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Oft im Blickpunkt: Torwart Raffaele la Mattina vom SV Pars Neu-Isenburg war nicht nur beim Neunmeter-Schießen stark gefordert.

Hallenfußball

SV Pars Neu-Isenburg holt den Titel

Sparta Bürgel musste den Titel des Hallen-Kreismeisters an den SV Pars Neu-Isenburg abgeben.

Der SV Pars Neu-Isenburg hat im Sportpark den Heimvorteil bei den inoffiziellen Hallenmeisterschaft des Fußball-Kreises Offenbach um den Karakus-Cup genutzt und sich mit einem 6:4-Erfolg im Neunmeter-Stechen gegen die U19 von Kickers Offenbach den Titel geholt.

Die jungen Offenbacher, bis zum Finale ungeschlagen, hatten in den Gruppenspielen dem SV Pars die einzige Niederlage beigebracht. „Ab dem Halbfinale waren die Mannschaften sehr ausgeglichen, es war ein Turnier mit Emotionen, die auch dazu gehören“, fand Kreisfußballwart Jörg Wagner.

In den beiden Halbfinalbegegnungen gab es nach der regulären Spielzeit keine Sieger, insgesamt mussten 40 Neunmeter herhalten, ehe die Endspielteilnehmer schließlich feststanden.

Im Finale führte die junge Mannschaft aus Offenbach zweimal. Visar Gashi und Marco Boras trafen für den OFC, doch Ahmet Sahinler und Manuel Profumo, der 31 Sekunden vor dem Schlusspfiff traf, glichen für den Gruppenligisten aus. Im Neunmeter-Stechen hatten die Neu-Isenburger das bessere Ende für sich, sie verschossen nur einen Strafstoß, während der OFC zweimal vergab.

„Es war am Ende etwas hektisch“, sagte Pars-Trainer Sasan Tabib. „Aber wir haben sehr spannende Spiele gesehen und nach dem Abpfiff haben sich alle wieder vertragen.“ Seine eigene Mannschaft lobte er: „Zum Schluss war es knapp, aber wir haben sehr gut gespielt und freuen uns über den Titelgewinn.“ Ähnlich sah es OFC-Trainer Steven Kessler: „Wir haben mit zwei Mannschaften hier gespielt und sind bei den A-Junioren und den Aktiven Zweiter geworden. Meine junge Mannschaft hat technisch stark gespielt und sich auch gegen robuste Gegner durchgesetzt.“

Im ersten Halbfinale hatten Marvin Leppin und Rachid Boujraf den VfB Offenbach, der alle seine vier Gruppenspiele gewann, zweimal nach vorne gebracht, doch Joav Mben Bata und Gökhan Öztas glichen für den SV Pars aus. Anschließend wurden 18 Neunmeter benötigt, ehe der Sieger feststand, nachdem VfB-Akteur Tobias Stieglitz über das Tor geschossen hatte.

Sogar 22 Schüsse vom Punkt waren im zweiten Halbfinale erforderlich, bevor Kickers Offenbach als Finalteilnehmer feststand. Nach dem zwölften Schuss kam es dabei zwischen OFC-Torhüter Angelo Tramontana und Baris Bayraktaroglu von der TSG Neu-Isenburg zu einer Rangelei, beide wurden vom Platz gestellt. Zehn weitere Schüsse später stand der OFC als Sieger fest.

Die Begegnung um Platz drei wurde nur im Neunmeterschießen ausgetragen, die TSG Neu-Isenburg bezwang den VfB Offenbach 4:3.

Sven Blazevic von Sparta Bürgel hatte im Finale des vergangenen Jahres beim 5:3-Sieg gegen den VfB Offenbach zweimal getroffen und war beim 2:0 im Eröffnungsspiel gegen die SG Rosenhöhe auch gleich wieder doppelt erfolgreich. Doch für den Titelverteidiger reichte es in der ersten Gruppe nur zu einem dritten Platz.

Enttäuschend war das Abschneiden von Gruppenligist SG Rosenhöhe, die alle vier Begegnungen verlor. In der zweiten Gruppe kam Gemaa Tempelsee auf den dritten Platz. Hier wusste die Zweite Mannschaft der Spvgg. Neu-Isenburg nicht zu überzeugen und kam ebenfalls mit vier Niederlagen nur auf den letzten Tabellenplatz.

(rjr)

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