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Auch Neu-Isenburgs Torjäger Carlos McCrary (links) kam in Flieden nicht zum Zug.

Fußball

Noch eine Niederlage zum Abschluss

Die Spvgg. Neu-Isenburg geht als Vorletzter in die Winterpause.

Nach der 0:3 (0:3)-Niederlage im Kellerduell bei Buchonia Flieden überwintert die Spvgg. Neu-Isenburg in der Fußball-Hessenliga als Tabellenvorletzter auf einem Abstiegsplatz. „Wir hatten wieder fünf, sechs gute Chancen, treffen aber einfach derzeit nicht das Tor“, sagte Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann.

Trotz der neuerlichen Niederlage gegen einen direkten Rivalen herrschte auf der Weihnachtsfeier der Spielvereinigung am Samstag gute Laune. „Nach dem letzten Spiel beginnt bei uns direkt die Winterpause“, erklärte Hoffmann, der seine Jungs am Sonntag, 13. Januar, zum ersten Aufgalopp zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte bittet. „Wir halten die Augen offen“, sagte der Neu-Isenburger Trainer in Sachen Neuverpflichtungen. Ein oder zwei Defensivspieler sollen geholt werden.

Die „03er“ mussten ihre Startformation ändern, nachdem Kazuki Kamikawa kurzfristig passen musste. Für ihn rückte Lars Wolfarth in die Anfangself. Für den jungen Robert Metzler übernahm Julian Cichutek den Part des zweiten Innenverteidigers.

„Wir haben gut angefangen und waren das spielbestimmende Team“, erklärte Hoffmann. Nach 20 Minuten setzte sich Patrick Albert auf der rechten Seite durch, Johannes Günther schoss die Hereingabe aber aus 14 Metern über das Fliedener Tor. Der Treffer fiel auf der anderen Seite, Fabian Schaub hämmerte einen Freistoß aus 23 Metern zum 1:0 ins Tor. Kurz vor der Pause sorgten die Hausherren bereits für die Entscheidung: Cichutek foulte Marc Röhrig und sah die Gelb-Rote Karte (40.). Den fälligen Strafstoß nutzte André Leibold zum 2:0. Sekunden später erhöhte erneut Schaub sogar noch auf 3:0.

„Die Mannschaft hat aber Moral und Charakter bewiesen und in Unterzahl nach der Pause kein weiteres Tor kassiert“, meinte Hoffmann. Günther verpasste eine Hereingabe von Carlos McCrary knapp (47.). Auf der anderen Seite wehrte Neu-Isenburgs Schlussmann Andreas Rudolf einen weiteren Strafstoß von Andreas Drews ab (81.) und verhinderte so noch eine höhere Niederlage.

(Leo)

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