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So wie dieses Kopfballduell zwischen Daniel Soldo und Griesheims Mike Faust war auch das Spiel eine klare Sache für den FC Croatia.

Kreisoberliga Frankfurt

Posavinas Konzept geht auf

Beim Spiel der TSG Niederrad gegen die SG Westend fabrizierte Gästeakteur Mirsen Mehmedovic Kurioses: Erst verwandelte er einen Foulelfmeter, anschließend sah er die Gelb-Rote Karte (siehe Extratext).

In der Fußball-Kreisoberliga Frankfurt bleibt Griesheim Tarik mit der TSG Niederrad an der Spitze. Tarik besiegte Schlusslicht Makkabi, dessen neuer Trainer Aleksandar Pajic bisher null Punkte auf dem Konto hat.

SV Griesheim Tarik – TuS Makkabi 4:2 (1:0). – Die Gäste standen zunächst gut, vergaben aber ihre Chancen. Als Anas Amjahid 25 Meter vor dem Tor genug Platz hatte, versenkte er die Kugel im Torwinkel (39.). Einen Foulelfmeter für Tarik konnte TuS-Keeper Patrick Bötsch parieren, Mohamed Zaatan hatte nicht gut genug gezielt (52.). Marlon Huberman glich aus (62.), ehe Zaatan für Griesheim wieder vorlegte (75.). Elias Basheikh erzielte das 2:2 (81.), doch Samir Belouad bescherte dem Spitzenreiter noch drei Punkte (86./90.+3). Makkabis Pressewart Max Eilingsfeld nahm die Niederlage gelassen: „Jetzt kommen erst die Gegner, gegen die wir punkten müssen.“

Spvgg. Griesheim – FC Croatia 1:4 (0:3). – Die Gäste dominierten die Partie. In fünf Minuten entschieden die Kroaten durch die Tore von Filip Lovric (28.) und Ivan Propadalo (31./32.) das Spiel. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Marko Maric noch auf 4:0. Croatia ließ es dann ruhiger angehen, so dass Griesheim noch verkürzen konnte (83.). Laut Croatias Sportlichem Leiter, Stanislav Konta hatte ein Interview von Griesheims Trainer Christian Kossack unter der Woche maßgeblich zur Motivation seines Teams beigetragen.

SC Weiss-Blau – FC Posavina 1:2 (0:1). – Zwar hatten die Gastgeber die bessere Spielanlage, doch das Konzept von Posavina war erfolgreicher. „Posavina hat nur mit langen Bällen gearbeitet“, stellte Weiss-Blaus Trainer Jamal Er-Rjah fest. Zwei Mal kamen sie damit durch: Drazen Vinkovic (19.) und Goran Juric (82.) waren erfolgreich. Hatem Fekih gelang nur noch der Anschlusstreffer (90.). Trotzdem lobte Er-Rjah sein Team: „Wir haben nicht aufgegeben.“

FC Tempo – Union Niederrad 1:2 (0:2). – Die Union hatte nur zwölf einsatzfähige Spieler dabei, die aber von Beginn an tonangebend waren. Victor Ubri Baez traf zum 1:0 (9.), Kai Röckinghausen legte per Foulelfmeter nach (33.). Im zweiten Abschnitt ergaben sich nur noch wenige Torchancen, eine nutzte Marko Jaksic zum 1:2 (84.). Tempos Sportlicher Leiter Zoran Marcetic urteilte: „Das war eine harmlose Leistung von uns.“

Germania Enkheim – SV Blau-Gelb 1:1 (1:0). – Germania-Trainer Tihomir Tomic haderte mit dem Ergebnis: „Ein Punkt ist zu wenig.“ Mirko Radtke hatte Enkheim in Führung gebracht (15.), Antoni Ojvan für Blau-Gelb ausgeglichen (61.). „In der ersten Halbzeit waren wir zu umständlich. Nach der Pause haben wir unsere Chancen liegengelassen. Blau-Gelb hat nur einmal aufs Tor geschossen – und der war drin“, stellte Tomic fest.

FV Saz-Rock – FC Kalbach II 6:2 (3:0). – Der Aufsteiger war klar überlegen. David Rosato (28.), Fabio Bittl (32.), Volkan Ünlücifci (45.) und Anil Cilaz (49.) schossen eine 4:0-Führung heraus. Dann schaltete Saz-Rok laut Trainer Ibrahim Uyanik „zwei Gänge“ zurück. Justin Fischer traf zum 1:4 (77.). Dann erhöhten Asef Köpeli per Foulelfmeter (83.) und wieder David Rosato (86.) auf 6:1, ehe Sebastian Zulciak noch einmal für den Tabellenvorletzten traf (87.). „Mit der zweiten Halbzeit bin ich nicht zufrieden“, sagte Uyanik.

SV Heddernheim – Concordia Eschersheim 3:3 (2:1). – Nach einem Ballverlust im Spielaufbau schalteten die Heddernheimer schnell um – Deniz Yatci schloss ab (28.). Florian Ilcken bereitete dann energisch vor, so dass Jonas Schlevogt nur noch zum 1:1 einzuschieben brauchte (41.). Philipp Emmerichs staubte nach einem 40-Meter-Kracher von Philipp Siegel zum 2:1 ab (44.). Nach der Pause war die Concordia spielbestimmend. Adrian Mohr glich aus (65.), doch Oliver Solarz brachte den Tabellendritten noch einmal nach vorne (72.). Mohr sorgte aber noch für den verdienten Ausgleich (84.).

(omü)

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