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Ingo Zumbroich (BSC Rüsselsheim) belegte bei den Deutschen Meisterschaften mit dem Compoundbogen Rang zwölf.

Bogensport

Pfeile fliegen nicht so, wie sie sollen

Zwei Schützen des Rüsselsheimer BSC kehren mit Top-20-Plätzen von den nationalen Meisterschaften der Feldbogenschützen zurück.

Keine Medaille, aber dennoch zufrieden waren die Rüsselsheimer BSC-Schützen Manuel Gröhl und Ingo Zumbroich mit ihrem Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften im Feldbogenschießen, die in der württembergischen Gemeinde Magstadt abrollten.

Fünf Wochen vor der WM in Cortina d’Ampezzo stand das zwölfköpfige deutsche Nationalteam, darunter mit Carolin Landesfeind und Jens Asbach zwei hessische Bogenschützen, unter den insgesamt 257 Teilnehmern im Blickpunkt. Der vom Magstadter Bogenclub vorbereitete Parcours mit 24 Scheiben in bekannten und unbekannten Entfernungen erwies sich als sehr anspruchsvoll, die hohen Temperaturen forderten zudem ihren Tribut von den Bogensportlern.

„Ein extrem anspruchsvoller Parcours“, stellte Ingo Zumbroich (46) fest, der nach schwachem Beginn im Feld der Compoundbogenschützen in der Herrenklasse im Endklassement Zwölfter wurde. „Vormittags war es ganz schlimm, am Nachmittag lief es dann sehr gut. Insgesamt kann ich es viel besser“, so der Rüsselsheimer. Wie sein BSC-Kollege Manuel Gröhl (36) konnte Zumbroich nicht an die guten Ergebnisse aus 2016 und 2017 anknüpfen, als die beiden auf Rang vier und fünf sogar Medaillenplätze im Visier hatten. „Ich war hier, das war mein Ziel“, sagte Gröhl, „beruflich bedingt konnte ich nicht genug trainieren. So sind meine Pfeile nicht so geflogen, wie sie sollten. Aber ich habe hier auch viel lernen können.“ Gröhl kam nach 72 Pfeilen auf 373 Ringe und belegte Rang 16. Zumbroich (381 Ringe) verfehlte die Medaillenränge um elf Ringe.

Henning Lüpkemann aus dem niedersächsischen Loccum konnte seinen Vorjahrestitel mit 406 Ringen erfolgreich verteidigen. Es war das beste Einzelresultat aller Teilnehmer bei den insgesamt 15 Entscheidungen im Landkreis Böblingen.

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