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Kehrt vom FC Dorndorf zurück zu den Eisbachtaler Sportfreunden: Niklas Kremer.

Eisbachtaler Sportfreunde

Niklas Kremer bald wieder "Eisbär"

Die Meisterschaft in der Fußball-Rheinlandliga geht nun immer mehr in ihre heiße Endphase, und die Sportfreunde Eisbachtal haben weiterhin die Chance, auf direktem Wege in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar aufzusteigen. Abseits des Platzes laufen unterdessen seit Wochen die Planungen für die kommende Saison, die auf beide Ligen ausgerichtet sind.

Neben dem Abgang von Tobias Schuth als Spielertrainer zur SG Nord stehen mittlerweile weitere personelle Entscheidungen bei den Eisbachtaler Sportfreunden fest. Mit David Quandel von Bezirksligist SG Hoher Westerwald Niederroßbach/Emmerichenhain schließt sich zur neuen Runde ein echter Vollblutstürmer den „Eisbären“ an, der in den letzten Jahren seine Qualitäten als Torjäger eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat: So erzielte der 27-Jährige seit 2011 ganze 156 Pflichtspieltreffer für die Oberwesterwälder. „Es ist kein Geheimnis, dass viele Vereine an ihm dran waren. Umso mehr freuen wir uns, dass er sich für die Talentschmiede Eisbachtal entschieden hat und nicht für das Geld. Das zeigt mir, dass für ihn wirklich die sportliche Perspektive im Vordergrund steht“, freut sich Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt über den torgefährlichen Neuzugang. 

Verlassen wird unterdessen das Torwartduo Daniel Erbse und Robin Rohr die Westerwälder. Während sich der 35-jährige Erbse dem FC Waldbrunn, für den er zu Zeiten der ehemaligen SG Hausen/Fussingen/Lahr bereits von 2011 bis 2013 aktiv gewesen war, anschließt, zieht es Rohr zum Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell. Auf der Torwartposition werden sich die Eisbachtaler für die Saison 2018/2019 daher mit zwei bestens bekannten Gesichtern verstärken: Johann Heinz und Niklas Kremer werden zusammen das Torwart-Gespann bilden. Während Heinz nach einer einjährigen Zeit als Standby-Spieler wieder komplett zurückkehrt, wechselt Niklas Kremer vom FC Dorndorf wieder nach Nentershausen, von wo aus der 23-Jährige nach der Saison 2014/2015 zum hessischen Verbandsligisten gewechselt war. „Das sind zwei Keeper, die den Konkurrenzkampf pushen werden und weiterbringen sollen“, sagt Marco Reifenscheidt. 

Verzichten müssen die Eisbachtaler in der Saison 2019/2020 auf Jannik Ernet und größtenteils auch auf Maximilian Hannappel. Während Ernet sich eine einjährige Auszeit in Neuseeland nehmen möchte, wird Hannappel in der kommenden Saison sportlich kürzertreten. Sein Fokus liegt in den nächsten Monaten auf dem Besuch der Meisterschule für Zimmerer. Aus der eigenen A-Jugend werden dagegen Gabriel Leber und Benjamin Weber zur ersten Mannschaft stoßen. 

Zwei weitere Spieler, die in der Jugend der „Eisbären“ groß geworden sind, kehren unterdessen im Sommer an ihre alte Wirkungsstätte zurück: Außenbahnspieler Lukas Tuchscherer aus Hundsangen und Tommy Brühl aus Görgeshausen wechseln vom benachbarten Bezirksligisten SG Hundsangen/Obererbach zu den Sportfreunden. „Das sind zwei junge Topspieler aus Hundsangen, die dort in den letzten Jahren gute Erfahrungen sammeln konnten und zu Führungsspielern gereift sind“, beschreibt Trainer Marco Reifenscheidt die beiden Neuzugänge. Mit dem variabel einsetzbaren Gabriel Jost haben sich die Westerwälder die Dienste eines weiteren hoffnungsvollen Talents aus der Region gesichert. Der 20-Jährige kommt vom Bezirksligisten TuS Montabaur und spielte zuvor unter anderem in der Jugend von TuS Koblenz und EGC Wirges. „Das ist ein Spieler mit sehr viel Potenzial, der technisch stark ist“, ist Reifenscheidt voll des Lobes für Jost. 

„Mit den Verpflichtungen gehen wir unseren eingeschlagenen Weg weiter, hoffnungsvolle Talente, die einen Bezug zur Region oder unseren Verein haben, nach Nentershausen zu holen“, freut sich der Sportliche Leiter der Sportfreunde Eisbachtal, Patrick Reifenscheidt. Auch mit dem aktuellen Kader befinde man sich in der Endphase der Gespräche, so dass in den nächsten Wochen weitere Personalien bekanntgegeben werden können. sfe

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