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Osmanischer SV Limburg: Größter Erfolg der Vereinsgeschichte

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Von: Marion Morello

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Meister der Kreisliga B1 Limburg-Weilburg: Osmanischer SV Limburg. Hinten, von links: Vorstand Hüseyin Kaya, Trainer Erkan Saygili, Mohammed El Aiwat, Hürol Pehlivan, Mohammed Ali Simsek, Emre Cengiz, Oguzhan Özel, Korhan Pehlivan, Halil Aytekin, Volkan Özel, Recep Yücel, Trainer Yavuz Karaagac, Vorstand Tezer Pehlivan. Vorne, von links: Murat Katik, Ferhat Kesmen, Yusuf Simsek, Ali Korkmaz, Furkan Simsek, Özhan Kesmen, Gökhan Sancak.
Meister der Kreisliga B1 Limburg-Weilburg: Osmanischer SV Limburg. Hinten, von links: Vorstand Hüseyin Kaya, Trainer Erkan Saygili, Mohammed El Aiwat, Hürol Pehlivan, Mohammed Ali Simsek, Emre Cengiz, Oguzhan Özel, Korhan Pehlivan, Halil Aytekin, Volkan Özel, Recep Yücel, Trainer Yavuz Karaagac, Vorstand Tezer Pehlivan. Vorne, von links: Murat Katik, Ferhat Kesmen, Yusuf Simsek, Ali Korkmaz, Furkan Simsek, Özhan Kesmen, Gökhan Sancak. © Verein

Im nächsten Teil unserer Serie „Meister im NNP-Land“ blicken wir heute auf den OSV Limburg, der erstmals seit seiner Gründung im Jahr 2016 in die Kreisliga A aufgestiegen ist. Die „Osmanen“ hatten sich in einem engen Hauen und Stechen letztlich gegen die lange an der Spitze stehende SG Niedertiefenbach/Dehrn durchgesetzt.

VON PATRICK JAHN

Blickt man auf die Vereinshistorie des OSV Limburg, stellt man fest, dass ausschließlich einstellige Tabellen-Platzierungen zu Buche stehen. Zwei Jahre Kreisliga C (Platz 8 und Platz 2), drei Jahre Kreisliga B (Platz 5, Platz 2, Platz 2), ehe nun im vierten B-Liga-Jahr der „Platz an der Sonne“ Grund zum Jubel gibt. Dabei hatte es vor Rundenbeginn eigentlich einen turmhohen Favoriten auf den Aufstieg gegeben: Der SV Wilsenroth, der im Vorjahr nur durch Corona gestoppt worden war, so waren sich alle Beteiligten einig, würde es wohl packen. Mitnichten. Die Wilsenröther waren aber immerhin das erste Team, das dem OSV nach drei klaren Siegen zum Auftakt die erste Niederlage beigebracht hatte (1:2). Die Pleite hatte auch durchaus Spuren hinterlassen, denn vor allem im Spätsommer ließen die Osmanen einige Punkte liegen.

Nach erster Niederlage und drei Remis läuft es

Aus den folgenden fünf Spielen gab es lediglich zwei „Dreier“ zu bejubeln, gleich dreimal wurden die Punkte geteilt. Zugegebenermaßen aber unter anderem auch gegen starke Teams wie den FSV Würges (1:1) oder die SG Niedertiefenbach/Dehrn (1:1). Fortan lief es wieder besser, was acht Erfolge in Serie auch eindrucksvoll belegten. Im letzten Spiel des Jahres setzte es dann – erneut gegen den SV Wilsenroth – in einem kuriosen Spiel eine empfindliche 4:8-Pleite, was dazu führte, dass die SG Niedertiefenbach/Dehrn an der Tabellenspitze mit vier Zählern enteilt war. Das Fußballjahr 2022 dürfte dann aber zweifelsfrei in die Geschichte des noch jungen Vereins eingehen. Um eines vorwegzunehmen: Der OSV Limburg gewann all seine 14 Partien. Bis zum 26. Spieltag hatte es aber nicht danach ausgesehen, als könne der künftige A-Ligist seinen Widersacher vom Thron stoßen, denn auch Niedertiefenbach/Dehrn war durchweg erfolgreich. Wie schnell es aber im Fußball gehen kann, belegte dann eine Woche, die alles ändern sollte. Zunächst kassierte der Tabellenführer eine 2:3-Pleite in Bad Camberg, um dann im absoluten Spitzenspiel beim OSV mit 0:2 den Kürzeren zu ziehen. Und schon waren die Rollen getauscht, und der OSV Limburg war kurz vor dem Ziel. Bis auf ein hauchdünnes 3:2 bei WGB Weilburg ließ sich der neue Spitzenreiter aber auch nicht beirren und gewann all seine Spiele bis zum Saisonende überdeutlich.

27 Siege und 124 Tore

Im Endeffekt sind 27 Siege, drei Unentschieden und nur zwei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 124:27 die Zahlen eines verdienten Champions. Die Nassauische Neue Presse gratuliert dem OSV Limburg zur Meisterschaft in der Kreisliga B1 und wünscht in der A-Klasse viel Erfolg!

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