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Torben Jammer feierte mit dem Frankfurter TV den ersten Saisonsieg in Liga zwei.

Zweitliga-Kegler

Punkte im Abstiegskampf

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Die Zweitliga-Kegler des Frankfurter TV und der SG Friedberg/Dorheim gestalteten den zweiten Spieltag in der Gruppe Mitte aus ihrer Sicht positiv.

Nicht wirklich hochklassig gekegelt wurde im Ravensteinzentrum, wo zwei Teams aufeinandertrafen, die wohl gegen den Abstieg kämpfen werden. Der Frankfurter TV konnte dabei mit dem 5277:5122-Sieg über Olympia Mörfelden II die ersten zwei Punkte einfahren. Die Start-Trios beider Teams waren mehr oder weniger gleich stark. Die Frankfurter machten den geschlosseneren Eindruck (Nenad Miklausic 875 Holz, Jerko Liovic 860, Torben Jammer 886), während bei Mörfelden Florian Rose (820 mit nur 250 im Abräumen) deutlich abfiel. Trotz der 901 von Robert Nägel und 874 von Sascha Wetzel lagen die Gäste beim Wechsel mit 26 Holz zurück.

Dann wurde der Unterschied aber noch recht deutlich. Während Simon Thoma – mit 921 Kegel Tagesbester – Mirko Coskovic (857) und Ivo Pejic (878) die sehr schwer zu spielenden Bahnen einigermaßen im Griff hatten, gelang dies bei Olympia II nur noch Alexander Geiß (868), während Christian Vonhof (829) und Florian Schulz (830) nicht mithalten konnten.

Der zweite Gewinner hieß SG Friedberg/Dorheim . Die in die Gruppe Mitte gewechselten Wetterauer landeten in ihrem zweiten Spiel gleich den zweiten Sieg. Die KSG Darmstadt hatte in Andreas Schmitt (1001 mit 652 in die Vollen) zwar den überragenden Spieler in ihren Reihen, seine Teamkollegen hielten aber nicht mit. Die Friedberger konnten sich bei ihrem 5609:5525-Erfolg, der im Abräumen (1912:1837) sichergestellt wurde, hingegen über vier gute Leistungen freuen. Beste Akteure waren mit jeweils 955 Kegeln Mario Klein und Tobias Wolf (343 im Abräumen). Nur fünf Kegel weniger fällte der beim Spiel in die Vollen (650) überzeugende Holger Preuß, 946 Zähler (334 im Abräumen) steuerte Daniel Duchow bei. Michael Meyer (907) und Stefan Pfeiffer (896) komplettierten das Team.

Im Spitzenduell unterlag der KSC Frankfurt Bockenheim beim TV Haibach deutlich 5650:5832. Wie meistens, wenn die Bockenheimer verlieren, lag es daran, dass nur Torsten Depta und Hans-Jürgen Walther hohe Ergebnisse erzielten. Die Haibacher nutzten ihren Heimvorteil und boten eine geschlossen starke Leistung. Tagesbester war jedoch Depta, der 50 Kugeln zum „Aufwärmen“ benötigte, dann aber drei ganz starke Serien hinlegte und am Ende auf 1011 Kegel (651 in die Vollen/360 im Abräumen) kam. Sehr gut kegelte auch Routinier Walther (980 mit 658 in die Vollen). Alle anderen Bockenheimer – Alexander Axthelm 941, Hartmut Rauch 924, René Schrader 912 (nur 306/10 Fehlwürfe im Abräumen), Michael Zahn 882 (nur 286/8 Fehlwürfe im Abräumen) – büßten jedoch erheblich Punkte auf ihre Kontrahenten ein.

Die SG Kelsterbach bestätigte einmal mehr ihre Auswärtsschwäche. Bei der 5526:5642-Niederlage in Gerolsheim wurden die Kelsterbacher gleich kalt erwischt. Nach nur 50 Kugeln lag Gerolsheim bereits um 71 Kegel vorne. Und so übergaben Frank Hoffmann (919) und Norbert Schneider (884) bereits ein Minus von 145 Zählern an ihre Mitstreiter.

Das Kelsterbacher Mittelpaar machte davon immer 82 Punkte wett. Das lag an der überragenden Vorstellung von Maximilian Seib, der mit 272 auf der ersten Bahn begann und mit 1002 Holz (372 im Abräumen) aufhörte. Michael Lechelt spielte neben ihm 911. Holger Dama (935) konnte weitere 24 Kegel gut machen. Da aber Richard Op De Hipt (875) einen rabenschwarzen Tag erwischte, geriet der Gerolsheimer Sieg nie in Gefahr.

(löf )

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