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Wohin mit der Kugel? ?Junior? Felix Hecker wird vom Erfurter Maximilian Kuhle abgeschirmt und sucht einen Anspielpartner.

Basketball

Skyliners Juniors treten auf dem Feld nicht mehr als Team in Erscheinung

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Für die Skyliners Juniors wird es in punkto Play-offs zwei Spieltage vor Rundenschluss plötzlich noch einmal eng.

Am drittletzten Spieltag der Dritten Basketball-Bundesliga Süd (ProB) setzte es für die Fraport Skyliners Juniors die dritte Niederlage in Folge. Und nun ist sogar doch das Verpassen der Play-offs noch möglich, für das die Frankfurter sich längst sicher qualifiziert wähnten. Das 59:69 (30:36) gegen die Löwen Erfurt war laut Trainer Sebastian Gleim „absolut verdient“.

Schwächephasen hat das Farmteam des Frankfurter Erstligisten in jeder Saison, was oft mit Abstellungen an die Profimannschaft oder der großen Belastung für die auch noch in der U19-Bundesliga aktiven Nachwuchskräfte zusammenhing. Das trifft auch jetzt zu, ist aber laut Sebastian Gleim nicht die einzige Erklärung für das Leistungstief. „Wir spielen keinen Teambasketball und erledigen nicht unsere Hausaufgaben auf dem Feld“, ist dem Coach aufgefallen. Nur einen Spieler nahm er aus seiner Kritik aus: „Kompliment an Niklas Pons. Trotz der fehlenden Einstellung aller anderen Spieler war er bereit zu spielen.“

Die Juniors kamen einfach nicht in Tritt. Sie lagen schnell mit 0:9 im Rückstand und brauchten fast fünf Minuten für ihren ersten Treffer. Center Armin Trtovac machte die ersten zwölf Punkte der Frankfurter ganz alleine und hielt sie so einigermaßen im Spiel. Doch auch im zweiten Viertel lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen, so konnte sich Erfurt immer wieder etwas absetzen. Kurz vor der Pause verkürzten die Juniors dann allerdings den Rückstand auf nur noch sechs Punkte. Der Eindruck, dass die Frankfurter das Spiel würden drehen können, kam auch im dritten Viertel nicht auf. Zumal sie sich an der Freiwurflinie einfach zu viele Fehlwürfe leisteten (10 von 21) und auch bei den Dreiern wahrlich keine Bäume ausrissen (7 von 25). So war auch ein nicht übermächtig erscheinender Gegner nicht in die Knie zu zwingen.

In der brutal engen Tabelle haben die Juniors nun einen Sieg Rückstand auf Rang zwei und zwei Siege Vorsprung auf Platz neun, der nicht mehr für die Play-off-Teilnahme reicht. Mit einem Sieg beim Tabellenletzten Köln am Samstag könnten sie dahingehend für Klarheit sorgen. Die Punkte gegen Erfurt erzielten Armin Trtovac (23), Dennis Mavin (16/2 Dreier), Cosmo Grühn, Len Schoormann (je 6/2), Elijah Clarance (6/1), Len Schoormann (6) und Felix Hecker (2).

(rst)

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