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Nur drei wollen in die Regionalliga: Spuckt Hadamar den Stadtallendorfern in die Suppe?

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Wird es auch in Stadtallendorf eine Hadamarer Jubeltraube geben?
Wird es auch in Stadtallendorf eine Hadamarer Jubeltraube geben? © Patrick Jahn

Für den SV Rot-Weiß Hadamar steht heute Abend in der Fußball-Hessenliga-Aufstiegsrunde das Nachholspiel bei Eintracht Stadtallendorf auf dem Programm (20 Uhr).

Um viel mehr, als die ambitionierten Gegner – und dazu zählt Tabellenführer Eintracht Stadtallendorf – zu ärgern, geht es dabei für die Fürstenstädter allerdings nicht mehr. Seit vergangenem Samstag steht nämlich fest, dass mit Stadtallendorf, der SG Barockstadt Fulda-Lehnerz und dem FC Eddersheim lediglich drei Teams die Lizenz für die Regionalliga Südwest beantragt haben.

Aus Hadamarer Sicht ist die Entscheidung zwar nachvollziehbar, doch der Reiz geht in den abschließenden Spielen ganz klar verloren. Dennoch möchte die Elf von Trainer Stefan Kühne in solchen Spielen das Zünglein an der Waage sein: „Für uns ist das ein absolutes Highlight-Spiel. Wir können ganz entspannt dorthin fahren und befreit aufspielen, denn der Druck liegt beim Gegner. Aber natürlich wollen wir gewinnen. Dass dafür aber über 90 Minuten eine absolute Top-Leistung notwendig ist, muss ich niemandem erklären.“ Mit einem Auswärtssieg könnten sich die Rot-Weißen wieder auf den – leider bedeutungslosen – 2. Platz vorschieben. Die Eintracht hingegen peilt den direkten Wiederaufstieg an und kann mit einem Heimsieg einen ordentlichen Schritt hin zu diesem Ziel gehen. – Redaktionstipp: 3:1.

Zu zwei Nachholspielen im Abstiegskampf betreffen, kommt es um 19.30 Uhr in der Kreisliga A. Für den SV Erbach (11.), der zuletzt zweimal nach Gang verloren hat, wird die Luft wieder etwas dünner, was dazu führt, dass das Gastspiel bei der wohl schon abgestiegenen FSG Gräveneck/Seelbach (15.) einer Pflichtaufgabe gleicht. Ein „Dreier“ würde den Erbachern zweifelsfrei sehr gut tun. Geht das Spiel allerdings verloren, könnte es vor allem dann eng werden, wenn die SG Weilmünster/Laubuseschbach (13.) ihr Nachholspiel gegen den FC Steinbach (7.) – ebenfalls heute Abend – erfolgreich bestreitet. Die Spielgemeinschaft hatte zuletzt beim 3:3 bei der SG Nord zu überzeugen gewusst, während die Steinbacher im Niemandsland der Tabelle angesiedelt sind. Es bleibt also – so oder so – auf jeden Fall spannend. PATRICK JAHN

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