth direkte Tabellennachbarn aufeinandertreffen. Nach drei Niederlagen in Serie konnte der Tabellen-14. Nieder-Weisel beim 1:0 gegen den SV Nieder-Wöllstadt zuletzt endlich wieder drei Punkte verbuchen. „Die Gäste hatten über die gesamte Spielzeit keine zwingende Torchance, während wir eine unserer wenigen Möglichkeiten genutzt und einen absolut verdienten Heimsieg eingefahren haben“, blickt Nieder-Weisels Trainer Gökhan Kocatürk zurück. „Gegen Rodheim werden wir ähnlich viel Mentalität und Einsatzwillen an den Tag legen müssen, um endlich auch auswärts unsere ersten Punkte zu holen“, ist sich Kocatürk sicher.

Mit sieben Niederlagen blieben die Butzbacher Vorstädter im bisherigen Saisonverlauf auf fremden Plätzen noch gänzlich ohne Zählbares. „Wir werden auch gegen Rodheim den richtigen Matchplan in der Tasche haben. Wenn die Jungs diesen umsetzen können, werden wir mit drei Punkten den Heimweg antreten“, ist Nieder-Weisels Coach überzeugt. Personell kann er aus dem Vollen schöpfen. Allein der Gästecoach selbst wird krankheitsbedingt wie schon in der Vorwoche gegen Nieder-Wöllstadt nicht an der Seitenlinie stehen können. Für ihn übernimmt Nieder-Weisels Vorsitzender Günther Volp den Platz auf der Trainerbank. Ähnlich wie die Gäste hat auch der Aufsteiger mit einem 4:2-Sieg in Staden nach mäßigen Leistungen zurück in die Erfolgsspur gefunden. Zuvor mussten die Grün-Weißen sechs Niederlagen in Folge einstecken.

Dringend Zählbares im Abstiegskampf brauchen neben Nieder-Weisel auch Schlusslicht SC Dortelweil II in seinem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den VfB Friedberg, der Tabellenvorletzte aus Groß-Karben, der zeitgleich beim SV Nieder-Wöllstadt gastiert und der Rang-13. aus Staden, der seine Visitenkarte bei der TSG Ober-Wöllstadt abgibt. „Die sportliche Situation ist momentan sehr angespannt, da wir aus den letzten sechs Partien nur magere drei Punkte geholt haben, was in erster Linie an der Flaute im Angriff liegt. Wir haben in jedem Spiel drei bis fünf hundertprozentige Torchancen, aber unsere Stürmer Marcel Wörner und Otto Weber haben derzeit einfach kein Glück im Abschluss“, hadert Teutonen-Coach Thorsten Unger, dessen Team in den vergangenen sieben Spielen nur zehn Tore erzielte, dafür aber 21 einstecken musste. „Zudem kommt mit den Ausfällen von Dennis Dickmann, Marvin Schneeberger und Yilmaz Dural auch noch großes Verletzungspech hinzu.“ Mit nur zehn Punkten aus den bisherigen 13 Spielen liegen die Teutonen deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurück. Mit dem Gastspiel in Ober-Wöllstadt soll nun die Wende eingeleitet werden.

Nur einen Punkt hinter den Stadenern rangiert die KSG 1920 Groß-Karben, die ihre Visitenkarte am Sonntag (15 Uhr) beim SV Nieder-Wöllstadt abgibt. Für KSG-Coach Olcay Bayram sind die Rollen klar verteilt. „Die Hausherren gehen als Favorit ins Spiel. Wir stehen auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das allerdings nicht, weil es uns an spielerischer Qualität fehlt, sondern weil wir in engen Spielen oft nicht die nötige Cleverness an den Tag legen“, ist Bayram überzeugt. Personell hat er mit der Rückkehr von Erhan Gök und Emre Gülenc wieder mehr Optionen. Einzig Mohamed El Maimouni fällt krankheitsbedingt aus. kun

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