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Julian Rath (links) ist mit neun Toren bisher treffsicherster Torschütze für die Eisbachtaler Reserve. Nichstdestotrotz liegen die "Eisbären" aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz in der C-Klasse.

Fußball-Kreisligen Westerwald/Wied

Die SG Niedererbach will’s noch wissen

Winterpause im NNP-Fußball-Land. Das ist die Gelegenheit, die Spielklassen von der Hessenliga abwärts bis zu den Kreisligen C Limburg-Weilburg etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. In unserer letzten Folge blicken wir noch einmal in den Fußball-Verband Rheinland hinter die Kulissen der Kreisligen B und C Unterwesterwald.

In den Westerwälder Fußball-Kreisligen sind zwei Teams aus dem NNP-Land frei jeglicher Abstiegssorgen, während ein anderes Duo in der Rückrunde schon noch zahlreiche Zähler sammeln muss, um nicht den bitteren Gang eine Etage tiefer antreten zu müssen.

Nach dem Aufstieg der Spvgg. Steinefrenz/Weroth im Sommer in die Bezirksliga Rheinland-Ost spielt aktuell kein Team aus dem NNP-Land mehr in der höchsten Kreisklasse des Fußballkreises Westerwald/Wied – zumindest vorläufig. Magere vier Punkte in der bisherigen Bezirksliga-Runde deuten aktuell allerdings daraufhin, dass Steinefrenz/Weroth zum Ende der Saison 2018/2019 wieder den Gang in die Kreisliga A Westerwald/Wied wird antreten müssen.

Dabei wird die Spielvereinigung aber wohl allein bleiben, denn aktuell strebt von den beiden Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet in der Kreisliga B Süd keine in Richtung Aufstieg. Eine zufriedenstellende Runde liefert bisher die erste Mannschaft der SG Niedererbach ab. Im zweiten Jahr unter Trainer Peter Henkes knüpfen die Unterwesterwälder an die starke Vorsaison an, in der sie am Ende auf Rand drei gelandet war. Auch dieses Ziel ist für die Kombinierten aus Niedererbach und Umgebung in diesem Jahr weiterhin möglich, denn zur Winterpause liegt das Team mit drei Punkten Rückstand auf den Drittplatzierten, den FSV Ebernhahn (32 Punkte), auf Platz fünf. Mit dazu beigetragen hat Waldemar Schlegel, der als bester Niedererbacher Torschütze bisher 18 Treffer der insgesamt 39 SG-Tore erzielt hat. Im Vorjahr hatte der frühere Eisbachtaler und Linterer 19 Treffer in der kompletten Runde erzielt.

Das zweite Team in der Kreisliga B Süd aus der Region, die Bezirksliga-Reserve der SG Hundsangen/Obererbach, rangiert zur Winterpause auf dem sechsten Rang und damit direkt hinter dem Lokalrivalen aus Niedererbach. Die von Dominik Pistor trainierten Hundsänger stehen aktuell jenseits von Gut (Aufstieg) und Böse (Abstieg) und können die Restrunde beruhigt angehen. Dass es nicht zu mehr Punkten gereicht hat, liegt unter anderem an den deutlichen und verdienten Derby-Niederlagen (2:4, 1:4) gegen die SG Niedererbach.

Sprengers Jungs bibbern

Eine Etage tiefer, in der Kreisliga C Südost, befinden sich unterdessen die beiden Vertreter aus der NNP-Region im Abstiegskampf: die Reserven der SG Niedererbach und der Sportfreunde Eisbachtal. Für die von Stefan Sprenger trainierte SG 2 steht aktuell zwar Platz sieben zu Buche, doch zum vorletzten Tabellenplatz, der am Ende wohl einen Relegationsplatz bedeuten wird, sind es lediglich drei Punkte Vorsprung.

Genau auf diesem zwölften Rang liegt aktuell die zweite Mannschaft der Sportfreunde Eisbachtal. Vor der Saison hatte die Elf um Trainer Holger Krug unter anderem mit nur einer Niederlage souverän den Aufstieg aus der Kreisliga D in die C-Klasse geschafft. Doch die Rheinlandliga-Reserve hat es bisher nicht geschafft, an die Erfolgswelle der Vorsaison anzuknüpfen; lediglich zwölf Punkte hat das Team gesammelt. Ein Grund dafür: Das Gesicht des Kaders hat sich verändert.

Querelen ausgeräumt

Einige Ergänzungsspieler der ersten Mannschaft aus der Saison 2017/2018, wie beispielsweise Kelvin Lima, die seinerzeit maßgeblich am Aufstieg der „Eisbären“-Reserve beteiligt waren, haben den Verein im Sommer verlassen. Hinzu kamen während der Vorrunde interne Querelen, die mittlerweile jedoch ausgeräumt zu sein scheinen. In der Rückrunde gilt das klare Ziel „Klassenerhalt“ für die Krug-Elf, denn eigentlich wollten die Eisbachtaler langfristig ihren Unterbau weiter nach oben führen.

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