+
Strahlendes Rüsselsheimer Fechter-Septett (hinten, v. li.): Julian Quabeck, Bastian Buller, Tanja Heldmann, Isabella Grimm sowie (vorne, v. li.) Joscha Köthe, Harun Kilinc und Leonard Riecke.

Rüsselsheimer Fechter

Opelstädter dominieren auf der Planche

Weder mit Degen, noch mit dem Florett ist die Rüsselsheimerin in der Universitätsstadt nicht zu schlagen. Auch Youngster Joscha ist eine Klasse für sich.

Sehr beachtliche Platzierungen brachten jene acht Fechter von den 18. Marburger Stadtmeisterschaften im Florett und Degenfechten mit, die die Farben des FC (Fecht-Club) Rüsselsheim vertreten.

Den Anfang machten bei diesem Event die jüngsten Fechter – Joscha Köthe (Jahrgang 2009) im Herrenflorett sowie Leonard Riecke und Harun Kilinc (beide 2008) mit dem Herrenflorett. Alle drei gestalteten die Vorrunde auf der Planche ganz souverän und qualifizierten sich für die K.o.-Gefechte.

Joscha gewann sein Viertelfinale klar mit 10:2 gegen Matthis Greller und im Anschluss auch sein Halbfinale mit 10:6 gegen Jonathan Grebing (beide vom Gastgeber VfL Marburg). Im Finale wartete dann der Koblenzer Justus Thomaßin. Ihn besiegte Joscha Köthe in eindrucksvoller Manier deutlich mit 10:2. Damit hatte sich der junge Rüsselsheimer in seinem Jahrgang 2009 den Turniersieg gesichert.

Mit dem Herrenflorett des Jahrgangs 2008 trafen im Viertelfinale mit Leonard Riecke und Harun Kilinc zwei Rüsselsheimer Vereinskameraden direkt aufeinander. Das Gefecht entschied Harun mit 10:7 für sich und zog dadurch ins Halbfinale ein. Sein Gegner, Quentin Herwig (VfL Marburg), war an diesem Tag allerdings stärker. Im Endergebnis belegte Harun Kilinc den dritten Platz und Leonard Riecke Rang fünf.

Bastian Buller startete in der Konkurrenz der „Herrendegen, Aktiven“ und ließ sich erst im Halbfinale von Martin Bauer (TV Langen) stoppen, der das Gefecht mit 15:8 für sich entscheiden konnte. Bastian kam im Schlussklassement auf den dritten Platz.

Tanja Heldmann ging in der Universitätsstadt erstmalig im Wettbewerb „Damendegen, Veteranen“ an den Start. Nach einer recht durchwachsen verlaufenen Vorrunde konnte sie ihr Viertelfinale gegen Mandy Peppinghaus (VfL Marburg) deutlich mit 10:3 für sich entscheiden und stand damit im Halbfinale. Hier wartete die Irin Virginie Gautier, die Heldmann alles abverlangte. Die Rüsselsheimerin nahm aber auch diese Hürde (mit 10:9) und hatte somit das Finale erreicht. Und wieder ging es mit Stefania Negro gegen eine Fechterin aus Irland, Aber Tanja Heldmann behauptete sich auch dieses Mal und bescherte dem FC Rüsselsheim strahlend den ersten Platz.

Tags darauf griff Tanja Heldmann in Marburg zu ihrer bevorzugten Waffe, dem Florett im Veteranen-Wettbewerb. Die Vorrunde verlief für sie bei nur einem erhaltenen Gegentreffer sogar noch deutlich besser als am Vortag. Nach der Zwischenrunde und an Position eins in der Setzliste erwischte die Rüsselsheimerin ein Freilos und traf im Halbfinale auf Andrea Herwig (VfL Marburg), das sie klar und deutlich mit 10:1 gewann.

Ähnlich überlegen trat Heldmann dann auch im Finale gegen Kristina Jostock (SKG Oberhöchststadt) auf und sicherte sich mit einem 10:2-Triumph ihren zweiten Turniertitel.

Bastian Buller belegte mit dem Herrenflorett bei den Aktiven Rang 13.

Weitere Rüsselsheimer Platzierungen in Marburg: (Herrendegen U14) 10. Malte Riebler, 11. Julian Quabeck, (Damendegen Aktive) 11. Isabella Grimm, (Damendegen U17) 11. Isabella Grimm, (Damenflorett U14) 12. Timea Toldi, (Herrendegen U17) 13. Lukas Kuhn, 20. Julian Quabeck. red

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare