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Nullnummer in Neuhof: SV RW Hadamar verpasst die Thronbesteigung

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Von: Marion Morello

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Hielt den Hadamarer Kasten sauber: Leon Hasselbach.
Hielt den Hadamarer Kasten sauber: Leon Hasselbach. © Klaus-Dieter Häring

Der SV Rot-Weiß Hadamar ist am Mittwochabend mit einem 0:0 vom Nachholspiel der Fußball-Hessenliga-Aufstiegsrunde beim SV Neuhof zurückgekehrt und hat den Sprung auf Rang eins verpasst. Dort bleibt Eintracht Stadtallendorf mit einem Punkt Vorsprung. Dennoch war Trainer Stefan Kühne mit dem Resultat nicht unzufrieden.

SV Neuhof – SV Rot-Weiß Hadamar 0:0. Mit fünfminütiger Verspätung rollte der Ball am imposanten „Monte Kali“. Die Hadamarer Krankenstation hatte sich nur unwesentlich gelichtet, von einer Stammformation konnte aufgrund des Fehlens von Bangert, Wölfinger, Dillmann, Neugebauer, Burggraf und Strauch allerdings nicht die Rede sein. Für Rot-Weiß-Ersatzkeeper Leon Hasselbach die große Chance, sich zu beweisen. Zu guter Letzt musste Iddris Sedy beim Warmlaufen passen; für ihn kam Jerome Zey in die Startelf.

Die Mannschaft von Stefan Kühne traf auf einen agilen Kontrahenten, dem man in seinem ersten Heimspiel seit Dezember keineswegs anmerkte, dass er derzeit Tabellenletzter der Play-off-Runde ist. Allerdings musste Hadamar eigentlich mit dem ersten Angriff führen, als Niklas Kern auf Zey-Zuspiel mit seinem Kopfball scheiterte. Das Team von Alexander Bär nahm den Kampf an und ließ dem vermeintlichen Favoriten nicht viel Raum. Das schmeckte den Rot-Weißen gar nicht. Peu à peu wurde der SVN immer mutiger. Vor beiden Toren blieb es allerdings noch leblos.

Erneut hätte Hadamar nach der Pause einen Blitzstart hinlegen können, als sich Paez und Zapico Lopez nicht einig waren und Niklas Kern dazwischen ging. Dann verpasste Luca Teller. Der starke, böige Wind machte beiden Kontrahenten zu schaffen. Leon Hasselbach musste schon absolut konzentriert beim Fernschuss von Fytopoulos agieren. Hadamar tat sich schwer. Der Ball lief zwar gut bis zum Sechzehner, dort aber fehlten meist die Anspielstationen, oder es gab Missverständnisse. Auf der Gegenseite lief es allerdings nicht besser. Einer der auffälligsten Rot-Weiß-Antreiber war jetzt Marco Koch, der immer wieder Ideen kreierte. So in der 69. Minute, als er an der Mittellinie Ferreira Mino stehen ließ, in den Strafraum zog, aber in Zapico Lopez seinen Rammbock fand.

Die Schlussviertelstunde hatte es in sich. Als der eingewechselte Ensar Imamagic abzog, musste Leon Hasselbach zur Flugshow ansetzen (80.). Obacht! Die Partie stand jetzt auf des Messers Schneide. Auf der Gegenseite verhinderte Mihaylov am Boden liegend die Rot-Weiß-Führung. Es ging heiß her, auch in den zwei Minuten, die der Unparteiische obendrauf packte und den Rot-Weißen einen Elfer versagte. Allein: Das Tor blieb zugenagelt.

„Das war ein schweres Spiel“, zog Stefan Kühne eine erste Bilanz unmittelbar nach dem Abpfiff. „Spielerisch zwar nicht ganz, aber von den Chancen her hatten wir Vorteile. Mit dem Punkt kann ich hier absolut leben.“ MARION MORELLO

Neuhof: Lopez, Paez, Mino, Mihaylov, Benazza, M. Kovac, Perez, Lee (62. Imamagic), Fytopoulos (70. F. Kovac), Sabate – Hadamar: Hasselbach, Paul, Dimter, Kittel (63. Moldsen), Teller, Zey, Schäfer, Monteiro-Carvalho, Velemir, Kern (90.+2), Koch – SR: Ulbrich (Düdelsheim) – Zuschauer: 100.

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