1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Positive Überraschung

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Roland Stipp

Kommentare

Es war eine lange Saison in der NBBL (Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) die nun mit dem Finale zu Ende ging. Die gemeinsame Mannschaft der Frankfurter Eintracht mit dem seit seiner Gründung

Es war eine lange Saison in der NBBL (Nachwuchs-Basketball-Bundesliga) die nun mit dem Finale zu Ende ging. Die gemeinsame Mannschaft der Frankfurter Eintracht mit dem seit seiner Gründung 1999 immer mehr die Federführung übernehmenden Proficlub Skyliners unterlag im Endspiel des Final-Four um die Deutsche Meisterschaft Bayern München 59:69 (30:31).

Das Team Eintracht/Skyliners war die positive Überraschung der Saison. Nur eine Niederlage leistete sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Gleim in der Hauptrunde und wurde so souverän Meister der Südwest-Gruppe der viergeteilten Bundesliga. Im Play-off-Achtelfinale benötigten die Frankfurter dann drei Spiele gegen das Team Basket München-Nord, um in die nächste Runde einzuziehen. Dann ging das erste Viertelfinale gegen die Ratiopharm Akademie Ulm verloren, die Chance aufs Weiterkommen wurde auswärts nach hartem Kampf gewahrt und schließlich reichte es zum Sprung ins Halbfinale.

In der Vorschlussrunde ging es gegen Phoenix Hagen, den Gastgeber des Endturniers. Zweimal ging das Spiel in die Verlängerung, ehe die Frankfurter sich mit 88:80 durchsetzten. Als beim Stand von 49:54 das Schlussviertel begann, waren es die Frankfurter, die mit dem Rücken zur Wand standen, die Partie aber drehten und dann doch noch in den Schlusssekunden den Ausgleich kassierten. Beim Stand von 74:74 startete die zweite Verlängerung und am Ende hatten die „Eintracht/Skyliners“ die Nase vorn.

Im Finale gegen Bayern München sah es zunächst gut für die Frankfurter aus, die nach dem ersten Viertel mit 17:8 führten. Doch dann kamen die Münchener besser ins Spiel und vor allem über den überragenden Richard Freudenberg immer wieder zu Punkten. Gleims Team hatte viel von seinem Wurfglück aufgebraucht und konnte dem immer stärker werdenden Münchnern am Ende nichts mehr entgegensetzen. „Auch gegen die Bayern haben wir alles auf dem Feld gelassen, was wir hatten. Leider hat es nicht für Platz eins gereicht. Am Ende bleibt aber das tolle Gefühl, mit einer zu 100 Prozent funktionierenden Mannschaft gearbeitet zu haben“, lobte Gleim sein Team.

(rst)

Auch interessant

Kommentare