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Paul Günther, Trainer von TSG Oberursels Handballerinnen.

Handball

Der Oberliga-Kader der TSG Oberursel für die Saison 2019/20 nimmt konkrete Formen an

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Fast alle Oberliga-Spielerinnen bleiben in Oberursel – zwei Neue haben zugesagt. Heute steht auch bei den Landesliga-Männern ein Heimspiel auf dem Programm.

Wie immer auch diese Saison enden wird für die TSG Oberursel (es ist mittlerweile ja von der erneuten Vizemeisterschaft und dem Nicht-Aufstieg auszugehen): Die Handball-Damen aus der Brunnenstadt werden weiterhin fast ausnahmslos zusammen spielen – ob in der Oberliga Hessen oder vielleicht doch noch in der 3. Liga.

Trainer Paul Günther vermeldete vor dem vorletzten Heimspiel dieser Runde gegen die HSG Wettenberg (heute, 19.30 Uhr, EKS-Halle) die Zusagen von Claudia Schilling, Ayana Petri (beide im Tor), Nadine Okrusch, Jana Sellner, Berit Mies, Lisa Greb (alle Rückraum), Viktoria Heilmann, Jennifer Krasnansky, Katharina Löbrich (alle Außen) sowie Selina Walde, Caroline Stahl (beide Kreis). Weiterhin zum Kreis der Mannschaft zählen auch Julia Buße und Vanessa Müller, die wegen Kreuzband-Verletzungen allerdings noch lange pausieren müssen.

Ein Fragezeichen steht noch hinter der sportlichen Zukunft von Michelle Okrusch. Die 23-Jährige möchte demnächst ihr Studium mit dem Master abschließen und weiß noch nicht, ob sie für die kommende Saison den Trainingsaufwand stemmen kann. Gedanken über einen Vereinswechsel spielen laut Günther keine Rolle. Der Trainer übrigens bastelt zwar an der Mannschaft für die neue Saison, hat selbst seinen Vertrag aber noch nicht verlängert. Nichtsdestotrotz verkündete Günther bereits zwei Neuzugänge: Vom Ligakonkurrenten TV Hüttenberg wechselt Sasha Müller in die Brunnenstadt, zudem kommt Anesa Sokolovic von Landesliga-Absteiger HSG Anspach/Usingen.

Bei beiden Neuverpflichtungen – das ist Günther wichtig – handelt es sich um junge und entwicklungsfähige Spielerinnen. Sasha Müller ist dem TSGO-Trainer schon in seiner Zeit als Jugend-Coach für die WJSG Bad Soden/Schwalbach/Niederhöchstadt aufgefallen. Die Bad Nauheimerin (Jahrgang 1999) bringe alles für eine komplette Handballspielerin mit: Qualitäten im Wurf aus dem Rückraum, aber auch im Eins-gegen-eins-Spiel, den Willen, sich in der Abwehr reinzuhängen und eine „Gardemaß“ von 1,86 Meter.

Anesa Sokolovic ist ein Jahr älter und hat bis zu ihrer Verletzung im Herbst in Anspach einen guten Eindruck hinterlassen. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell die bosnische Rückraumspielerin zu alter Stärke zurückfindet. Sie hatte sich die Schulter ausgekugelt und fängt im Sommer wieder mit dem Handball an. Denkbar ist auch, dass Sokolovic sich über die 2. Mannschaft wieder heranarbeitet.

Die versucht heute um 15.30 Uhr im Kampf um den Landesliga-Verbleib beim Tabellenfünften HSG Kleenheim/Langgöns II Punkte einzustreichen. Abends gegen Wettenberg wird die TSGO dann mit dem „letzten Aufgebot“ antreten: Nach Berit Mies hat sich nun auch Jennifer Krasnansky den kleinen Finger verletzt und muss vielleicht operiert werden. Michelle Okrusch hütete zudem erkrankt das Bett und musste Antibiotika einnehmen.

Bei den Landesliga-Männern der TSG Oberursel sind derweil noch keine personellen Entscheidungen bekannt geworden. Sieht man einmal von Trainer Dirk Lodders ab, der in der Saison 2019/20 nur noch die A-Jugend coachen wird. Seine letzte Chance im Abstiegskampf möchte das Schlusslicht heute gegen die ebenfalls gefährdeten TSF Heuchelheim nutzen. Anwurf ist um 17.30 Uhr in der EKS-Sporthalle. Torwart Viktor Lotz macht sein letztes Spiel für die TSGO.

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