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Der neue FFC-Coach Joao-Paulo Ferreira mit dem Teil seines Kaders, der beim Hallenturnier in Gütersloh am Ball war.

Jugendfußball

Die Nummer eins in Frankfurt bleiben

Unter ihrem neuen Trainer will da U17-Bundesliga-Team des FFC in der restlichen Runde noch einen oder zwei Plätze gutmachen.

Vor einer Woche gab Joao-Paulo Ferreira als neuer Trainer der U17 des 1. FFC Frankfurt (wir berichteten) bei der Eröffnung der Wintervorbereitung seinen Einstand. Beim Hallenmasters in Gütersloh konnte Ferreira sein Team dann auch schon gleich mal in Aktion erleben.

Der Wechsel war fällig geworden, da der bisherige Coach Chris Heck eine neue Herausforderung gesucht hatte und nun als Cheftrainer beim Zweitligisten Hessen Wetzlar angeheuert hat. „Das ist der nächste Schritt nach vorne“, erläutert Heck seine Sicht der Dinge. „Mein Vertrag läuft erstmal bis zum 30. Juni dieses Jahres mit einer Option auf Verlängerung.“

Sein Nachfolger beim FFC ist am Brentanobad ein bekanntes Gesicht, denn Ferreira war schon ab 2011 für fünf Jahre als Übungsleiter der U15 und U16 tätig. Beim Trainingsbeginn in der vergangenen Woche gab es nun ein Wiedersehen mit Emily Riemer, Chiara Magliari und Natascha Latincic, die er schon in den jüngeren Teams trainierte.

Die bisherige Bilanz der FFC-U17 in der Bundesliga Süd möchte der Ferreira, der hauptberuflich im Kulturamt der Stadt Frankfurt tätig ist, noch etwas verbessern. „Momentan stehen wir auf Tabellenrang sechs, ich strebe da schon ein oder zwei Plätze höher an.“ Da der Abstand zum Ligaprimus SC Freiburg schon zehn Punkte beträgt, ist die Meisterschaft kein Thema mehr. „Es steht ohnehin die Weiterentwicklung der Spielerinnen für den Einsatz in der Ersten und Zweiten Mannschaft im Vordergrund“, betont der neue Coach. Bei aller Sympathie für Aufsteiger Eintracht Frankfurt, der nur einen Tabellenrang hinter dem FFC steht, ist für ihn aber auch klar: „Wir wollen natürlich die Nummer eins in Frankfurt bleiben.“

Auf Augenhöhe

Einen passenden Test gab es beim Hallenmasters in Gütersloh, bei dem der FFC Rang sechs belegte, dabei aber sowohl Turbine Potsdam als auch den VfL Wolfsburg besiegte. Dem späteren Turniersieger Bayer Leverkusen unterlagen die Frankfurter Talente 1:3. Der Coach zog ein positives Fazit: „Die Mannschaft hat ein gutes Turnier gespielt, man war auch mit den beiden Finalisten SC Freiburg und Leverkusen auf Augenhöhe. Spaß und erstes Kennenlernen stand im Vordergrund und ich habe erste Eindrücke gewinnen können.“ In der Bundesliga geht es für die U17 am 16. Februar mit der Partie bei der Spvgg. Greuther Fürth weiter.

(ehr)

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