Den Korb im Blick: Lucy Voss (Mitte, gegen die Bonnerinnen Greta Kröger/links und Alexa Hans) kam für die Rhein-Main Baskets auf zwölf Punkte und hatte großen Anteil am Auftakterfolg. FOTO: marcel lorenz
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Den Korb im Blick: Lucy Voss (Mitte, gegen die Bonnerinnen Greta Kröger/links und Alexa Hans) kam für die Rhein-Main Baskets auf zwölf Punkte und hatte großen Anteil am Auftakterfolg.

Basketball, WNBL

Nur am Anfang haben die Baskets Probleme

  • Volker Hofbur
    VonVolker Hofbur
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Die weibliche U18-Jugend gewinnt am Ende aber noch deutlich gegen die SG Bonn

Hofheim -Die U18-Basketballerinnen der Rhein-Main Baskets sind mit einem Sieg in die Saison der Bundesliga Mitte gestartet. Gegen die BG Bonn setzten sie sich nach einem schwierigen Start mit 64:46 (28:21) noch sicher durch.

Die Mannschaft von Trainer Rolo Weidemann hatten das Problem, dass sie ihr erstes Spiel bestritten, während die Bonner Mädchen bereits am ersten Spieltag aktiv waren. "Wir haben nur bei dem Vorbereitungsspiel in Weiterstadt gespielt, und das ist ja schon einige Wochen her", berichtete der Trainer der Baskets. Dementsprechend begann das Spiel: Es lief erst mal gar nichts zusammen. Im Angriff nahmen sich die Baskets schlechte Aktionen, in der Abwehr gab es Schwierigkeiten in der Abstimmung. So stand es nach sechs Minuten 2:10. Danach fanden die Baskets langsam ins Spiel und schafften es immerhin, bis zum Ende des ersten Viertels auf 14:15 zu verkürzen. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Gastgeberinnen verbessert. "Jetzt haben auch Sachen geklappt", kommentierte Weidemann das mit 14:6 gewonnene zweite Viertel und den 28:21-Pausenstand. Gleich zu Beginn gelang es den Baskets, sich auf 21:17 abzusetzen (13.). "Danach haben wir die Führung nicht mehr abgegeben", berichtete der Trainer der Baskets.

Zu Beginn des dritten Viertels hatten die Gäste aus Bonn den besseren Start und verkürzten bis auf 29:32. "Danach haben wir uns schnell auf zehn Punkte abgesetzt und hatten das Spiel im Griff", berichtete Rolo Weidemann. Mit einer 45:34-Führung ging es in das letzte Viertel. Auch dort kontrollierten die Baskets das Geschehen und bauten ihren Vorsprung weiter aus auf 64:46.

"Wir wollten diesen Auftakt gewinnen", resümierte der Trainer, "aber wir hatten es uns leichter vorgestellt. Bonn hatte schon Spielpraxis, wir noch nicht. Mit der zweiten Halbzeit kann ich aber zufrieden sein". Nun möchte er mit einem hoffentlich kompletten Kader gut trainieren, bevor es beim zweiten von vier Heimspielen zu Beginn am Sonntag (12 Uhr, Brühlwiesenhalle) gegen die Dolphins Juniors Marburg geht. Die Stärke des Gegners vermag Weidemann nach den bisherigen Ergebnissen noch nicht einzuschätzen. "Es sind alles ein bisschen komische Ergebnisse", sagte der Trainer, "mein Gefühl ist aber, dass die Liga wieder sehr ausgeglichen ist". Sein Ziel ist es, in der Gruppe unter die ersten Vier zu kommen: "Wenn wir gesund bleiben, können wir auch in den Playoffs weit kommen".

Rhein-Main Baskets: Hannah Bailly, Lucy Voss je 12, Mailien Rolf 10, Johanna Kirchner 7, Akosua Ahmed, Julie Clausen je 6, Senta Hafner 5, Monika Crnjak 4, Emma Torney 2, Emma Veysset, Marlene Sinn, Carlotta Jüterboch. vho

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