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NNP-Fußball-Land trauert um Dobri Kaltchev (48)

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Dobri Kaltchev.
Dobri Kaltchev. © Andreas Egenolf

Die Nachricht machte am Sonntag viele Fußballer und Fans sprachlos: Plötzlich und unerwartet ist der frühere Torjäger und Trainer Dobri Kaltchev im Alter von nur 48 Jahren verstorben.

Der Bulgare aus  Sofia, der 1997 als 23-Jähriger nach Deutschland zum damaligen Nordrhein-Oberligisten 1. FC Bocholt kam, hat vor allem im Westerwald   seine Spuren hinterlassen: So ging er unter anderem für die Spvgg. EGC Wirges in der Oberliga Südwest auf Torejagd und war zwei Jahre auch Torschütze vom Dienst für die SG Hundsangen/Obererbach in der Rheinlandliga.

Als Trainer zog es ihn neben Stationen als Spielertrainer beim SV Hillscheid und dem FSV Stahlhofen unter anderem 2010 als Co.-Trainer an die Seite seines früheren Hundsänger Coaches und Freundes Dirk Hannappel beim damaligen Oberligisten Sportfreunde Eisbachtal, für den er ab 2012 für zwei Jahre gemeinsam mit Peter Olbrich auch die A-Jugend in der Regionalliga Südwest trainierte. Nach einem kurzen Intermezzo in Hessen bei der FSG Dauborn/Neesbach zog es Kaltchev 2015 wieder zurück in den Westerwald, wo er beim B-Ligisten SG Dreikirchen/Niedererbach/Nomborn für zwei Jahre anheuerte. Zuletzt war der Bulgare, der in Obererbach wohnte, in Diensten bei der Rheinland-Bezirksligisten SG Westerburg/Gemünden/Willmenrod (Saison 2017/2018) und seit September 2019 beim FC Kosova Montabaur.

Mit Dobri Kaltchev verliert der Fußball im NNP-Land einen Mann, der zwar stets impulsiv mit Haut und Haaren seine Leidenschaft für das runde Leder auf dem Platz lebte, aber abseits des Feldes ein angenehmer und gerngesehener Fußball-Fachmann war. Dobri Kaltchev, der erst am 18. Januar 48 Jahre alt geworden war, hinterlässt eine Frau und einen Sohn. sfe

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