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Zarko Jankovic sorgt im Derby in den Schlussminuten für die Ober-Eschbacher Tore.

Handball, Hochtaunus

Die TSG Ober-Eschbach stößt in Steinbach den Bock um

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In der Bezirksoberliga gelingt Ober-Eschbachs Handballern endlich der erste Sieg. Der ist in Steinbach jedoch ein hartes Stück Arbeit. Oberursel startet eine kleine Serie mit 5:1 Punkten.

Im sechsten Anlauf hat es geklappt: Die Handballer der TSG Ober-Eschbachhaben in der Bezirksoberliga Wiesbaden/Frankfurt ihr erstes Saisonspiel gewonnen. Dagegen muss Gastgeber HSG Steinbach/Kronberg/Glashüttennach dem 25:27 im Hochtaunus-Derby weiterhin auf die ersten Punkte warten. Immerhin: So knapp wie gestern Nachmittag in der Altkönigsporthalle war es für die ersatzgeschwächte Mannschaft von Daniel Sailler und Jens Petry in dieser Runde noch nicht.

"Wir haben unsere Leistung der letzten beiden Spiele bestätigt, es geht in die richtige Richtung", freute sich Ober-Eschbachs Kapitän Zarko Jankovic. Nach dem ärgerlichen Unentschieden gegen Eddersheim lagen die Gäste nun das ganze Spiel über vorne - auch ohne ihren Spielgestalter Magnus Kongestol (lief den Frankfurt Marathon). Vor der Pause mit bis zu sechs Toren, nach 42 Minuten immer noch mit 21:16, ehe es durch eine Trefferserie von Tim Niebergall noch spannend wurde (23:24, 54.). Der Neuzugang aus Schwalbach machte bis dato seine beste Partie für die Dreier-HSG und blieb nahezu durchgehend auf dem Parkett. Genauso wie seine Rückraumkollegen Jean-Paul Beetz und Max Körling, nachdem Thomas Mollath wegen einer Fußverletzung nach fünf Minuten hatte ausscheiden müssen. Unter diesen Umständen sei er super zufrieden mit der Mannschaft. Durch eine gute Abwehrarbeit sei es seinem Team gelungen, die Ober-Eschbacher zu verunsichern, lobte Sailler. "Wenn wir immer so spielen, holen wir unsere Punkte."

Das würde Trainersohn Zarko Jankovic wohl auch für sein Team unterschreiben. 45 Minuten lang sei jeder Spieler ganz gut gewesen, weil die Mannschaft gemeinsam gekämpft habe und voll fokussiert gewesen sei. Ein paar Unkonzentriertheiten hätten es nochmals spannend gemacht. Jankovic selbst war mit drei Toren in der entscheidenden Phase zur Stelle. "Wir haben uns endlich belohnt", freute sich der Linksaußen.

HSG-Tore: Niebergall (8), Haufe (6/3), Körling (4), Beetz (3), Mollath, Hellwig, Reuß, Becker (je 1). - TSG-Tore: Heinen (6), Hess (5), Z. Jankovic (5/2), Pagano (3), Ball, Szczerbeck-Orlowicz (je 2), Hahne (2/1), Gottlieb, Katic (je 1). 

MSG Sulzbach/Niederhofheim - TSG Oberursel 29:32 (14:15). Seit dem Trainerwechsel ist die TSGO auf dem Vormarsch. Durch den schon dritten Auswärtssieg der Saison klettert das Team von Trainer Jürgen Merz auf den sechsten Platz. "Manche meinen jetzt, wir wären schon eine Spitzenmannschaft", sagte Betreuer Bernhard Schmidt, "davon sind wir aber noch weit entfernt."

Ein Beleg dafür sei die Partie am Sonntagabend in Sulzbach gewesen. Zu fehlerhaft habe Oberursel agiert und den unbequemen Gegner, der zuletzt mit einem 20:20 gegen Münster II überrascht hatte, immer wieder ins Spiel gebracht. Positiv sei die gute Mannschaftsleistung gewesen, meinte Schmidt. So habe auch in Unterzahl der knappe Vorsprung in der Schlussphase verteidigt werden können. Tobias Hentschel musste trotz seiner Knieprobleme am Kreis ran, da sich Aldin Hadziabdic im Abschlusstraining eine Blessur an eben diesem Körperteil zugezogen hatte.

 

TSGO-Tore: Haupt (8), Avemann, Walz (je 4), Juli (4/3), Ilestro, Hentschel (je 3), Scheich (2), Schmidt, Macho, Mertzlin, Justus Merz (je 1).

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