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Laufduell zwischen Peter Graf (Teutonia Köppern II, links) und Dennis Berg (SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach II).

Kreisliga A

Oberhöchstadt und FSV II feiern 9:0-Siege

Der 13. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A hat dem Führungs-Trio keine Probleme bereitet: Alle drei Mannschaften sind zu Zu-Null-Siegen gekommen. Spitzenreiter SG Eschbach/Wernborn bleibt nach dem 4:0 bei der Reserve des EFC Kronberg als einziges Team ungeschlagen, aber auch die SG Oberhöchstadt (9:0 gegen die SG Hundstadt) und SG Eintracht Feldberg (2:0 gegen 1. FC-TSG Königstein II) gaben sich gestern keine Blöße.

EFC Kronberg II – SG Eschbach/Wernborn 0:4 (0:2): Präzise wie ein Schweizer Uhrwerk wickelt Spitzenreiter SG Eschbach/Wernborn sein Programm bis zur angestrebten „Halbzeit-Meisterschaft“ ab. „In der ersten Hälfte hätten wir mehr aus unseren Chancen machen müssen“, monierte SG-Trainer Klaus Schöneich, der eine geschlossen souveräne Mannschaftsleistung der Gäste gesehen hatte. Patrick Gilles (15., 67.) und Ergin Cakar (32., 69.) schnürten am Kronberger Waldschwimmbad jeweils einen Doppelpack.

SG Oberhöchstadt – SG Hundstadt 9:0 (3:0): Die SGH, die am Sonntagvormittag wegen der extremen Personalprobleme bereits die Pokal-Partie der Reserve bei Eintracht Feldberg II in der Kreisliga C hatte absagen müssen, verkaufte sich beim Tabellenzweiten so gut wie möglich und war 90 Minuten lang auf Schadensbegrenzung aus. Mit fünf Treffern (darunter ein Viererpack binnen 25 Minuten) stockte SGO-Goalgetter Lars Steier sein persönliches Torekonto weiter auf und ist hauptverantwortlich für die 48 Treffer seiner Oberhöchstadter in 12 Spielen.

Die Tore: 1:0, 2:0 Marc-Robin Muth (8., 18./HE), 3:0 Lars Steier (26.), 4:0 Nils Klenk (49.), 5:0, 6:0, 7:0, 8:0 Lars Steier (54., 57., 75., 79.), 9:0 Kai Oliver Politycki (87.).

SG Eintracht Feldberg – 1. FC-TSG Königstein II 2:0 (1:0): Die Tore im Duell der beiden „Höhenorte“ sind nach dem gleichen Schema gefallen. Maik Kinkel war der Wegbereiter mit einer Ecke, nach der in der 34. Minute Drilon Hoxha per Kopf das 1:0 erzielte und Liam Norton in der 90. Minute für den 2:0–Endstand sorgte. Der zweite Treffer fiel in Unterzahl, da Eintracht-Spieler Selimi Pezart in der 78. Minute nach einer Tätlichkeit an FCK-Keeper Christopher Wadephul Emden „Rot“ gesehen hatte. SG-Pressesprecher Jörg Moos: „Der Sieg geht in Ordnung, wobei uns Königstein das Leben nach der Halbzeit bis zur Roten Karte schwer gemacht hat.“

SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach II – Teutonia Köppern II 2:3 (0:1): Eine bittere Niederlage für die Gastgeber, weil der Siegtreffer der Teutonen erst in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Florian Griesmeyer nach einer Flanke des eingewechselten Nicolas Lerch gefallen war. Köppern hatte durch Florian Griesmeyer per Abstauber das 0:1 vorgelegt (21.) und beim 1:2 durch Thilo Uhlig (76.) von einem verunglückten Abspiel Christian Sommers profitiert. Timo Knaack verwandelte einen von Griesmeyer an Bogdan Ursachi verursachten Foulelfmeter kurz nach der Halbzeitpause zum 1:1 (53.) und Janek Marzell erzielte nach einer Flanke von Kapitän David Reichmann per Kopfball den 2:2-Ausgleich (83.).

DJK Bad Homburg II – FC Mammolshain 4:1 (1:1): „Meine Mannschaft hat nach dem unglücklichen 0:1-Rückstand eine hervorragende Moral bewiesen und Moha war mit seinen drei Treffern unser Mann des Tages“, fasste DJK-Coach Michael Zimmermann die 90 Minuten am Kirdorfer Wiesenborn zusammen. Das „unglückliche“ 0:1 war in der 23. Minute ein Kopfball-Eigentor von Pierre Nöll nach einer Mammolshainer Ecke. Anschließend warf Mohamed Elmahaoui seine ganze Routine in die Waagschale, verwandelte einen Handelfmeter zum 1:1 (34.) und schnürte erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:1 (70.) und 3:1 (75.). Den Schlusspunkt setzte Agostino Pannunzio (87.).

FSV Friedrichsdorf II – SGK Bad Homburg II 9:0 (5:0): Quo vadis, SGK-Reserve? Mit einer Leistung wie gestern im Sportpark an der Edouard-Desor-Straße geht der Weg der Peters-Schützlinge geradewegs in die Kreisliga B. „Kompliment an die Gäste, die sich trotz der deutlichen Niederlage fair präsentiert haben“, lobte FSV-Coach Pano Xifaras das Auftreten der Kirdorfer, die nur mit Mühe eine drohende zweistellige Schlappe verhindern konnten.

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