Fußball

KOL Offenbach: Kein Kick, aber zwei Verlierer

Kein Spiel, aber zwei Teams haben verloren: Ein ungewöhnliches Ergebnis brachte am Ende die Verhandlung einer nicht genehmigten Spielverlegung in der Fußball-Kreisoberliga Offenbach.

Kein Spiel, aber zwei Teams haben verloren: Ein ungewöhnliches Ergebnis brachte am Ende die Verhandlung einer nicht genehmigten Spielverlegung in der Fußball-Kreisoberliga Offenbach.

Das Verbandssportgericht hatte nach einem Einspruch das Urteil des Sportgerichts des Kreises Offenbach bezüglich des verlegten Kreisoberligaspiels zwischen der TuS Zeppelinheim und der TuS Klein-Welzheim aufgehoben. Nach der missglückten Spielverlegung am 17. März hatte das Kreissportgericht zunächst eine Neuansetzung verfügt. Doch auf Intervention das Präsidiums des Hessischen Fußball-Verbandes wurde diese Neuansetzung zurückgenommen.

„Nach Prüfung des Sachverhaltes haben die zuständigen Personen des Verbandes entschieden, die Begegnung für beide Mannschaften mit 0:3 als verloren zu werten. Zudem wurde jeweils eine Geldstrafe von 25 Euro verhängt“, erläutert Kreisfußballwart Jörg Wagner. Beide Vereine hätten das Spiel eigenmächtig verlegt, obwohl die Frist hierfür bereits abgelaufen gewesen sei. Eine Genehmigung des Klassenleiters oder des Kreisfußballwartes habe aber nicht vorgelegen.

In der Tabelle hat sich damit nichts verändert, die letzten drei Teams der Kreisoberliga liegen mit 15 Zählern gleichauf. Da die TuS Klein-Welzheim bereits ihren Rückzug in die A-Liga erklärt hat, hätte Wiking Offenbach aufgrund des direkten Vergleiches gegenüber Zeppelinheim die Nase vorne und den Relegationsplatz sicher, wenn es bei der Punktgleichheit bleibt.

(rjr)

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