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Grund zur Freude haben die Fußballer der Spielvereinigung derzeit in der KOL: Sie festigten gegen Oberstedten II die Tabellenführung.

Kreisoberglia

Nullfünfer souverän, Wehrheim 13:0

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Weilnau / Weilrod / Steinfischbach kassiert in Stierstadt seine zweite Niederlage (2:3) und rutscht auf den fünften Platz der Fußball-Kreisoberliga ab. Die FSG bildet mit den SF Friedrichsdorf (3:1 gegen Ober-Erlenbach/siehe „Spiel der Woche“), Köppern (2:1 über Weißkirchen) und Kronberg (3:1 gegen Oberursel) die Verfolgergruppe von Spitzenreiter SpVgg Bomber Bad Homburg.

EFC Kronberg – Eintracht Oberursel 3:1 (1:1): Lange schnupperten die Oberurseler an einem Punktgewinn, beim Stand von 1:1 verzeichneten sie einen Pfostentreffer (60.). Doch in der Endphase machten die feldüberlegenen Kronberger doch alles klar. Nach einem Pass in die Tiefe des Raumes von Marcel Würges gewann Steffen Holland-Nell das Laufduell und traf ins kurze Eck (74.). Die Eintracht lockerte ihre defensive Grundeinstellung und versuchte, zum Ausgleich zu kommen. Doch einen feinen Spielzug vollendete Holland-Nell zur Entscheidung (88.). Der Stürmer hatte für seine 30 Treffer in der Vorsaison vor dem Spiel die TZ-Torjäger-Trophäe erhalten. Das scheint ihn beflügelt zu haben. Auch am 1:0 war er beteiligt, als ein Verteidiger ihn im Strafraum festhielt; Würges verwandelte den Strafstoß (4.). Mit einem abgefälschten Schuss aus zehn Metern markierte Silas Duddeck den Ausgleich (38.). Kurz vor der Pause verbuchte der EFC noch einen Aluminiumtreffer. „Oberursel hat nicht viel getan“, sagte Coach Michael Janson. Daher sei der Erfolg für sein Team gerecht. Tore: 1:0 Würges (4., FE), 1:1 Duddeck (38.), 2:1 Holland-Nell (74.), 3:1 Holland-Nell (88.).

FV Stierstadt – FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach 3:2 (1:1): In einem KOL-Spiel auf gutem Niveau hatte zunächst die FSG mehr Spielanteile und ging nach einem Angriff über links durch Yannik Dietrich in Führung (44.). Doch nur eine Minute später gelang es den Gästen, nicht im Strafraum zu klären – Nutznießer war Tim Weidehoff, der aus kurzer Distanz traf.

Nach dem Seitenwechsel, sagte Michael Zadravec vom Stierstädter Spielausschuss, sei das eigene Team „einen Tick besser“ gewesen. Dietrich setzte Michael Holland-Nell in Szene, der den Spielzug zum 2:1 vollendete (55.). Wenig später sah ein Gästeakteur die Rote Karte. Stierstadt hatte nun einige Chancen. Vom Strafraumeck zirkelte Marcel Biskup einen Freistoß zum 3:1 in den Winkel (65.). Nach einem Eckball war zwar Louis Presle zur Stelle (87.), doch „eine richtige Chance hatte der Gegner nicht mehr“, konstatierte Zadravec. Tore: 0:1 Dietrich (44.), 1:1 Weidehoff (45.), 2:1 Holland-Nell (55.), 3:1 Biskup (65.), 3:2 Presle (87.).

SGK Bad Homburg – SV Seulberg 0:1 (0:0): Es war eine turbulente Schlussphase in Kirdorf. Erst sah Eyüp Akan nach einem taktischen Foul die Gelb-Rote Karte (86.). Und nur eine Minute später markierten die Gäste in Unterzahl den entscheidenden Treffer. Nach einem Befreiungsschlag hatte sich Liberato Aiello im Duell mit Filipe Tome durchgesetzt und Torwart Claudio Kroll überwunden.

„Das Ergebnis ist bitter für uns, die Seulberger haben nur hinten gestanden und lange Bälle geschlagen. Die letzten drei Spiele hätten wir gewinnen können, haben aber nur einen Punkt geholt“, stellte SGK-Trainer Mohamed Chafchaoui fest. In jeder Halbzeit zählte er drei gute Chancen seines Teams; vor allem Eghosa Osagie versagten die Nerven, gleich zwei „Hundertprozentige“ ließ er ungenutzt. Nach der Pause übten die Kirdorfer mehr Druck aus, sie ermöglichten dadurch aber auch dem SVS mehr Spielräume bei Ballverlust. Tor: 0:1 Aiello (87.).

SpVgg Bomber Bad Homburg – FC Oberstedten II 6:0 (3:0): Die auf einem Abstiegsplatz stehenden Gäste konnten nur ansatzweise mithalten. „Das war eine Pflichtaufgabe für uns. Oberstedten hat nur hinten drin gestanden. Eigentlich hätten wir zweistellig gewinnen müssen“, zählte Bad Homburgs Trainer Ralf Haub neben sechs Toren noch acht oder neun klare Chancen. Den Kantersieg eröffnete Massimo Bacchiocchi per Strafstoß, nachdem El Mard Zouhir zu Fall gebracht worden war (14.). Mit einem 20-Meter-Freistoß erhöhte Bacchiocchi (44.), ehe Hassan Taadou nach einem Alleingang den Pausenstand herstellte (45. + 1).

Zouhir mit einem Flachschuss (60.) und Freistoß (78.) baute den Vorsprung aus. Mit einem Schuss in den Winkel rundete Haben Gazae Embaye den Auftritt des Tabellenführers ab (86.). Tore: Bacchiocchi (14., FE), 2:0 Bacchiocchi (44.), 3:0 Taadou (45.+1), 4:0 Zouhir (60.), 5:0 Zouhir (78.), 6:0 Embaye (86.).

Teutonia Köppern – FC Weißkirchen 2:1 (1:0): In einem über weite Strecken ausgeglichenem Match war die Teutonia die durchschlagskräftigere Mannschaft. Nach einem langen Ball brachte Roberto Dos Santos die Gastgeber in Führung. Auch für den zweiten Treffer zeichnete der Offensivakteur verantwortlich. In der Schlussphase schöpfte Weißkirchen Hoffnung, als Umut Kaya für den Anschluss sorgte (87.). Doch eine gute Chance zum Ausgleich konnte der FCW nicht mehr herausspielen.

Die letzte halbe Stunde spielte Weißkirchen in Unterzahl, denn Dario Petricevic hatte wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte gesehen. „Es fehlen bei uns noch ein paar Nuancen. Wir müssen noch mehr Chancen kreieren und einfach torgefährlicher werden“, betonte Weißkirchens Trainer Uwe Eckerl. Mit der Abwehrleistung war er zufrieden. Tore: 1:0 Dos Santos (3.), 2:0 Dos Santos (77.), 2:1 Kaya (87.).

SG Blau-Weiß Schneidhain – SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach 0:13 (0:5): „Hut ab vor den Schneidhainern. Ich hoffe, dass sie das bis zum Saisonende durchstehen und dann einen Neuanfang starten“, sagte SG-Vorstandsmitglied Volker Ketter.

Seinem Team attestierte er eine kompakte Leistung: „Wir haben nie nachgelassen. Das 13:0 hat allerdings keine große Aussagekraft.“ Jedenfalls zeigte Patrick Hildebrandt seine Torjägerqualitäten bei insgesamt sechs Treffern.

Tore: 0:1 Hildebrandt (7.), 0:2 Kütt (11.), 0:3 Hildebrandt (15.), 0:4 Röske (24.), 0:5 Kütt (37.), 0:6 Hildebrandt (52.), 0:7 Kütt (57.), 0:8 Röske (59.), 0:9 Hildebrandt (65.), 0:10 Hildebrandt (81.), 0:11 Hildebrandt (82.), 0:12 Brinkmeier (84.), 0:13 Brinkmeier (90.).

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