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TSG Ober-Eschbach geht neue Wege

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Von: Eckhard Fiukowski

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Verabschiedete sich nach Jahrzehnten aus der ersten Reihe: Der frühere TSG-Spieler Otto Damm hat die Führung im Spielausschuss abgegeben. Bei der Sponsorensuche möchte er den Ober-Eschbacher Handballern aber weiterhin unter die Arme greifen.
Verabschiedete sich nach Jahrzehnten aus der ersten Reihe: Der frühere TSG-Spieler Otto Damm hat die Führung im Spielausschuss abgegeben. Bei der Sponsorensuche möchte er den Ober-Eschbacher Handballern aber weiterhin unter die Arme greifen. © Heiko Rhode

Neue Gesichter im Spielausschuss, ein Trainerwechsel und Extra-Coaches für die Fitness – bei den Landesliga-Handballern tut sich einiges.

Um gut vorbereitet in die Saison 2015/16 zu gehen, beschreitet Handball-Landesligist TSG Ober-Eschbach mehrere neue Pfade. Dass mit Olaf Behm-Trendelenburg ein Trainer aus den eigenen Reihen in der Halle das Sagen hat, ist ja schon länger bekannt. Der frühere Rückraumspieler hat sich nun aber Verstärkung geholt, um nicht wie so oft in den vergangenen Jahren den Start zu verschlafen und die Runde in der unteren Tabellenhälfte zu beginnen: Gemeint sind zwei Fitness-Trainer.

Die zusätzlichen Trainingseinheiten sind für die Spieler freiwillig, werden aber nach Aussage von TSG-Betreuer und Spielausschuss-Mitglied Marc Fischer gut besucht. Für die Verbesserung von Kraft und Ausdauer hat der Verein Leistungssport-Body-Trainerin Stefanie Kuhn verpflichtet. „Mit ihr sind die Spieler auf den Feldern zwischen Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach unterwegs“, erzählt Fischer. Mit der zweiten zusätzlichen Einheit solle die Schnelligkeit der Spieler verbessert werden. Das Training leitet Tim Muscovic, der bei Frankfurt Galaxy American Football spielt.

Der Höhepunkt für die Vorbereitung in der Halle, wo Technik und Taktik abgestimmt werden, soll indes das heimische Trainingslager am 5./6. September mit dem Testspiel gegen die TSG Oberursel werden. Wieder mit dabei ist seit Neuestem auch wieder Tom Mohr, der nach zwei studienbedingten Jahren aus Marburg zurückgekehrt ist. Der 23-Jährige spielt am Kreis und gilt als robuster Abwehrspezialist.

Im Management hat die Handball-Abteilung einen Verjüngungsprozess in die Wege geleitet. Der neue Spielausschuss hat seine Arbeit aufgenommen. Nachdem Holger Rühl und Robert Rockmann bereits 2014 verabschiedet worden waren, ist ihnen ein Trio gefolgt, das nur noch ein Jahr in vorderer Linie drangehängt hatte, um einen nahtlosen Übergang für die Nachfolger zu ermöglichen.

Drei Haudegen

Horst Fink war 20 Jahre im Management aktiv, zuvor Spieler der 2. Mannschaft. Thomas Jäth half zwölf Jahre tatkräftig mit, zwischendurch war er auch Trainer der „Ersten“. Jäth hatte im Spätsommer des Vorjahres ein schwerer Autounfall aus der Bahn geworfen, von dem er genesen ist.

Den Vorsitz des Spielausschusses gab der mittlerweile 66-jährige Otto Damm ab, der 15 Jahre mithalf, früher auch in der 1. Mannschaft spielte. Sein Start als Funktionär war noch zu Regionalligazeiten. „Wir konnten damals rein aus wirtschaftlichen Gründen die Klasse nicht halten, hatten die Mannschaft dann stark verjüngt und gingen runter bis zur Landesliga“, blickt Damm zurück. „Wir haben es lange genug gemacht und den Weg für unsere Nachfolger geebnet.“

Ganz aus der Welt ist das Trio jedoch nicht. „Wir helfen weiter bei der Sponsorensuche“, sagt Damm. Der langjährige Funktionär ist überzeugt: Die neue Mannschaft spielt in der am 19. September startenden Runde eine gute Rolle.

Der neue Spielausschuss

Er habe sich gefreut, dass der neue Spielausschuss seiner Empfehlung gefolgt sei, Behm-Trendelenburg und seinen weiterhin mitspielenden Assistenten Mathias Witzke die Betreuung des Teams anzuvertrauen. Damm hielt beide auch wegen ihres Studiums der Sportwissenschaft für geeignet. Behm-Trendelenburg (in Ober-Eschbach) und Witzke (beim SV Seulberg) hätten zudem bereits als Jugendtrainer Erfahrung gesammelt. Wer den neuen Spielausschuss bildet? Außer Marc Fischer, früher aktiv in der 2. und 3. Mannschaft, sind das die Zweitmannschaftsspieler Dennis John und Martin Leinweber sowie Christian Mertens, der ehemalige Torwart der Ersten.

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