+
Oberstedtens Torschütze und Vorlagengeber Gib Gutzeit.

Fußball, Kreisoberliga Hochtaunus

Gute Zeiten beim FC Oberstedten dank Gib Gutzeit

  • schließen

41 Tore bekommen die Zuschauer zum Saisonstart der Fußball-Kreisoberliga Hochtaunus präsentiert, inklusive des Donnerstagsspiels SV Seulberg – FC Neu-Anspach II (3:1). In einem emotionalen Derby behauptet sich Titelanwärter Stierstadt bei Eintracht Oberursel.

SG Eschbach/Wernborn – SGK Bad Homburg 7:0 (0:0): In der 33. Minute ereignete sich die wegweisende Szene: SGK-Akteur Eghosa Osagie trat gegen Jan Zimmermann nach – und erhielt dafür die Rote Karte. Nach der Pause münzte Neuling Eschbach/Wernborn seine zahlenmäßige und auch spielerische Überlegenheit um. Drei Spieler konnten sich besonders auszeichnen: Patrick Gilles markierte binnen 60 Sekunden zwei Tore. Und Ergin Cakar gelang in der Schlussviertelstunde ein Hattrick, alle drei Treffer hatte Murat Kaya vorbereitet; beide saßen zunächst auf der Auswechselbank. „Es war eine Willensleistung, die Jungs haben das gut durchgespielt. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Leistung“, sagte SG-Trainer Andreas Arr-You. Tore: 1:0 Maibach (50.), 2:0 Olluri (53.), 3:0 Gilles (64.), 4:0 Gilles (65.), 5:0 Cakar (76.), 6:0 Cakar (80.), 7:0 Cakar (90.).

Eintracht Oberursel – FV Stierstadt 1:4 (1:0): Auch nach Spielende hatten sich die Gemüter noch nicht beruhigt. Der Schiedsrichter sei nicht in der Lage gewesen, die Begegnung in den Griff zu bekommen, übte Oberursels Pressewart Thomas Pfettscher Kritik an Ercan Basaran. Nach einem Patzer von Torwart Marcel Dumann hatte Ahmad Mohabat den Außenseiter in Führung gebracht. Nach der Pause agierten die Gastgeber etwas zu mutig: Nach einem langen Pass spitzelte Tim Pelka den Ball an Keeper Marc Burg vorbei ins Tor. Dann musste Stierstadt allerdings einen Rückschlag hinnehmen, als Cody Warner wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte sah. Trotzdem brachte der eingewechselte Marcel Biskup die Gäste in Führung. „Danach haben wir richtig aufgemacht, und Stierstadt hat das clever ausgespielt“, sagte Pfettscher. Dabei spielte besonders Pelka seine ganze Klasse aus. Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte Marvin Diehl, der im zweiten Versuch traf. Tore: 1:0 Mohabat (40.), 1:1 Pelka (60.), 1:2 Biskup (73.), 1:3 Pelka (78.), 1:4 Diehl (90.).

SG Oberhöchstadt – FSG Weilnau/Weilrod/Steinfischbach 3:3 (1:2): Es lief schon die Nachspielzeit, da nutzte Yannick Wanzke eine unübersichtliche Situation im Strafraum zum 3:3-Ausgleich. „Der Punkt für Weilnau ist glücklich, aber nicht unverdient“, stufte SGO-Trainer Joachim Hans das Ergebnis ein. „In der ersten Halbzeit war Weilnau besser, in der zweiten haben wir das Spiel bestimmt.“ Mit einem Seitfallzieher nach Oberhöchstädter Abwehrfehler sorgte Dominik Eder für das frühe 0:1. Nach einem Alleingang glich Darius Neumann aus, ehe wenig später Jochen Schäfer nach langem Pass SGO-Torhüter Daniel Ernst mit einem Lupfer überwand. Aus einer ähnlichen Situation markierte Marc-Robin Muth das 2:2. Und Lars Steier führte per Kopfballtreffer den Aufsteiger ganz nah an einen Sieg heran. Tore: 0:1 Eder (3.), 1:1 Neumann (18.), 1:2 Schäfer (26.), 2:2 Muth (59.), 3:2 Steier (84.), 3:3 Wanzke (90. + 3).

FC Oberstedten – SpVgg 05/99 Bomber Bad Homburg 2:0 (2:0): „Es war noch Sand im Getriebe, in der Vorbereitung haben wir viel bessere Spiele gemacht. Trotzdem hatten wir das Spiel im Griff, unser Gegner hatte nur eine Torchance“, resümierte FCO-Spielausschussboss Rüdiger Rau. Ähnlich sah es Trainer Leo Caic: „Das einzig Positive ist das Ergebnis.“ Doch gab es freilich noch positive Momente: Nach einer schönen Kombination markierte Neuzugang Gib Gutzeit das 1:0. Wenig später bereitete Gutzeit vor, und Nouri Jegham vollendete. Er war bereits Mitte der ersten Halbzeit eingewechselt worden (für Anton Alpermann), Caic nahm da schon Änderungen in der Taktik vor. Nach der Pause leistete sich Oberstedten viele Fehlpässe, die einzig gute Chance vergab Masiullah Mahbubi. Kurz vor Schluss erhielt Bad Homburgs Vincenzo Carotenuto nach Foulspiel die Rote Karte. Tore: 1:0 Gutzeit (39.), 2:0 Jegham (40.).

SG Eintracht Feldberg – SG Ober-Erlenbach 2:4 (0:2): In der Kreisoberliga will Aufsteiger Feldberg mehr auf die Abwehrarbeit achten. Die Aufgabe gegen den Aufstiegsrundenteilnehmer war allerdings zu groß für den bisherigen A-Ligisten. „Unter dem Strich bin ich mit der Mannschaftsleistung zufrieden, ich kann mit dem Ergebnis gut leben. Ober-Erlenbach hat eine hohe Qualität“, zog SGE-Trainer Manfred Klug Bilanz. Mit präzisen Schüssen hatten David Bremerich und zweimal Cedric Heller nach etwa einer Stunde den Favoriten entschlossen auf Erfolgskurs gebracht. Sebastian Seitz legte mit einem verwandelten Foulelfmeter nach, ehe in den Schlussminuten Uli Spaniol und Gabriel Girbita für die Resultatsverbesserung sorgten. Tore: 0:1 Bremerich (19.), 0:2 Heller (21.), 0:3 Heller (62.), 0:4 Seitz (80./FE), 1:4 Spaniol (88.), 2:4 Girbita (90.+1).

Teutonia Köppern – EFC Kronberg 4:0 (4:0): Was war das für eine berauschende Anfangsphase der Gelb-Schwarzen, legten sie doch gleich drei Treffer vor. Zunächst verwertete Dominik Bauss eine Hereingabe zur Führung. Nach einem Foul an Tim Junghahn verwandelte Luka Milic den fälligen Strafstoß zum 2:0. Dann war es Junghahn, der einen Freistoß in den Strafraum zirkelte – Milic köpfte ein. Und Luka Milic machte nach einer halben Stunde seinen Hattrick perfekt, als die Teutonia die perplexen Kronberger überrumpelte, die vergeblich auf einen Freistoßpfiff nach Foul an Kevin Hillner warteten. Nach der Pause ließen die Köpperner allerdings die letzte Konsequenz vermissen, einige Chancen blieben ungenutzt. „Ich bin nicht ganz zufrieden. Aber Kronbergs Torwart hat in der zweiten Halbzeit auch gut gehalten“, sagte Pressewart Werner Steuer. Teutonia-Torwart Felix Schirmer brauchte sich nur in zwei Aktionen bewähren. Kronbergs Gegenwehr ließ nach dem frühen, klaren Rückstand auch spürbar nach. Tore: 1:0 Bauss (3.), 2:0 Luka Milic (6./ FE), 3:0 Luka Milic (11.), 4:0 Luka Milic (30.).

FC Weißkirchen – SG Wehrheim/Pfaffenwiesbach 0:7 (0:2): „Bis zum ersten Treffer haben wir uns durchaus schwergetan“, sagte Wehrheim/Pfaffenwiesbachs Spielertrainer Gregory Strohmann. Als dann nach etwa einer Stunde das 0:3 gefallen war, hatte das Gästeteam jedoch leichtes Spiel. „Dann sind bei ihnen alle Dämme gebrochen“, stellte Strohmann fest, der jedoch das deutliche Resultat „nicht zu hoch bewerten“ wollte. Mit einem Kopfballtreffer brachte er sein Team nach vorne. Dann traf Tobias Ketter aus dem Gewühl zum 0:2. Nach der Halbzeit vollendeten Patrick Hildebrandt und Johannes Kütt schöne Spielzüge, ehe Strohmann abstaubte. Hildebrandt, der Torwart Julian Ingrisch umkurvte und einschob, und Kütt (nach einem Konter) sorgten für klare Verhältnisse. Tore: 0:1 Strohmann (33.), 0:2 Ketter (45.), 0:3 Hildebrandt (61.), 0:4 Kütt (63.), 0:5 Strohmann (65.), 0:6 Hildebrandt (76.), 0:7 Kütt (87.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare