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Wolfgang Kaufmann im Kremer-Porsche 997 KR.

24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Der „Piranha“ auf dem Podium

Mit dem 24-Stunden-Rennen auf dem legendären Nürburgring rückt eines der härtesten Autorennen in Europa im Kalender des Molsberger Profi-Rennfahrers Wolfgang Kaufmann immer näher. Als Vorbereitung absolvierte der „Piranha“ mit dem Porsche-Kremer-Racing-Rennstall Köln das 24-Stunden-Qualifikationsrennen in der Eifel.

Von CHRISTIAN FREYER

Wolfgang Kaufmann musst beim Qualifikationsrennen für die 24 Stunden auf dem Nürburgring auf den bereits jetzt liebgewonnenen Kremer Porsche 997 K3 verzichten. Der spektakuläre Neuaufbau ist als Gruppe-H-Fahrzeug nicht zugelassen. Somit griff man auf den letztjährigen Porsche 997 GT3 KR zurück. Anders als im Vorjahr jedoch in der SP7-Klasse statt bei den SP-PRO. Getreu dem Motto „viel Feind, viel Ehr'“ stellte sich Kaufmann mit seinen Teamkollegen Eberhard Baunach und Edgar Salewsky der starken Klassenkonkurrenz.

Extrem durchmischt, was die Wetterverhältnisse angeht, verlief das Zeittraining. Samstags nass und schmierig, sonntags trocken. „Ich habe leider am Sonntag keine richtig freie Runde erwischt“, gab sich Wolfgang Kaufmann nach dem zweiten Qualifying noch nicht zufrieden. „Statt Startplatz fünf hatte ich auf mehr gehofft.“ Doch die Renndistanz von sechs Stunden ließ auf bessere Ergebnisse hoffen. Kaufmann fuhr den Start im Kremer Porsche 997 GT3 KR und machte seinem Spitznamen „Piranha“ alle Ehre. Kilometer um Kilometer „biss“ sich Kaufmann durch das Feld und gab den Porsche nach dem ersten Turn auf Rang drei liegend an die Teamkollegen ab. Eberhard Baunach und Edgar Salewsky übernahmen je einen Turn, ehe Kaufmann wieder das Cockpit enterte und einen Doppelstint bis zur Zielflagge fuhr. Bei eifeltypischen und nicht immer ganz eindeutigen Bedingungen machte der Molsberger Druck und holte zunächst den dritten Rang zurück. Zudem schmolz der Abstand zum zweitplatzierten Porsche immer weiter, wenn es auch am Ende nicht mehr ganz reichen sollte. Mit 35 Sekunden Rückstand nach sechs Rennstunden überquerten Baunach/Kaufmann/Salewsky als Dritte der SP7 die Ziellinie.

„Das Qualifikationsrennen war eine sehr gute Vorbereitung auf das 24-Stunden-Rennen am letzten Mai Wochenende“, zog Wolfgang Kaufmann Bilanz.

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