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Pokal-Finale: FC Dorndorf will den SV Rot-Weiß Hadamar ein bisschen ärgern

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Von: Marion Morello

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Die Trainer der Pokalfinalisten: Florian Hammel (FC Dorndorf, links) und Stefan Kühne (SV Rot-Weiß Hadamar).
Die Trainer der Pokalfinalisten: Florian Hammel (FC Dorndorf, links) und Stefan Kühne (SV Rot-Weiß Hadamar). © FCD/Klaus-Dieter Häring

Ein heftiges, qualitativ hochwertiges Fußball-Programm wartet am Mittwochabend und Donnerstagnachmittag auf die Fans im NNP-Land. Im Mittelpunkt die Kreispokal-Endspiele der Alten Herren und der 1. Mannschaften auf dem Sportgelände des VfL Eschhofen. Aber auch in der Verbandsliga, Kreisoberliga und der A-Liga wird gespielt.

VON MARION MORELLO

„100 Jahre Fußball in Eschhofen“ – anlässlich dieses Jubiläums genießt der VfL die Ehre, die Kreispokal-Endspiele ausrichten zu dürfen. Am Mittwochabend stehen sich um 20 Uhr die Alten Herren der TSG Oberbrechen und des SV Elz gegenüber, ehe es am „Vatertag“ Hessenligist SV Rot-Weiß Hadamar und Verbandsliga-Aufsteiger FC Dorndorf im Finale der 1. Mannschaften um 16 Uhr miteinander aufnehmen werden.

Es ist ein Prestige-Duell der Etablierten (Hadamar) gegen die Aufstrebenden (Dorndorf). Vom Papier her ist der Tabellensechste der Hessenliga-Aufstiegsrunde der klare Favorit, aber unterschätzen sollte das Team von Stefan Kühne den Gruppenliga-Meister nicht, denn der FC Dorndorf schwebt auf einer Euphorie-Welle und besitzt zumindest eine starke Außenseiterchance. „Für uns ist das ein schöner Bonus“, sagt FCD-Spielertrainer Florian Hammel. „Wir werden probieren, den großen Favoriten zu ärgern. Der Druck liegt jedenfalls bei den Hadamarern.“ Gedanken macht sich Florian Hammel vor allem noch über die Aufstellung, denn ihn plagen große Verletzungssorgen. Erst beim Abschlusstraining wird sich zeigen, wer einsatzbereit ist und wer nicht. Definitiv ausfallen werden Kerim Hindic (Muskelfaserriss) und Mohamed Zouaoui (Schulterverletzung). Auch über die Taktik kann sich der Dorndorfer Meister-Trainer und Torwart erst Gedanken machen, wenn er weiß, wer endgültig im Kader stehen wird. Dass die Dorndorfer auch einen Hessenligisten schlagen können, haben sie spätestens im Viertelfinale beim 5:0 gegen den TuS Dietkirchen bewiesen.

Ein bisschen einfacher war der Weg des SV RW Hadamar ins Pokalfinale. Größte Hürde war Verbandsligist RSV Weyer im Halbfinale (6:0). Auch für den Pokal-Verteidiger wird das Endspiel ein Highlight sein. „Klar ist es für einen Hessenligisten Pflicht, ins Kreispokalfinale zu kommen, dennoch müssen auch wir unsere Leistung abrufen, um gegen den FC Dorndorf bestehen zu können“, weiß Trainer Stefan Kühne. „Wir gehen hochmotiviert und voller Respekt vor dem Gegner an die Aufgabe heran. Angst haben wir aber nicht.“ Ganz besonders wird es vor allem auch für Jerome Zey: Der Hadamarer Kapitän ist ein waschechter Dorndorfer. Fehlen wird Jason Schäfer, der sich eine Rippe geprellt hat.

AH-Finale: SV Elz gegen TSG Oberbrechen

Hoch interessant dürfte auch das Duell der Alten Herren am heutigen Mittwoch, 20 Uhr, werden. Beide Kontrahenten hatten in den Halbfinalspielen ganz schön zu kämpfen. Der SV Elz etwas weniger; er ließ dem 3:0-Heimsieg gegen die SG Villmar/Weyer ein 1:0 auf dem Weilersberg folgen. Die TSG Oberbrechen etwas mehr; sie siegte 3:1 beim SC Offheim und spielte daheim mühsam 1:1 gegen die „Bären“. Die Oberbrecher Mannschaft um Kapitän Jens Ziemer will nach 2019 den Pokal zum zweiten Mal nach Hause bringen. Dagegen hat natürlich das Elzer Team von Spielführer Timo Schlag etwas.

Die Zuschauer werden gebeten, die Pendler-Parkplätze am Bahnhof anzufahren.

Verbandsliga Mitte: Heftiges Programm für den FC Waldbrunn

Da kommt was auf den RSV Weyer und den FC Waldbrunn in der Fußball-Verbandsliga Mitte zu. In der englischen Woche trifft es vor allem die Waldbrunner knüppelhart. Sie müssen am Mittwoch, 19.30 Uhr, beim designierten Meister TSV Steinbach 2 antreten und haben am Sonntag, 15.30 Uhr, in Fussingen den Tabellenzweiten, FC Ederbergland, zu Gast. Etwas „einfacher“ wird es für die Weyerer am Donnerstag, 14 Uhr (Achtung: Der Anstoß wurde kurzfristig vorverlegt!), daheim gegen den SV Niedernhausen (4.) und am Sonntag, 14 Uhr, beim vermeintlichen Absteiger Germania Schwanheim.

Um es klar zu sagen: Ein Punktgewinn wäre für die zuletzt vor allem mental so stark aufspielende Mannschaft des FCW-Trainer-Duos Daniel Erbse/Steffen Rücker ein großes Glück. Dennoch werden die „Blauen“ wie immer alles daran setzen, um für eine Überraschung zu sorgen. Die könnte vor allem am Sonntag vor dem eigenen sicher wieder zahlreichen Publikum gelingen.

Ein Lebenszeichen hat zuletzt auch der RSV Weyer beim klaren 3:0-Erfolg über den FV Biebrich abgegeben. Das Team von Frank Wissenbach nimmt derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz (14.) ein, muss aber noch hart an sich arbeiten. „Nach unserem tollen Spiel und verdienten Sieg gegen Biebrich wollen wir nachlegen, wobei mit Niedernhausen ein sehr starker Gegner nach Weyer kommt“, sagt Wissenbach, der ohne Marvin Kretschmann, dafür aber wieder mit Steven Pfeifer kalkulieren darf.

Kreisoberliga: Geht der VfR 07 Limburg den nächsten Schritt?

Englische Woche in der Kreisoberliga Limburg-Weilburg. Sowohl am Mittwochabend als auch Donnerstagnachmittag findet in Summe ein vollständiger Spieltag statt. Für Tabellenführer VfR 07 Limburg geht es darum, den nächsten großen Schritt Richtung Titel zu gehen. Beim zuletzt formschwachen TuS Dietkirchen 2 (9.) dürfte im Normalfall wenig anbrennen, zumal sich die Domstädter aktuell äußerst abgezockt präsentieren.

Dennoch wird Verfolger SV Mengerskirchen irgendwie auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters hoffen. Der SVM selbst dürfte gegen die SG Weinbachtal (18.) keine großen Probleme bekommen. Im Falle einer Niederlage wären die Weinbachtaler im Übrigen auch rechnerisch abgestiegen.

Ansonsten liegt der Fokus im Abstiegskampf weiterhin bei der SG Ahlbach/Oberweyer (15.) und der SG Winkels/Probbach/Dillhausen (16.). Im ungünstigsten Fall könnte die Dreier-Kombination nahezu chancenlos sein. Denn sollte die SG Winkels ihr Heimspiel gegen die SG Oberlahn (12.) verlieren und die Meil-Elf zeitgleich die SG Niedershausen/Obershausen (11.) besiegen, würde der Abstand der beiden Kontrahenten vier Zähler betragen. Damit könnte Ahlbach/Oberweyer bei einem weniger ausgetragenen Spiel fast schon durchatmen.

Einen großen Schritt Richtung Liga-Erhalt kann auch der FC Dorndorf 2 in der Kreisliga A machen. Die Gruppenliga-Reserve hat mit der SG Selters 2 (7.) zwar alles andere als Laufkundschaft zu Gast, weiß aber um die Bedeutung der 90 Minuten und könnte sich im Siegesfall auf 41 Punkte hieven, was eigentlich zum Klassenerhalt reichen sollte. jah

Das Fußball-Programm auf einen Blick

Kreispokal-Finale 1. Mannschaften:

Donnerstag:

FC Dorndorf – SV Rot-Weiß Hadamar

(in Eschhofen) 16.00

Kreispokal-Finale Alte Herren:

Mittwoch:

SV Elz – TSG Oberbrechen

(in Eschhofen) 20.00

Verbandsliga Mitte:

Mittwoch:

Gießen 2 - SG Kinzenbach 19.00

FC Cleeberg - VfB Marburg 19.00

SF/BG Marburg - FV Breidenbach 19.30

TSV Steinbach 2 - FC Waldbrunn 19.30

FC Ederbergland - SV Bauerbach 20.00

Donnerstag:

Germ. Schwanheim - SG Walluf 15.00

FC TuBa Pohlheim - SC Waldgirmes 2 15.00

RSV Weyer - SV Niedernhausen 14.00

FV Biebrich - Spvgg. Eltville 15.00

Kreisoberliga Limburg-Weilburg:

Mittwoch:

Ahlbach/Oberweyer - Niedershausen/Obers. 19.30

SC Offheim - Oberbrechen 19.30

SG Winkels/Probbach./Dillh. - SG Oberlahn 19.30

SG Kirberg/Ohren - FCA Niederbrechen 19.30

TuS Frickhofen - SG Taunus 20.00

Donnerstag:

SV Mengerskirchen - SG Weinbachtal 15.30

SG Merenberg - FC Waldbrunn 2 15.30

Dietkirchen 2 - VfR 07 Limburg 15.30

Kreisliga A Limburg-Weilburg:

Mittwoch:

FC Dorndorf 2 - SG Selters 2 19.30

C-Junioren-Verbandsliga Süd:

Donnerstag:

Dietkirchen/Offheim - Hessen Dreieich 12.00

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