+
© Sigtrix - Fotolia.com

Volleyball

„Piraten“ kapern Eintracht-Schiff –3:0

Das Volleyball-Jahr 2018 hat sich für die SG Rodheim glänzend angelassen. Im Verfolgerduell der Regionalliga Südwest entzauberten die „Piraten“ die Frankfurter Eintracht mit 3:0 (25:12, 25:22, 25:23).

Das Volleyball-Jahr 2018 hat sich für die SG Rodheim glänzend angelassen. Im Verfolgerduell der Regionalliga Südwest entzauberten die „Piraten“ die Frankfurter Eintracht mit 3:0 (25:12, 25:22, 25:23). Aufgrund der verlängerten hessischen Ferien weilten auf Rodheimer Seite beide Trainer, Mittelblocker Alexander Schuld sowie Zuspieler Andreas Zander noch im Urlaub. Da die Rodheimer nominell nur einen Zuspieler im Kader aufbieten, übernahm aushilfsweise Diagonalangreifer Robert Stodtmeister die Rolle des Dirigenten und machte seine Sache mehr als souverän. Zudem feierte Libero Matthias Graudenz mit einer starken Leistung sein Debüt für die Piraten und verstärkt ab sofort die Annahme und Abwehr.

Die Wetterauer starteten stark in das Spiel und überrollten die Frankfurter regelrecht. Beim Stand von 13:4 sah sich Gästetrainer Petrocchi bereits gezwungen, die zweite Auszeit zu nehmen, um seine Mannschaft aufzuwecken. Aber auch danach ließen sich die Männer der SG nicht stoppen und spielten den Satz, angeführt von Kapitän Tim Wacker, souverän zu Ende (25:12). „Das hatte sich die Eintracht sicher anders vorgestellt. Wir haben sehr stark aufgeschlagen. Im ersten Satz war nahezu jeder Angriff von uns ein Punkt“, resümierte Moritz Sachs.

Dass das Spiel nicht weiterhin so einseitig verlaufen würde, war klar. Trotzdem begann auch der zweite Abschnitt mit deutlichen Rodheimer Führungen. Mitte des Satzes lag die SG mit 15:10 in Front. Im Anschluss wurde Frankfurt stabiler und leistete deutlich mehr Gegenwehr. Die Piraten blieben ruhig, vor allem die stabile Annahme sorgte dafür, dass ihnen der Satz nicht mehr entglitt (25:22). „Die starke Annahme- und Angriffsleistung hat es mir relativ leicht gemacht“, fasste Aushilfszuspieler Stodtmeister zusammen, „dadurch hatte ich immer eine gute Zuspielposition und musste nicht zwingend den 100-prozentig perfekten Pass spielen.“

Es folgte ein umkämpfter dritter Durchgang. Auf beiden Seiten wurden jetzt deutlich mehr Bälle abgewehrt als zuvor. Dadurch kam es zu ständigen Führungswechseln. Am Ende standen den Rodheimern beim Stand von 24:21 drei Matchbälle zur Verfügung. Während die Eintracht die ersten beiden noch abwehren konnte, besorgte Kapitän Wacker anschließend nach 66 Minuten Spielzeit den 25:23-Satz- und damit Spielgewinn.

SG Rodheim: Brömmeling, Flott, Graudenz, Grimm, Sachs, Stodtmeister, Wacker. gg

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare